Hallo Stevy!
Interessant! Wie kommt denn die Fehlermeldung zustande, die auf dieses Modul hindeutet? Wie sieht es mit den angesprochen "Rohdaten" aus? Diese kann man auch mit einem herkömmlichen EEPROMmer auf den [definition=9]TK
Liebe Grüße.
Hallo Stevy!
Interessant! Wie kommt denn die Fehlermeldung zustande, die auf dieses Modul hindeutet? Wie sieht es mit den angesprochen "Rohdaten" aus? Diese kann man auch mit einem herkömmlichen EEPROMmer auf den [definition=9]TK
Liebe Grüße.
Hallo!
Sorry vorab, dass ich mich einige Zeit nicht gemeldet habe.
Es ist mit einem DBV ("Datenbankverwalter" - ein Gerät samt Software, das leider sehr teuer und schwer erhältlich ist) möglich, die Kisten wieder zum Laufen zu bekommen. Leider habe ich von der Person, welche mir da Hilfestellung mit einem DBV gegeben hat erst später Informationen erhalten. Man benötigt die Rohdaten des Gerätes, um diese mit dem DBV auf das Modul zu schreiben (sehr wahrscheinlich [definition=9]TK
Auf Hex/Binärebene die Daten so lange zu manipulieren bis man den Speicherbereich mit den Ident-Daten für das KE-Modul gefunden hat halte ich für zu zeitintensiv.
Liebe Grüße.
Das ist ähnlich wie bei den E60-Adaptern - nachbauen ist nicht sonderlich schwierig - man müsste allerdings beachten, dass ein Weiterverkauf und ein Anbieten eines solchen Nachbaus zu Urheberrechtlichen Konsequenzen führen kann weil der Software-Teil eben nach wie vor dem Hersteller gehört.
Grüße
Ein DBV direkt vom Anbieter/Hersteller kostet inklusive Adapter für NSM-Spielmodule mehr als 500 Euro. Lohnt sich m.E. nach nicht, sich einen solchen zu besorgen wenn man nicht gewerblich mit Automaten handelt und Dienstleistungen anbietet für Privatpersonen, die gerne zu Hause eines der Geräte betreiben.
Melde dich via PN mal beim User "Olli" - Er kann dir die Datenbank "fit für die Zukunft" machen ![]()
In der Datenbank sind Batterien, die nach einer gewissen Zeit erschöpft sind - sind diese einmal leer, dann ist die Datenbank unbrauchbar weil die Daten im flüchtigen Speicher gelöscht werden sobald keine Spannung mehr anliegt. Damit das nicht passiert sollte unbedingt ein erfahrenes Mitglied diese Datenbank bearbeiten. Unter keinen Umständen selbst versuchen, die Datenbank zu öffnen. Optische und mechanische Sicherungsvorrichtungen löschen den Inhalt der DB sonst ebenfalls.
Liebe Grüße
Herzlich Willkommen (aus der unmittelbaren Nähe) und viel Spaß!
Grüße aus Großostheim
Rene
Hallo Daniel!
Du kannst nachsehen, ob der Schrittkontakt fest sitzt, der diese Treppe wie du richtig auf der Spielablaufbeschreibung gelesen hast, nach drei Spielen einen Schritt hoch-/weiterzählen sollte. Wichtig ist, dass du auch die entsprechenden Zugfedern mal auf ausreichende Spannung testest - nach den Jahren leiern auch in diesen Zählwerken die Federn gerne mal aus.
Liebe Grüße.
Hallo Daniel!
Ich habe einen Rotamint Kleeblatt hier stehen - die Geräte ähneln sich was das Innenleben anbelangt.
Dass die "Leiter/Treppe" nur bei bestimmten Kombinationen eine Stufe steigt ist beim Spielablauf normal. Sieh' doch mal auf der Scheibe nach, da steht in der Regel wann dieser Fall eintritt. Beim Kleeblatt gibt es ein weiteres Licht auf die "Glückstreppe" wenn die Kombination (60pf)/(13) - (Joker) - (60pf)/(13) erscheint.
Funktioniert das Speicherzählwerk denn ordentlich? Da leiern gerne die Zugfedern aus, was sich in einem scheinbar unkontrollierten hoch/runterzählen und einer Auszahlung aus dem 1DM Rohr äußert.
Liebe Grüße
Rene
Einen schönen guten Abend!
Da ich mich gerade ein bisschen näher mit meinem Volantis befasse, der bereits ST25.3 und TR4.1 hat habe ich mir zur Sicherheit die Daten aus dem Timekeeper gesichert. Bei ST25.3, so habe ich erfahren, lässt sich nicht einfach so ein beliebiger Inhalt zurück auf den [definition=9]TK
Nun habe ich mir den Inhalt des [definition=9]TK
Vielen Dank für eure Anregungen und Gedanken =)
Rene
Edit 20.02.17
Für alle interessierten möchte ich hier meine bisherigen Erkenntnisse teilen - sehr wahrscheinlich nichts Neues, aber hoffentlich interessant für jene, die das (wie ich) im Detail noch nicht gewusst haben.
Die ST25.3 Steuereinheiten haben eine Art Watchdog - also ein separates Modul, welches sehr wahrscheinlich auf Manipulationen hin in einem festgelegten Zeitabstand die Kommunikation zwischen Spiel- und Systemmodul und diesem "KE-Modul" überwacht und abfragt. Verliert der [definition=9]TK
Liebe Grüße.
Mit diesem Beitrag möchte ich mich herzlich beim User "egbert" bedanken.
"egbert" hat mir freundlicherweise ein Image des [definition=9]TK
Ganz großes Dankeschön dafür!
Hallo Bencem und willkommen im Forum.
Ein sehr schönes Gerät der Firma Wulff, das du da gefunden hast. Auch das Gehäuse ist den Fotos entspreched in gutem Zustand.
Bei dieser Serie liegt die Ursache für das nicht-funktionieren meist in verharzten Getriebeelementen. Das Fett ist über die Jahre zäh geworden und deshalb funktioniert der Antrieb der Walzen und der Nockenwelle (hier ist in mechanischer Form das Programm gespeichert) nicht mehr.
Gerne kannst du den Fehler mal genauer beschreiben - geht das Licht überhaupt noch an? Rattert/knackt oder brummt irgendetwas laut, wenn du den Stecker einsteckst?
Oftmals ist es bei den elektromechanischen Geräten noch möglich mit wenig Aufwand gänzlich funktionsunfähige Geräte wieder in Gang zu setzen.
Weiterhin ist es auch nicht so kompliziert, die Münzprüfer
Liebe Grüße.
Kito
Hallo Andy!
Hier (link)hat Riiko sein selbst entworfenes Uhrensetzgerät auf Basis eines Arduino vorgestellt und im Schaltplan ist die Pinbelegung des DIN-Steckers enthalten. Ich kann dir jedoch nicht beantworten, ob innerhalb der Adapterkombination vom Dataprint noch weitere Komponenten verbaut sind, die eine Kompatibilität zum 9-Poligen DSUB Anschluss herstellen.
Grüße.
Nun, sperrig hin oder her - viele Geräte sind dennoch hübsch! =)
Wow!! 20000DM in Scheinen! Da hat sicherlich jemand entweder das Geld versteckt und vergessen oder der Besitzer ist auf mysteriöse Weise verschwunden @__@ ;P
Aber eine sehr spannende Geschichte! Ich sehe schon, dass ich hier bestimmt Spaß haben werde - natürlich mit euch! Danke für die liebe Begrüßung bisher!
Triomint Super - die Kiste läuft wieder!
Ich möchte mit euch meine Erkenntnisse teilen und so hoffentlich künftigen Bastlern die Fehlersuche ein wenig erleichtern.
Symptom: LED-Anzeigen funktionieren nicht, Sicherung Nr. 4 (2A träge) (von oben gezählt) neben dem Trafo-Anschluss ist durchgebrannt.
Ursache: Elektrolytkondensatoren kurzschlüssig / ausgetrocknet. Die alten Becherkondensatoren haben ihren Zenit überschritten und müssen ausgetauscht werden.
Lösung: Kondensatoren austauschen, Sicherung ersetzen. Auf den Kondensatoren sind die Kapazitätswerte in "MFD" angegeben - die heute geläufige Bezeichnung auf den Kondensatoren lautet µF (Mikrofarad, ausgesprochen auch "Mü-Farad") - beim Beschaffen von neuen Kondensatoren kann man sich der Bauweise 'Radial, Stehend' bedienen und diese dann mit etwas Versatz einbauen. Polarität unbedingt beachten und ebenfalls aufpassen, dass die Minuspole im richtigen der drei Löcher sitzen - nur eines der Löcher ist auf der Platinenober- bzw. Unterseite auch wirklich mit einer Leiterbahn versehen. Nach dem Austausch der Kondensatoren kann man zur Sicherheit noch die Brückengleichrichter überprüfen. Das funktioniert mit einem Diodenmessgerät dann bei eingebautem Gleichrichter, wenn die Kondensatoren gerade ausgebaut sind und die neuen noch nicht wieder eingebaut. Wichtig ist weiterhin, dass die Spannungswerte der Kondensatoren beachtet werden. Es ist nicht so schlimm, wenn die 50V durch 63V Spannungsfestigkeit ersetzt werden, aber auf keinen Fall gerinere Werte einbauen, da sonst eine Überhitzung oder gar das Platzen des Kondensators droht.
Symptom: Plötzlich kein Ton mehr.
Ursache: Endstufen-IC 'TDA 2003 B' ist defekt. Dieses befindet sich an der Außenseite des Kühlbleches, in dessen Mitte die Festspannungsregler rausgucken.
Lösung: IC austauschen durch baugleiches, neues IC. (Bezeichnung TDA 2003 B bei der Suche verwenden, kostet circa drei Euro) - Kabel zum Lautsprecher und Lautsprecher auf Kurzschluss prüfen.
Symptom: Keine Auszahlung, Automat hängt sich nach Drücken des 'Auszahlen'-Knopfes auf.
Ursache: Entweder kein Geld in den 1DM, 2DM und 5DM-Röhren oder defekte Schalter bzw. gebrochene Lötstellen oder abgerissene Kabel an den Schaltern.
Lösung: Schalter überprüfen und Kabel nachverfolgen, gegebenenfalls Durchgang prüfen und sich bis zum Anschluss auf der Platine vorarbeiten. Gebrochene Lötstellen wieder mit neuem Lötzinn aufarbeiten, Kabel ersetzen bzw. isolieren oder defekten Schalter austauschen.
Ich hoffe, ich konnte einen Beitrag zu den Reparaturtipps leisten =)
Schönes Wochenende! (ist ja bald so weit)
Hallo Frankiboy!
Haha, ja, das habe ich auch schon bemerkt seither ich die Kisten immer im Blick habe. Mir hat es bisher riesigen Spaß gemacht, die älteren Kisten irgendwo in der Umgebung ab zu holen und dann zu Hause das erste Mal richtig zu begutachten. Interessant finde ich ja die verschlossenen Geräte, für die der Schlüssel abhanden gekommen ist! Überraschungseier eben ![]()
Grüße.
Mein Spitzname - nahezu alle Freunde nennen mich so - ist >Kito< ~
Woher der Name stammt wäre an diesem Punkt sicherlich etwas viel, aber er hat sich etabliert.
Zur Person: 24 Jahre jung, Fachinformatiker von Beruf während ich gelernter Informationselektroniker bin - das war mal der Radio-Fernsehtechniker.
Zu den Automaten habe ich sicherlich schon zu recht jungen Jahren gefunden, ganz unbewusst. Meine Eltern hatten mal einen "Rotomat Astor" irgendwoher geschenkt bekommen und schon als kleiner Junge saß ich vor dem Ding im Wohnzimmer.
Seit ich mir einen Hobbyraum gebaut habe, auf bisher ungenutzer Lagerfläche im Haus, habe ich auch mehr Platz - und sofort den Astor reingestellt, die Münzprüfer
sind es mittlerweile (innerhalb von fünf Monaten) insgesamt sieben Automaten geworden - einen Rotomat Trianon habe ich für geschenkt in der Nähe abgeholt und aus einem ziemlich schlechten Zustand heraus ebenfalls wieder flott gemacht. Seither halte ich immer mal wieder Ausschau nach Pflegebedürftigen Geräten.
Entsprechend der obigen Beschreibung haben es mir die elektromechanischen Automaten wirklich angetan weil es mir unheimlich gefällt, die Geräte arbeiten zu sehen und zu hören!
Vielleicht kommt man ja mal ins Gespräch - oder vielleicht sind sogar User im Forum aus dem Großraum Frankfurt am Main wenn man sich mal gegenseitig helfen muss - oder einen Kaffee trinken gehen möchte.
Liebe Grüße
Kito
Guten Abend.
Ich habe mit einem Triomint Super von NSM (bauähnlich mit Quadromint TOP, jedoch mit drei Walzen) die folgenden Probleme und bin auf der Suche nach Reparaturtipps oder idealerweise einem Schaltplan für das Gerät.
Auf der Versorgungseinheit habe ich, vor Allem um die Anzeigen für Münzspeicher und Superspiele wieder gangbar zu machen, alle Elektrolytkondensatoren (Becher-Bauform) durch neue ersetzt (radiale Bauform, gleiche / ähnliche Spannungswerte).
Das Gerät startet und geht in den regulären Spielablauf, jedoch kommt keine Auszahlung zustande. Sobald der Auszahltaster betätigt wird schließen die Münzsperren, das Spiel geht zu Ende und dann passiert so lange nichts mehr, bis das Gerät neu gestartet wird. Die Auszahlmagnetspulen sind in Ordnung und lassen sich auch durch manuelles Brücken eines der beiden Relais auslösen. Es scheint also ein Problem auf dem Signalweg von der Versorgungseinheit zur CPU zu geben.
Der Ton läuft ebenfalls nicht mehr - dieser funktionierte auch nach dem Austausch der ElKos noch, allerdings seit einem weiteren Aus- und wieder Einbau der Versorgungseinheit fortan nicht mehr.
Die Sicherungen auf besagter Versorgungseinheit sind geprüft, hier ist alles in Ordnung. Auch die vier Brückengleichrichter scheinen ohne Fehler zu sein. Ich habe alle vier zu meiner Schande im eingebauten Zustand geprüft - da kann aber auch ein Messwert falsch sein weil man diese eigentlich in ausgebautem Zustand (wie alle Bauteile) prüfen solte.
Ich freue mich über Tipps oder Hinweise =)
Danke,
Kito
Edit:
Grund für den fehlenden Ton gefunden. Das Endstufen-IC TDA 2003 B (außen am großen Kühlblech montiert) ist defekt. Als Standardbauteil bekommt man das IC für rund drei Euro.
Die Auszahlung funktioniert nach wie vor nicht, ich vermute defekte Transistoren, ich bemühe mich weiterhin, den Fehler ohne Schaltplan zu lokalisieren ![]()