Beiträge von DerKito

    Hallo Grisu95.

    Es ist immer eine gute Idee, das passende Image auf den Timekeeper aufzuspielen, wenn hier die Batterie leer war. Durch die zufällig geschriebenen Bits ist wirrer Datenmüll in den Speicherbereichen, der dazu führt, dass das Programm immer wieder sagt "Bitte Uhr stellen!". Das Programm des Automaten an sich ist übrigens fest auf einem (E)EPROM gespeichert und nicht flüchtig. Auf dem Timekeeper sind lediglich Daten, die für die Funktion des Programmes wichtig sind abgelegt. Deshalb gehen einige Geräte auch erst gar nicht ins Programm, wenn die Daten auf den Timekeeper nicht vorhanden/plausibel sind.

    Montico hätte dir per PN angeboten, das Modul für dich neu aufzuspielen - wenn du einen EEPROM-Brenner hast, kannst du das auch selbst machen. Dazu musst du aber den Timekeeper auslöten und dann am besten einen Sockel aufsetzen, damit du im Fehlerfall den Timekeeper nicht nochmal auslöten musst.

    Wenn dir das Equipment fehlt, dann können dir die User helfen, die du in dieser Liste findest: Wer kann was? (Reparatur Anlaufstellen) (Und montico auch, wie auch einige User, die nicht in der Liste stehen.)

    Liebe Grüße
    René

    Hi!

    Dein Automat fragt nach neuen Zulassungsdaten, weil die Zulassungsdauer abgelaufen ist bzw. Zulassungsdaten fehlen. Deshalb steht "CodE" im Display.

    Um die Zulassungsdaten eingeben zu können brauchst du eine blaue NSM ST25-Servicetastatur. Wenn das Datum und die Uhrzeit des Gerätes noch nicht zurückgestellt wurden (oder wenn die Batterie im Timekeeper leer ist) dann muss der NVRAM (nichtflüchtiger Speicher, batteriegestützt) neu beschrieben werden. In diesem Zuge kann man dann auch gleich den Timekeeper auslöten, auffräsen, eine neue Batterie anhängen und dann einen Sockel einlöten worauf man dann den Timekeeper setzt. Das Ganze ist hilfreich, sollte mal wieder die Batterie leer gehen.

    Die Daten müssen mit einem EEPROM-Brenner (auch Programmer genannt) auf den Timekeeper geschrieben werden. Das geht auch mit anderer Hardware, die sich "Datenbankverwalter" nennt. Letzteres ist aber teuer und schwer zu bekommen.

    Montico bietet dir in seinem Beitrag an, alles was ich gerade beschrieben habe für dich zu machen. Nur, damit du weißt, wie der Fehler behoben wird. =)

    Bis bald
    René

    Hallo Dacky78.

    Ein Image für den Majesto habe ich hier.

    Hast du einen EEPROM-Brenner und den Timekeeper schon ausgelötet und gefräst?

    Wenn du allgemein Hilfe brauchst um das Modul wieder flott zu machen, dann biete ich dir auch gerne an das Modul komplett für dich fertig zu machen.

    Liebe Grüße
    René

    Hi!

    1. Wenn die 25.3 mit Ihrer Spieleinheit verheiratet ist, kann man dann nicht

    die 25.3 durch eine 25.2 mit einem nicht verheirateten Spielmodul tauschen?

    Das wird nicht funktionieren, weil die Verifikation im Programm festgeschrieben ist. Und diese Verifikation müsste man im Programmablauf finden und deaktivieren. Das ist nur sehr schwierig zu bewerkstelligen. Auch wenn auf dem Modul 25.2 drauf steht kommt es auf das Programm an, nicht auf die Platinenversion des Spielmoduls. Module aus einem 25.3-Gerät laufen nicht auf einer 25.2-Einheit. Umgekehrt geht es aber: Ein 25.2-Modul funktioniert auf jeder 25.3-Einheit.

    2. Sollte ich auf die Idee kommen, mir einen EEProm Brenner zu besorgen,

    auf was sollte ich achten? Geht da jede 0815 Krücke oder muss das etwas

    besonderes sein?

    Batronix baut zuverlässige und gute Programmer und die Software ist auch sehr komfortabel in der Bedienung. Du solltest darauf achten, dass die Chiptypen, die man üblicherweise im Zusammenhang mit Automaten bearbeiten will kompatibel sind. Also auch Timekeeper/NVRAM. (E)EPROM-Chips sind in der Regel immer recht gut unterstützt, auch bei einfachen Programmern. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel sehr alte EPROMs - das sollte für dich aber kein Thema sein, weil die Programmer dann in einem vierstelligen Bereich liegen, die diese alten Chips lesen und brennen können.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo Timotimo und willkommen im Forum!

    Ich beantworte dir deine Fragen mal anhand der Nummerierung, so kommen wir nicht durcheinander. =)

    1. Sollte mir das Sorgen machen?
    Im Prinzip musst du dir keine Sorgen machen - lediglich vor*sorgen* ;}
    Es ist immer eine gute Idee, die Spielmodule soweit zu bearbeiten, dass man keinen Ärger mehr hat für die nächsten Jahre. Wie das geht erläutere ich dir im Laufe der Beantwortung deiner Fragen.

    2. Sind die Automaten wirklich mit den Spielmodulen verheiratet?
    2.1 Falls ja: Mit welchem Teil ist das Modul verheiratet?
    Ja und Nein. Dein Volantis hat eine ST25.3 Steuereinheit samt KE-Modul verbaut. Diese Spielmodule sind mit der Steuereinheit verbunden und können nicht in einer anderen Steuereinheit verwendet werden. Wenn der Timekeeper, also die Daten im NVRAM gelöscht sind, dann startet das Gerät zwar mit dem Datensatz eines anderen Volantis, macht dann aber den Fehler "E d0" und das Gerät steht. Hierbei erkennt das Spielprogramm, dass der Schlüssel im NVRAM nicht mit dem Schlüssel des KE-Modules/der Steuereinheit übereinstimmt. Die Sache mit dem KE-Modul wird bisweilen angezweifelt - ein Freund sagte mir mal, dass dieses KE-Modul nur für die Testspiele bei der PTB eingefügt würde. Nimmt man das KE-Modul jedoch heraus oder schaut man sich die Fehlermeldung auf der blauen Tastatur an, dann steht da "Fehler KE-Kommunikation". Entsprechend deutet so einiges darauf hin, dass es in diese Richtung eine Überprüfung der Funktion und des Schlüssels gibt. Auf dem KE-Modul ist ein Microcontroller, der jedoch gegen Auslesen dessen EEPROM/Flash-Inhaltes geschützt ist.
    Dein XENO könnte noch ST25.2 sein - wenn hier der Datensatz auf den Timekeeper gelöscht wurde, dann reicht es dem Timekeeper eine neue Batterie zu verpassen, diesen dann mit einem passenden Image zu beschreiben und dann läuft das Gerät wieder. Hierzu muss der Timekeeper natürlich ausgelötet werden und danach am besten "gesockelt" - also auf einen Sockel aufstecken und diesen Sockel dann auf dem Spielmodul einlöten.

    2.2 Ist der Automat wirklich nicht mehr zu retten, wenn das Modul einmal leer gelaufen ist?
    Nein, denn es gibt im Falle des Falles mindestens eine Person hier bei uns im Forum, die ST25.3-Steuereinheiten/Spielmodule wieder flott machen kann! Stevy1212 aus dem Forum hat die Möglichkeit hierzu.

    3. Was kostet mich der Spaß, das Modul drehmeln zu lassen und eine neue Batterie ansetzen zu lassen?
    Ich denke, dass das nicht mehr als 30 Euro kosten sollte, inklusive Versand. In der Regel berechnen die User hier im Forum - mich eingeschlossen - nur den Selbstkostenpreis. Es ist ja unser aller Hobby und nicht unser Beruf!

    3.1 Muss das Modul dann neu initialisiert werden?
    Wichtig ist, dass der Speicherinhalt des Timekeepers vorher unbedingt ausgelesen wird, wenn die Batterie im Timekeeper noch in Ordnung ist und die Daten noch nicht verloren sind. Denn spätestens beim Trennen der Verbindung der im Gehäuse vergossenen Batterie geht der Dateninhalt sofort verloren. Dann, sobald die neue Batterie angebracht wurde, wird mit einem EEPROM-Brenner der ausgelesene Datensatz wieder zurückgespielt und der Automat läuft weiter als wäre nichts gewesen.


    4. Kann ich einen Akzeptor">Akzeptor
    / Dispenser von Automat zu Automat wechseln, ohne den Akzeptor">Akzeptor
    / Dispenser

    mit irgendeiner Tastatur am Automaten anmelden zu müssen?
    Das kommt auf die derzeitige Einstellung an - es ist immer von Vorteil, eine Tastatur bei sich zu haben wenn man einen [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition] einbauen will. Allein wegen der Einstellung der Füllhöhen der Röhren, die festlegt ab wann Scheine angenommen werden. Wichtig bei ST25-Akzeptoren: Diese bekommen keine Updates mehr für aktuelle Scheine - es funktionieren also nur die alten Euro-Scheine mit diesen Akzeptoren. Wenn du also noch ein paar alte Scheine hast, die du mit den Automaten verwenden magst, dann kannst du dir einen [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition]/Dispenser einbauen.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo Moppi66!

    Wie Riiko schon sagte meldet der Automat Schwierigkeiten mit den Lichtschranken. Kannst du die Fehlermeldungen mit der "Start"-Taste quittieren, damit das Gerät die Lichtschrankenfehler ignoriert?

    Bei meinen Roadstar 400 (ebenfalls Technik 2000-Gerät mit entsprechendem Münzturm) habe ich den Münzblock ausgebaut und die Plastikabdeckung, die hinter den Münzröhren sitzt abgenommen um die LS-Kanäle (transparentes Plastik, welches als Lichtleiter dient) komplett zu reinigen und danach wieder neu aufzustecken. Es dauerte ein wenig, bis alle Lichtschranken wieder einwandfrei funktionierten, aber es war in der Tat nur eine Sache der Reinigung bzw. der korrekten Installation dieser Lichtschrankenelemente. Die Kanäle sind übrigens benannt - die Nummerierung ist auch auf der Platine bzw. auf der Plastikabdeckung zu finden wenn ich mich recht erinnere.

    Ich bin mir sicher, dass du bei dir in der Nähe jemanden findest, der dich da unterstützten kann, soweit du dich nicht an den Münzturm herantraust.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo und willkommen! =)

    Du musst, wenn die Batterie leer war das Modul neu aufspielen lassen. Das Forenmitglied "Heinoarts" hat alles, was dazu gebraucht wird. Du kannst dich via privater Nachricht bei ihm melden und er wird dann alles weitere mit dir absprechen.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo Johanna.

    Klar kann ich dir helfen, wenn du möchtest. Schreibe mir einfach eine Private Nachricht zum Austausch der Adressdaten. Vielleicht kommst du ja auch aus der Nähe und kannst persönlich vorbei kommen.

    wallace:
    Persönlich ziehe ich es vor, immer beide ICs zu sockeln und zu fräsen. Dann gibt es auch ganz sicher keinen Ärger im Nachhinein. Aber ein guter Hinweis an dieser Stelle!

    Liebe Grüße
    René

    Huhu, Olli!

    Ja, du hast absolut Recht! Mir man mal ein [definition=8]SuS[/definition] unter, das klopfempfindlich gewesen ist und hin und wieder mal zu einem Neustart des Gerätes führte. Es stellte sich heraus, dass genau der Fehler eingetreten war, den du beschrieben hast: Zu kalt gelötet oder das Lötzinn nicht lange genug auf dem Lötauge erhitzt und das Löt nur oberflächlich aufgetragen. Da sind zwar die Durchkontaktierungen - aber die gehen hin und wieder beim auslöten kaputt.

    Ich werde berichten, was es am Ende gewesen ist, wenn ich mir das Modul ansehen darf.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo Tobias!

    Diese DB lässt sich öffnen und die Batterien können entsprechend ausgetauscht werden. Mir persönlich ist das Öffnen von fremden Datenbanken zu brisant, sonst würde ich mich auch anbieten.

    Olli ist *der* Datenbankexperte hier im Forum. Derzeit ist er jedoch im Urlaub. Ich empfehle dir, ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Wichtig: Lass' die Datenbank im Gerät, aber schalte es nicht mehr an. Meistens gehen die Datenbanken im Ausschaltmoment "kaputt", wenn das Programm "herunterfährt" und entsprechend viel Strom von den Batterien abverlangt.

    Liebe Grüße
    René

    Hallo zurück! ;}

    Ich sehe, dass auf der rechten Seite ein Widerstand etwas physisch gelitten hat. Kannst du auch noch ein Bild von der Lötseite des [definition=8]SuS[/definition] anfertigen und hochladen? Ich bin mir sicher, dass es Schwierigkeiten mit dem neuen Timekeeper gibt. Nicht, weil dieser defekt ist, sondern aufgrund von Kontaktschwierigkeiten. Die Leiterbahnen auf diesen [definition=8]SuS[/definition]-Modulen sind vergleichsweise empfindlich.

    Wenn du selbst nicht weiter kommst, dann kann ich dich auch beim reparieren des [definition=8]SuS[/definition] unterstützen oder dir im Austausch ein [definition=8]SuS[/definition] zusenden, das funktioniert. Bitte wirf auch den alten Timekeeper nicht weg. Da ist ja nur die Batterie leer und diesen kann man fräsen, dann funktioniert er wieder.

    Liebe Grüße
    René