Beiträge von Rattenfänger

    Sorry Tobi. Ich verstehe deine Fragen nicht.
    Weder von der Fragestellung noch von den Zusammenhängen.

    Zitat

    Was ich im Endeffekt würd ich eig gern wissen ob der Automat jedes Mal wieder bei 0 anfängt ich hab allerdings 400€ in der münzkasse

    Auch ist deine Satzstellung grausam und deine Ausdrucksweise nur halb fertig.
    Meine erste Antwort habe ich etwas angeheitert um 3 Uhr morgens in der Silvesternacht geschrieben, sie war auch ein wenig ironisch in Bezug auf die Mathematik gemeint.
    Zu dem Thema Ein- und Auszahlung solltest Du folgendes Unterscheiden:
    Das Programm enthält ein Kontrollmodul für den Geldfluss. Dort werden alle Geldbewegungen nach Buchhaltungskriterien und nach Steuerechtlichen Belangen Protokolliert. Jedes Geld was neben den Kontrollen im Gerät bewegt wird (entnahme aus den Röhren oder dem Dispenser) wird der als Bergeldentnahme der Kasse dazugerechnet. Geld was zuviel in den Röhren ist wird als Auffüllung vom Kassininhalt abgerechnet.
    Das Alles hat mit dem Auszahlverhalten überhaupt nichts zu tun. Das Auszahlverhalten wird nach einem Algorithmus gesteuert, es wird lediglich der Gewinnverlauf mit einbezogen und und nach einer größeren Anzahl von Spielen eventuell die Auszahlquote geringfügig korregiert.
    Also, wieviel Geld Du eingeworfen hast, oder entnommen hast, hat überhaupt keinen Einfluss auf die Gewinnchancen. Weil du aber keinem Rechenschaft über den Verbleib des Geldes ablegen must, bleibt Dir nur der Spielspass.

    Wenn Du die eingezahlten Scheine (Betrag x) wieder über das Servicemenu auszahlst, so wird dieses in der Statistik als Bargeldentnahme (Betrag y) gewertet. Weil aber der Betrag x gleich groß dem Betrag y ist, und dieser vom ersten abgezogen wird, so ist dein Betrag x gleich null. Somit ist jeder Gewinn auch größer dem Betrag x.

    Bei deiner Fehlerbeschreibung solltest Du darauf achten ob zusammen mit der Fehlermeldung 491 auch eine Felermeldung 4** im Felerspeicher abgelegt ist. Das könnte eine defekte Lichtschranke oder ein defekter Motor sein (schwergängig). Diese beiden Ursachen sollten ausgeschlossen werden bevor Du an die Motortreiberplatine gehst.

    An der Motortreiberplatine kannst Du nur etwas mit einem Signaltester oder 0szi messen. Vorher sind unbedingt die Spannungen zu Prüfen!
    Über die Stecker J47 bis J49 kommen die Impulse von den Lichtschranken über das IC16 zum Schrittmotorprozessor. Dort werden sie mit den ausgehenden Signalen der Motorsteuerung an die IC´s 10 bis 13 verglichen. Wenn der Vergleich nicht in Ordnung ist, meldet der Schrittmotorprozessor das über die Steckverbindung J41 an die zentrale Elektronik. Diese Daten fehlen oder können nicht erkannt werden.
    Im normalen Reparaturfall wird diese Platine ausgetauscht und auf dem Messtisch repariert.

    Zum Einstellen benötigst Du zusätzliche Kunststoff- und Metallunterteilungen:
    Siehe Seite 15 Absatz 5.2.2

    Zitat

    Schachtbreite einstellenDer Verkaufsproduktdurchmesser ist ausschlagge-bend für die Breite des Produktschachtes. Bei abnehmendem Durchmesser der Produkte mussauch die Breite des Produktschachtes reduziert wer-den, um einen sicheren Verkaufsvorgang zu gewähr-leisten. Dafür sind die im Lieferumfang enthaltenen Kunstst-off- (2 mm und 4 mm) und Metall-unterteilungen(1 mm) vorgesehen.Ohne die Unterteilungen sind die Produktschächte füreinen Produktdurchmesser von 66 mm ausgelegt(z.B. 0,33 l Dosen). Bei Produkten mit geringerem Durchmesser müssenggf. mehrere Unterteilungen eingesetzt werden. Be-ginnen Sie in diesem Fall mit der 4 mm Kunststoffun-terteilung, dann die 2 mm Kunststoffunterteilung und zuletzt die 1 mm Metallunterteilung.

    Grüß euch, whoperp und jonas_98.
    Hab den Beitrag noch einmal von Anfang studiert. Dann hab ich einmal den Auschnitt der Platine (#50) mit meinen Unterlagen verglichen und festgestellt, dass es eine komplett andere Platine ist. Es gibt also verschiedene Ausführungen vom Hawwaii (Querplatine, Foulplatine).
    Habt ihr die Möglichkeit, passende Unterlagen von dem Gerät zu bekommen? Ich sehe wenig Chancen Jonas helfen zu können ohne die richtigen Unterlagen oder Messungen und Leitungen vor Ort zu verfolgen.
    Die 470 Ohm Widerstände können so heiß werden, sie sollen die hohen Ströme ableiten ohne das andere Bauteile Schaden nehmen. Sie werden aber nur so heiß, wenn sie längere Zeit belastet werden, und das sollte normaler Weise nicht sein. Aber auch dieser Hinweis hilft euch nicht wirklich weiter....
    Gruß aus Hameln..

    Schau einmal in der Schaltung nach, wie das Foul-Relais angesteuert wird.
    Einmal werden die Münzschalter damit kontrolliert, im Ruhezustand bilden sie eine Reihenschaltung. Weiter werden damit dauerhaft betätigte Auszahlmagnete geprüft wenn dafür Schalter vorhanden sind. Als dritte Möglichkeit kann es noch Manipulationsschutz wie Fadenfoul und Lichtschranken in dem Münzdurchlauf und den Zählwerken geben.
    Leider hab ich keine Schaltung dafür...