Datenbank über Pins bestromen

  • Hallo Automatenfreunde,


    Habe einen Merkur Strike mit Profitech 3000 EU Datenbank (rot) im no-Public Modus.
    Könnte man theoretisch die Batterien in der Datenbank durch Fremdbestromung über die Pins auf der Leiterplatte (4 Poliger Stecker auf der Leiterplatte auf die die Datenbank gesteckt wird) stützen?
    Sollte doch möglich sein, oder sind da Dioden auf der Leiterplatte? Laut Messwerten sind da keine verbaut sonst würde man an den Pins weniger Spannung messen, da an der Diode ein Spannungabfall wäre. Wenn da die Spannung der Datenbank anliegt sollte man auch einspeisen können oder?

    Gruß Max

  • Ich habe hier eine alte ohne Batterien rumliegen da habe ich mal gemessen , wenn man 3,04 Volt extern einspeist kommen nur 2,76 Volt am Batteriepol an wenn man anders herum am Batteriepol 3,04 Volt anlegt kommen aber auch 3,04 Volt am Backpannel an, es also liegt irgendwas mit einer gewissen Gleichrichterwirkung in der Leitung ,ein Durchgangsprüfer piept auch nicht wenn man die Leitung durchklingelt (also Deine Idee ist nicht so einfach umzusetzen )

    Wie würdest Du dann die Pufferspannung exakt auf die Batteriespannung einstellen und stabilisieren ?

    Ich denke mir , bei Pufferspannung zu niedrig Batterie wird zusätzlich belastet(entladen) und Pufferspannung zu hoch es fließen Ladeströme in die Batterie , bei reinen Batterien nicht ganz ungefährlich(Explosions und Brandgefahr).

    Mfg. Lunte

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  • Interessant, dann wird da wohl irgend ein Halbleiter dazwischen sein und daher eher ungeeignet.
    Man könnte an einer geöffneten DB theoretisch ein Anschluss für eine externe Batterie legen (z.B. 2x AA).
    Dann könnte man einem Datenverlust durch Unterspannung zumindest ein wenig vorbeugen.
    Bei 0,xV Spannungsunterschied zwischen Knopzelle und AA Batterien sehe ich weniger das Probelem, da sind Lipo Akkus empfindlicher.

    Wie geht ihr vor? Tauscht ihr die Batterien regelmäßig aus? Wenn man merkt das die Batterien zu schwach sind ist es zu spät das ist ja das gemeine...

    Gruß Max

  • Zu Deiner Frage kann ich nichts sagen , ich habe keinen Automaten mit DB hier am laufen. Ich habe nur etwas Schrott und Teile hier zum basteln.

    Ich habe aber mal mit der unten angehangenen Schaltung experimentiert, mit etwas Zeit und einem hochohmigen Meßgerät könnte man diese vielleicht
    perfektionieren. Wenn die Batteriespannung auf ca. 2,8 Volt fällt geht die LED an, durch den 5,1 MOhm Widerstand wird die Batterie kaum zusätzlich belastet.
    Da die Schaltung ihre Versorgungsspannung von den 5 Volt der DB bekommt kann eine zum tauschen fällige Batterie natürlich nur angezeigt werden wenn der Automat eingeschaltet ist. Diese Schaltung ist ein einfacher Komperator also ein Spannungsvergleicher ,mit der Anzahl der Dioden und dem Widerstand
    kann man die Referenzspannung einstellen, sobald die Batt.spannung unter diesen Wert fällt geht die LED an. Was zum Batteriewechsel auffordert.

    Nur zur Absicherung !!! Nachbau und Test auf eigenes Risiko !!! Diese Schaltung wurde an einer funktionierenden DB nicht getestet.

    Mfg. Lunte

  • Du kannst parallel zu den Dioden einen Kondensator mit 10 bis 50 Mikrofarad anschließen, das beruhigt die Referenzspannung bei kurzen
    Temperaturveränderungen (Halbleiter reagieren da empfindlich) bzw. Spannungseinbrüchen der Versorgungsspannung.

    Mit den Dioden kann man auch variieren ich hatte halt gerade die 1N4007 rumliegen.


    So, nu aber viel Spaß beim experimentieren.

    Mfg. Lunte

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