Beiträge von Riiko

    Servus!
    Ich möchte euch hier mal "kurz" meine zwei Neuzugänge vorstellen, 2 so genannte "Pachislot".
    Einmal den "Speed Racer" und einmal den "Dance Night"!
    Der liebe GSF-User "Margot" hat eventuell noch welche im Angebot, wo ich auch meine her habe ;} (RIESEN DANK NOCHMAL DAFÜR ;hands)

    Diese Geräte stammen ursprünglich aus Japan, die 100V Wechselspannung nutzen.
    Zum Glück haben die meisten Geräte, wenn die schon in Europa einmal in Betrieb waren, eine 220V Umrüstung.

    An meinen beiden Geräten habe ich diesen Umbau mal etwas sicherer gemacht.
    Was meine ich damit? Nun, meistens wurde ein Kabel innen direkt an den Trafo "rangefummelt".
    Ich habe mich dazu entschieden, einen Netzentstörfilter, Sicherung und Schalter nachzurüsten.

    Zum Glück gibt es dies alles in einem Bauteil! Hier habe ich auch schon den zukünftigen Platz angezeichnet.
    Dafür habe ich in eine Pappe den passend Ausschnitt hinein geschnitten. So hat man eine praktische Schablone, wo man auch den Sitz des Bauteils testen kann, ohne gleich den Automaten zu zerhackstückeln und anschließend alles wieder unschön ausbessern muss.

    Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, das "etwas" Dreck beim Umbau entsteht ;tölf

    Schaut vorher im inneren des Automaten nach, WO Platz ist... in den Trafo möchte man nicht wirklich reinbohren. ;}

    Hier lag der Trafo noch lose rum... Vergewissert euch bitte VORHER, womit das Netzteil betrieben werden mag!
    Der "SpeedRacer" z.B. braucht im Eingang 24V und der DanceNight mag 110V haben!
    Also bitte vorher schlau machen, bevor mit einem falschen Trafo aus dem Netzteil Elektro-Kohle herstellt!

    Zurück zur Anschluss-Bastellei ;)
    Zuerst bohre ich immer die Ecken an.

    Nun könnte man mit einer feinen Stichsäge das Rechteck schön sauber aussägen.
    Da ich leider keine feine Stichsäge habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu perforieren ;tölf

    Also Loch für Loch für Loch entlang der Linie bohren... wählt einen NICHT zu großen Bohren, um so leichter habt ihr es später.

    Zum Glück ist die Rückwand "nur" eine Art Presspappe der stabilen Art.
    Somit konnte ich den gleich Bohrer bei sachtem Druck auch als "Fräser" misbrauchen ;tölf

    Nun haben wir ein schönes großes Loch vorbereitet:

    Jetzt glätten wir das Loch erst mal, damit es nicht mehr so ausgefranzt oder nach Bombenkrater aussieht.
    Ich habe dafür einen Dremel mit Schleif-Aufsatz verwendet! Geht super damit, aber auch eine Feile würde hier gehen!

    Ach habe ich übrigens erwähnt, dass das "etwas" Dreck macht?!? ;frown ;tölf

    So, nun kann man endlich die Kaltgerätebuchse mit Sicherungshalter mit Entstörfilter und Schalter einsetzen und festschrauben!

    Nun geht es innen weiter!
    Das Erdungskabel wird wieder angeschlossen ... und der Dreck muss auch erstmal weg...

    Jetzt fehlt nicht mehr viel!!!
    Der Trafo wird nun wieder an die Rückwand angeschraubt. Achtet darauf, das ihr nicht zu lange Schrauben wählt, sonst piekst es an der Rückseite (Verletzungsgefahr)!
    Alles wieder schön anschließen. Aderendhülsen sind übrigens eine praktische Sache ;)

    Und somit haben wir den Pachislot mit einem prakischen "automatentypischen" Kaltgeräte-Anschluss ausgerüstet.
    Dank dem Schalter muss man nicht mehr immer den Stecker rein und rausziehen, um den ein und aus zu schalten ;dance.
    Die Sicherung schützt alles noch vor zu großen Schäden, im Fall des Falles ;}
    ... und der Entstörfilter macht den Energieversorger glücklich ;)

    Und da laufen sie nun, meine beiden schönen Neuzugänge!

    Vielleicht mache ich noch ein Video zu den Game-Plays der beiden Geräte ;} Mal schauen ;) ;(p

    Nachtrag:
    Ok Rolges, ich vermute mal, das du teils recht hast!
    Die Eingangsseite habe ich mir nun mal ganz genau angeschaut... scheint so, als würde die für weit mehr als 24V ausgelegt zu sein.
    220V würde allerdings den Elko (200V 1200µF) am Eingang sprengen, der direkt hinter dem Gleichrichter und dem schnell schaltendem Power Mosfet hängt.
    Daher ist nun meine Vermutung, das der mit 110V betrieben wurde....
    DAS wiederum würde bedeuten, der unbeschriftete und total vergammelte Trafo im Gerät müsste eine 2zu1 Übersetzung haben!

    Ich hatte den rausgeschmissen, da der wie gerade erwähnt ordentlich vergammelt aussieht
    Bin davon ausgegangen, das auf der "nur" 24V erzeugte, wie am Speedracer.

    Ich habe also den Ekel-Trafo wieder rausgekramt und mal am 24V-Testtrafo angeschlossen... und siehe da: ca 12V am Ausgang.

    Bin mir nicht sicher... irgendwie habe ich doch noch etwas Angst da "volle Pullle" 220V und ins [definition=6]NT[/definition] somit 110V rein zu ballern ;angst

    EDIT: nun auch mit Foto

    es hing aber ein Trafo im Gehäuse drin ;frage aber leider ohne Beschriftung ;heul
    Also da einfach so 230V reinhaun? Kann sehr ungesund sein... traue mich das nicht... hätte da gerne erst ein paar weitere Hinweise, bevor ich da ElektroKohle erzeuge ;) ;}

    Kannst du mal ein Foto von deinem [definition=6]NT[/definition] machen?

    Jo, man kann das Display in den Lautsprechern "hören", also es surrt und pfeift komisch... schlecht zu beschreiben.
    Habe 5W-Potis zwischen den Lautsprechern angehängt, denn meine Nachbarn schätzen ihre Ruhe ;teu ;tölf

    Eine allgemeine Anleitung wäre auf jeden Fall schon mal super! Wahrscheinlich wird diese viele meiner Fragen (die ich noch nicht gestellt habe) schon beantworten! ;hands

    Servus!
    Ich habe wieder mal zwei Neuzugänge zu berichten! ;dance
    Es sind japanische Tokengeräte. Einmal links der "MachGoGoGo" und rechts der "Dance Night"!

    Da die meisten dieser Kisten ursprünglich auf 110V laufen, muss man diese erstmal auf hier in Europa typische 220V / 240V umrüsten.
    Dies ist zum Glück nicht all zu schwer...
    Der Umbau sollte aber nicht vom Laien gemacht werden!!!

    Der MachGoGoGo läuft mittlerweile, aber der DanceNight macht mir noch Sorgen und Ärger...
    Vermutlich ist das Netzteil hinüber.
    Hat jemand Dokumente von dem Gerät oder Netzteil oder kennt die Pinbelegung?

    Auch würde mich mal interessieren, was man mit den Schaltern einstellen kann...
    Kennt jemand einen guten japanisch > englisch oder deutsch Übersetzer?

    Nun, in der Zwischenzeit werde ich das Netzteil nach fraehnky's Tipps durchgehen. (Er hatte schonmal einen flüchtigen Blick drüber geworfen, als er kurz bei mir war und wertvolle Tipps da gelassen ;})
    Für diesen Einsatz habe ich mir erstmal einen Testtrafo zusammen gebaut, um die 24V Wechselspannung zu erzeugen, die das Netzteil benötigt.


    Ja.... ich weiss... ;tölf... Diese Amperemeter sind eigentlich total überdimensioniert und völlig überteuert...
    Aber ich liebe diese Einbauinstrumente dieser Art einfach ;love ;tölf ;hüpf

    Na ja, wie gesagt... Falls mir jemand mit der Pinbelegung oder so helfen kann, meldet euch hier bitte! ;hands
    In der Zwischenzeit heist es bei mir "wer suchet, der findet (hoffentlich den Fehler)" ;löten ;}

    Jo, im Ausdruck kann man den PIN ablesen. Dafür braucht man einen MiniDrucker oder NSM-Dataprint oder ein E60-direkt oder den Bärsch-selbstbau Adapter.
    Keine Sorge wegen "Menü gesperrt" oder so. Nach einer bestimmten Wartezeit kann man es wieder versuchen, wie du vermutlich schon bemerkt hast ;}

    Man kann den PIN nachher auch ändern, wenn man den richtigen PIN eingegeben hat.
    Zurücksetzten kann man nur das ganze Modul, wofür allerdings ein spezielles Gerät braucht (den soganannten DBV und den passenden Datensatz dazu).

    PS: Das mit den "Männer und Anleitungen" kommt mir irgendwie so bekannt vor ;tölf ;)

    dann ist in der Auffüllkarte nichts abgelegt worden.
    Der Sinn dieser Karte ist folgender:

    Der Automat hat eine große Serie und schmeisst ordentlich... zu viel, die Röhren sind leer und der Spieler möchte gerne sein Geld nun haben.
    Dann kommt der Wirt und steckt kurz die Karte rein, danach sollte der Automat im Auffüllmodus sein (AAA sollte dann im Display kurz zu sehen sein).
    Der Wird schmeisst nun Geld (z.B. aus seiner Kneipenkasse) in den Automaten, so das dieser wieder genug hat, um den Spieler auszuzahlen.

    Der Spieler ist glücklich und kann mit seinem Gewinn gehen.
    Später kommen andere und spielen am Gerät und gewinnen vermutlich nicht mehr so viel, so das mehr rein geht als raus an Geld (der Automat holt seine Quote wieder rein).
    Ist genug Geld im Gerät, kann der Wirt dann wenn keiner spielt die Auffüllkarte wieder reinstecken und sich sein vorgestrecktes Geld wieder auszahlen lassen.
    Ohne das der Aufsteller oder ein Techniker kommen muss um den Automaten aufzuschließen und die Buchhaltung stimmt danach auch immernoch!
    ;}

    Jo, die Batterie im Spielmodul ist kurz vor Ende. So lange da keine NVRAM INIT Meldung erscheint, solltest du einfach mit diner Stützbatterie eine neue anlöten können.
    Ich kann dir die Batterie wechseln, allerdings wohne ich in Bochum. Somit wäre da nur der Postweg möglich ;}