Hallo, Bastler und Neugierige.
Ich hatte mir ein Video angeschaut, wo Riiko eine andere Soundkarte in Automaten verbaute und das Ergebnis war ne Fehlermeldung "CRC-Error".
Nun habe ich eine Poker-Pot - Soundkarte ersteigert und kann somit kennenlernen, wie die Beschaltung auf Stereo und Sub ist, was bei der Soundkarte für den Rondo trotz gleicher Platiene fehlt.
Das reichte mir nicht. Im Forscherlust, musste ich auch die Erfahrung einholen, wie das ist, die Poker-Pot-Karte im Rondo zu verbauen. Anbei habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht, die mir zusätzlich etwas zur Kommunikation zwichen DB und Soundkarte offenbarte.
1.
Die Karte wird mit seriell übertragenen Adressen angesteuert, die dann die jeweilige Sequenz startet. Ist die Sequenz fertig gespielt, gibt die Karte der DB die Rückmeldung, das die Sequenz fertig ist. Dies vermute ich, weil sich Unterschiede bemerkbar machten, die bei Ausspielungen und Gewinnmelodien zu sehen sind.
2.
Bei Serienaufzählungen bestimmt die Soundkarte also mit, wie lange die Zeit zur Aufzählung des Serienzähler vergeht.
Da die Glückwunschmelodien scheinbar vom Automatenmodell zu Automatenmodell unterschiedliche Adressen haben, tauchen Kompatibelitätsprobleme auf und so sind nur kurze teils komische Töne zu hören und dann zählt der Serienzähler nicht mehr im gleichmäßigen Takt weiter, sondern schupp, steht er auf den gewonnenen Stand. Ich musste ja lachen, wie ich anbei ein Ton hörte, der sich wie ein kurzes Schweinegrunzen anhörte.
Warum mache ich so ein Quatsch ?
Ich wollte wissen, wie sich das verhält, ob die Soundkarte eine sogenannte Modell-Identity an die DB sendet oder nicht und weiter würde ich gern eine ausgediente Soundkarte gern als Türklingel verbasteln.
Ich könnte ja einfach ein Soundbild erstellen, die Aufnahme konvertieren und in einem mp3-Soundmodul, einspeisen, doch dies könnte den legalen Bereich im Bezug Urheberrecht verletzen und zudem hustet diese nur maximal 3 Watt.
Also bleibt mir eher über, eine Origonol - Soundkarte so zu verbasteln, das sie als Türklingel nutzbar wird. Schön, das die Endstufe auf der Karte locker 20 Watt husten kann.
Doch was nun die Herausforderung ist, zu wissen, wie die einzelnen Ansprechadressen der jeweiligen Tonsequenzen lauten, die bei den Karten von Modell zu Modell fast die gleichen sind. Unterschiede gibt es halt in dem Bereich, wo längere Sequenzen wie bei Serienausspielungen angesprochen werden.
Die Ansteuerung stelle ich mir mit einfacher TTL - Technik (74LS..) und Mäuseklavier vor, mit der die richtige Ansprechadresse eingestellt werden kann.
Weiter sehe ich jedoch noch Probleme darin, 20 Volt ohne Überlastung des Klingeltrafo zu realisieren.
Habe ja auch kein Bock, meine Hütte gekündigt zu bekommen, weil ich die Klingelanlage geplättet hätte.
Was meinen denn die Tüfftler dazu ?