Kann man! Am besten in Laufrichtung. Du kannst dabei bei jeder Walze von hinten den Bremshebel hochheben, dann geht es ganz einfach.
Monarch verweigert den Gong....
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alterMonarch -
9. Juli 2019 um 17:53 -
Erledigt
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wenn ich an N8 den tr oder wb mit dem tr direkt am Gong verbinde, habe ich keinen Durchgang.... aber die Nocken N12-20 schon.....sollte da nicht auch durchgang sein...?
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Du kannst nur Durchgang haben, wenn Du einen Gewinn eingestellt hast. Wenn Du an einem Teilstück der Gesamtstrecke Durchgang hast, ist das zwar gut, löst aber das Problem nicht.
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also Gewinn eingestellt...
- tr am Gong hat durchgang zu allen mittigen und inneren Kontakten bei N12-20 aber nicht zu N8 wb oder tr...
- N8 wb und tr hat durchgang zu tr an der Gewinnabtastung
....da schwirrt einem ja der Kopf.... -
Welchen Gewinn hast Du eingestellt?
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Einstellung ist drei mal 40pf
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Mir fällt spontan noch was anderes ein, was für den Fehler verantwortlich sein kann: die Führung der Gewinnabtastung an der Nockenwelle ist falsch eingestellt.
Die Gewinnabtastung findet zu spät statt, erst nachdem die Nockenkontakte den Gongkontakt geschlossen haben. Dann gibt es keinen Gong, aber die Gewinne werden aufgebucht.
Ich glaube, hier liegt der Fehler. -
??? wie setze ich da an....?
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An der Nockenwelle ist eine Scheibe, die das Gestänge der Münzabtastung betätigt. Es handelt sich um eine massive Metallscheibe mit Erhebungen, auf der das Abtastgestänge mittels eines Metallröllchens gesteuert wird. Während des Spielverlaufs fährt -soweit ich mich erinnere- das Röllchen auf einer Erhebung der Scheibe, was bewirkt, dass die Kontakte an der Gewinnabtastung hochgehoben werden. Nach dem Stoppen der mittleren Walze fällt das Röllchen in die tiefere Position der Scheibe, wodurch an der Gewinnabtastung die Kontakte nach unten klappen und die Gewinnermittlung erfolgen kann. Das muss passieren, bevor die Gewinnnocken den Gongkontakt schließen (schätzungsweise bei 250°), denn da beginnt die Impulsüberbrückung (N8) für den Gong.
Fahr also das Gerät bis 255°, so dass N8 gerade schließt und sieh Dir dann die Gewinnabtastung an. Wenn die Kontakte noch nicht abgesenkt sind bzw geschlossen haben, sieh Dir die Nockenwelle an. Das Röllchen wird noch nicht in der richtigen Position sein, Du müsstest aber einschätzen können, um wieviel Du die Nockenwelle nachjustieren musst.
Was ich Dir hier schreibe, kommt aus dem Gedächtnis, ich bin leider nicht in der Lage, in einem realen Gerät nachzusehen. Wie die Nockenwelle bzw die Steuerscheibe für die Gewinnabtastung gelöst wird, um sie nachzujustieren, weiß ich leider nicht mehr genau, ich meine aber, man müsse mit einem Steckschlüssel Schlossschrauben lösen und durch Drehen die Welle in die richtige Position bringen.
Was ich mit Sicherheit noch weiß, ist, dass mir dieser Fehler in den 40 Jahren der Beschäftigung mit Automaten nur ein einziges Mal vorgekommen ist, deshalb hat es sicher so lange gedauert, bis ich draufgekommen bin.
Viel Erfolg!
Werner -
https://www.goldserie.de/phpBB3/viewtop…tart=15#p362525
Sieh Dir diesen Beitrag mit Fotos an. Soweit ich das einschätzen kann, kann man die Steuerscheibe einzeln lösen und justieren. -
Hallo, ich habe mir eben nochmal den ganzen Beitrag durchgelesen..
Es ist richtig was Whoperp über die Führung der Gewinnabtastung schreibt.
Andererseits habe ich den Verdacht, dass "alter Monarch" die Schaltung noch nicht richtig verstanden hat. Der Gong wird über die Nocke 8 und über den jeweiligen Gewinn und über die "unteren Kontakte N12 bis N20" geschaltet. Diese unteren Kontakte sind nocheinmal gebrückt und führen dann direkt zum Gong. Diese Brücke sollte "alter Monarch" noch einmal überprüfen.
Eine weitere gute Methode diese Strecke zu Messen ist, bei stromlosen Gerät einen Gewinn einstellen und den Nockenmotor in die Stellung Nocke 8 und Nocken 12 bis 20 alle abgefallen! drehen und die Verbindung Nocke 8 bis Gong mit dem Multimeter (Ohm) zu Messen. In dieser Position sollte auch die Gewinnabtastung abgesengt sein.
Ich habe den Strompfad in der Angehängten Schaltung einmal markiert, es fehlt nur die Verbindung über dir Gewinnkontakte. -
Hallo Werner, Hallo Rattenfänger,
ganz lieben Dank an euch mir diese Elektromechanik näher zu bringen - ja, ich hab echte schwierigkeiten mich mit dieser Materie auseinanderzusetzen - aber es wird.
Ich denke die Stromprüfung habe ich durchschaut und die Leitungen zum Gong in abgesengter Nockenposition N8 N12-20 zum Gong sind überprüft...
Aber ich habe mir jetzt die Stellung der N8 zum Zeitpunkt der Gewinnabtastung mal angesehen wie Werner mich gebeten hat : die Gewinnabtastung hat sich def. nicht ganz abgesenkt wenn N8 abfällt...sprich wenn N8 diese halbe Sekunde abfällt ist die Abtastung noch nicht abgesenkt. Kann das der Haken sein...? leider ist jetzt auch noch mein Multimeter abgeraucht und ich brauch erstmal neue Prüfspitzen.
ganz liebe Grüße vom bald verzweifelten Bernd aus Waiblingen -
"sprich wenn N8 diese halbe Sekunde abfällt ist die Abtastung noch nicht abgesenkt. Kann das der Haken sein...?"
Dann solltest Du dieser Spur nachgehn und Dir genau anschauen, wie die Führungsscheibe an der Nockenwelle stehen müsste, damit die Gewinnabtastung zu diesem Zeitpunkt abgesenkt wäre. Konkret einen Plan haben, um wieviel mm Du die Scheibe drehen musst. Wahrscheinlich wirst Du das Gerät in eine andere Position als 250° bringen müssen, um an die Schrauben zu kommen; da ist es wichtig, eine genaue Vorstellung davon zu haben. Danach genau die Befestigung unter die Lupe nehmen und schließlich ans Werk gehen.
Viel Erfolg
Werner -
Hier nochmal die Kurvenscheibe und die Mechanik für die Gewinnabtastung aus dem Beitrag den whoperp im Beitrag 30 genannt hat. Überprüfe auch ob die Gewinnabtastung sich überhaupt bewegt, nicht dass sie sich durch Alterung und verharztem Fett festgesetzt hat.
Die elektrische Verbindung (Durchgang) von der Nocke 8 über die Kontakte einer Gewinneinstellung und einer der Nocken 12 - 20 kannst du nur messen wenn die Gewinnabtastung abgesenkt ist! -
Aber hallo ihr zwei - jetzt seh ich erst die "Kurvenscheibe" auf dem Nockenplan!!!! es geht ein Licht im dunklen Keller auf - das hab ich echt übersehen - die Stellung ist nicht identisch wie auf dem Plan - die Rolle senkt sich erst nach ca 12 Sekunden ab...
Ich check das mal genauer und gebe euch Bescheid - ihr seid SPITZE
ganz lieben Dank euch beiden -
Ich habs
"die Führung der Gewinnabtastung an der Nockenwelle ist falsch eingestellt" - das war die Lösung von meinem Problem. Werner, genial!!!!!! Wenn man(n) den Ablaufplan studiert, erkennt man ganz deutlich, dass die Abtastnocke sich sofort anheben sollte - bei mir erst nach ca 1cm Laufstrecke....ich denke das Problem kam def. von meinem 50EUR Probelauf nach 30 Jahren stillstand, da hat sich nach und nach die Scheibe gelockert, alles hängt hinterher und die Abfrage nach dem Gong ist noch nicht in dem Zeitfenster, wohl aber die Gewinnaufzählung!...tückischer Fehler
Werner, Rattenfänger, durch euch zwei Strolche habe ich extrem viel dazugelernt - jetzt geht auch mir so langsam ein Licht auf - ganz lieben Dank für eure Geduld und die Tipps die schlussendlich zum Erfolg führten. Zwei Schrauben gelöst bei Stillstand, bis zum Anschlag bzw. Start der ersten Aufwärtsbewegung der Scheibe gedreht, wieder festgeschraubt und gut.....5Sekunden später den Monarch gestartet und.....der GONG bei Gewinn!!! SAGENHAFT - ich freu mich riesig.
Danke an euch - Danke an das ForumLiebe Grüße vom erleuchteten Bernd
ich sollte vielleicht ALLES verstehen lernen in diesem Zauberkasten der Elektromechanik....:-)gonggonggong...
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Das freut mich, dass der alte Monarch jetzt endlich seinen Gong gefunden hat.
Weiterhin viel Spaß mit dem Gerät.
Werner -
Dankeschön - jetzt trau ich mich auf jedenfall "tiefer" in das Thema Rotomat Monarch - jetzt läuft der Monarch auch viel ruhiger....da sind ja auch immer ein bissle die Kontakte auf der Walzenscheibe über die Noppen geschlittert...
LG
Bernd -
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