Datenbank fritte, obwohl Batterie ok

  • Okta 150

    Vor 3 Monaten Batterie gewechselt, nun eingeschalte und nix geht mehr.
    LED unter Datenbank aus, wie bei leerer Batterie.
    Spannung der Batterie 3,6 V, also Megagut. Auch unter Last größer 3V getestet. Lag also definitiv nicht an der Batterie.

    Hat Jemand eine Erklärung?

    Gruss
    Norbert

    Monopoly mit Aufsatz, James Bond mit Aufsatz, Super Multi 1 bis 3, Bora Bora, Towers, Charly, Rondo, Giga Pasch, Victory, Mexiko

  • Die Erklärung lautet: ADP-Müll. Klingt hart, aber ist so - hatte ich auch schon. Die kannst du bei Zimmertemperatur antistatisch im Dunkeln aufbewahren - entweder sind billigst-Zellen drin oder aus irgendeinem Grunde zieht die Schutzschaltung an und weg sind die Daten (trotz voller Zellen, wie bei dir).....ADP-Müll.

    9-1-2-11-15...Laguna Beach...the magic numbers

  • Die Datenbank war offen und alle Schutzfunktionen somit ausser Funktion.

    Gruss
    Norbert

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  • Und trotzdem passiert es (leider). Ohne eigenes Verschulden, ist einfach so. Du bist nicht der einzigste - genau das hatte ich bei einer geöffneten DB eines Fun Master. Beide Zellen über 3 Volt, DB tot von heute auf morgen.

    9-1-2-11-15...Laguna Beach...the magic numbers

  • 3,6 Volt ????

    das geht nicht, und wenn man dort eine 3,6 v zelle einlötet muss man sich nicht wundern, eigentlich ist maximal 3,2volt auf den originalen batterien#

  • Eine Datenbank besteht aus hundert und noch mehr elektronischen Bauteilen, solche Bauteile können schonmal kaputt gehen, passiert beim Fernseher genau so wie bei einem Notebook oder eben einer Datenbank.

    Du schreibst, du hast eine 3,6 Volt Batterie eingelötet, hast du evtl.für + und - nur einen Lötpunkt genommen und ist möglicherweise einer dieser beiden Lötpunkte nicht so wie er sein soll? Oder ist die Batterie sogar per Kabel nach draußen gelegt worden und ist das Kabel nicht ganz in Ordnung? (Kabelbruch oder Lötpunkte)

    Die Schutzschaltung ist keineswegs außer Funktion, nur die Auslöser der Schutzschaltung wurden entfernt, sollte deine Batterie eine geringe Kapazität gehabt haben, dann wird die Schutzschaltung sehr wohl aktiv und zieht den Ram auf 0,00 Volt, besonders dann, wenn du dein Gerät ausgeschaltet geöffnet oder bei geöffneter Tür ausgeschaltet hast.

    Ich habe hier auch 4 Datenbanken mit 3,6 Volt Batterien versehen, nur zu testzwecken, ich habe die Batterie aber mit zusätzlichen Drahtbrücken verdahtet, damit ich jeweils an + und an - zwei Kontaktstellen habe.

    © by Olli.


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    Technische Ausstattung: Alle Servicetastaturen, DBV, SMV, DAUSV, CTRM, DUSG, Uhrensetzgerät, Batronix BX48 Prommer, E60 RS232, uvm.


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  • Hi Olli und andere

    Olli kennt meine Art und Weise schon wie ich die Batterien ersetzte ;} .

    Ich nehme mir 2 CR123 3 V Batterien, löte mir jeweils 2 Leitungen von den alten Knopfzellen nach außerhalb der Datenbank und befestige dort die beiden Batterien. Eine Batterie ersetzt immer eine Knopfzelle. Die alten Knopfzellen fliegen natürlich raus.
    Gründe:
    1. CR123 haben 4 mal soviel Kapazität wie die Knopfzellen
    2. billiger und langlebig (1 % Selbstentladung im Jahr)
    3. Bei einem erneuten Wechsel kann die Datenbank zu bleiben

    Nachteil:
    sieht nicht gerade schön aus ;wah ;wah

    3,6 V ist die Leerlaufspannung von Lithium-Batterien.

    Habe alles nochmal geprüft und kein Fehler bez. der Batterieversorgung festgestellt.

    Also hatte die Datenbank einen natürlichen Tod und keiner weis warum. ;heul

    Habe nun das Teil geschlachtet für Ersatzteile (war im Hobbymodus und hat sich dauernd ausgekotzt).

    Dank Olli habe ich genug andere die normal laufen. ;bounce

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  • Ok, dann würde ich mal sagen, es handelt sich um einen technischen Defekt wie er bei allen technischen Geräten mal vorkommen kann. ;heul

    © by Olli.


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  • Ich nehme mir 2 CR123 3 V Batterien, löte mir jeweils 2 Leitungen von den alten Knopfzellen nach außerhalb der Datenbank und befestige dort die beiden Batterien. Eine Batterie ersetzt immer eine Knopfzelle. Die alten Knopfzellen fliegen natürlich raus.
    Gründe:
    1. CR123 haben 4 mal soviel Kapazität wie die Knopfzellen
    2. billiger und langlebig (1 % Selbstentladung im Jahr)
    3. Bei einem erneuten Wechsel kann die Datenbank zu bleiben

    Nachteil:
    sieht nicht gerade schön aus

    Hast du ein Foto wie es aussieht?

    Wielange ist es schon her, dass du es so umgebaut hast?

    bespielte Automaten: Rex, King 2, Disco Disc, MultiStern, Denver, Shark, Zack


    Suche:Automaten:Sunfire nur Münzröhre

  • Ja kenne es zu genüge, dass Datenbanken sterben hin und wieder auch mal beim öffnen offen alles super und beim user läuft sie nicht mehr.

  • Bevor ich Olli per PN nerve, poste ich meine Fragen lieber hier, auch wenn einige nicht ganz hierher passen:
    Wie sieht es mit Batterien und Datenbank allgemein aus? Was muss man beachten?
    Öffnen ohne Plan ist ein No-Go. OK, verstanden. Und wieder herrichten ist nicht, sondern da muss ne ganz neue DB her - dass die dann nicht absolute Mangelware sind, wundert mich etwas.
    Wie setzt man die neue Datenbank ein? Eigentlich bei ausgeschalteter Stromversorgung (Stecker gezogen) und offener Tür. OK, nochmaliges Nachlesen zeigte: Strom aus - Tür auf braucht nur Batterie, lässt aber nicht gleich eine Schutzschaltung auslösen.
    Wie erkenne ich, wann die Batterie fällig ist? Zeigt mir der Automat das an oder gibt es einen Messpunkt für Multimeter? Kann man letzteren vielleicht sogar missbrauchen, um eine zweite Batterie parallel... Und dann alles zu sprengen, weil die internen es nicht mögen, aufgeladen zu werden ;[ Die Methode von eifelhulk finde ich da besser.
    Und wenn die Batterien mal fast leer sind, was mache ich dann? Datenbank einem User hier schicken, der die wechseln kann? Was genau passiert da? Weil öffnen scheint ja nicht zu klappen mit diesen beiden Platinen, deren Zweck ich auch gern verstehen würde.
    Und wie schone ich die Batterien? Weil viel werde ich den Automaten nicht benutzen. Klar kann ich ihn in den Keller stellen, wo das Geblinke nachts nicht stört oder mir einen goldenen Ein/Aus-Schlüssel besorgen. Gerade letzteres sollte die beste Lösung sein, oder vergesse ich die Nachteile? Aber hier habe ich auch gelesen, man könne die Datenbank einfach ausbauen. Ist das wirklich so toll? 1. aufwendig, 2. kann die auch mal eben aufgehen wenn sie aussieht wie meine alte. Denn das Gehäuse wirkt, als würde es zwar nicht gleich auseinanderfallen aber so ein Bisschen Spiel zwischen den Hälften gab es schon, weshalb ich einen Wackelkontakt befürchten würde.

  • Eine Frage ist mir gerade beim Stöbern noch eingefallen:
    Die neue Datenbank steckt man einfach rein und steckt die Zulassungskarte wie in der Anleitung beschrieben, oder?
    Weil irgendwo habe ich wieder was vom Drucker gelesen, den ich ja nicht habe. Oder muss ich jetzt noch einen Druckerbesitzer suchen, der mir hilft?
    Eigentlich war mein Plan, die Datenbank einfach einzubauen und zu schauen ob der Automat ansonsten ganz ist. Wenn ja, kaufe ich mir bald noch einen E60, um länger Freude dran zu haben...

  • nun, Mit den Datenbanken ist vorsicht geboten... die ganz alten Datenbänke (die Blauen und ersten roten) sollten so fern diese noch "original" sind, schnellstens geöffnet und die Batterien getauscht werden!
    ALLERDINGS sollte das nur jemand machen, der genau weiss, was im inneren der Datenbank ist.
    ADP Merkur hat Gegenmaßnahmen vorgenommen, die ein "einfach so aufmachen" die Datenbank zerstören.... eine eingebaute Selbstzerstörung so zu sagen.
    Ist der Inhalt der Datenbank gelöscht, braucht man erstens eine spiezielle Vorrichtung um den Datensatz wieder einzuspielen (kenne keinen der eine hat ausser ADP selbst) und zweitens braucht man auch den Datensatz selbst, der von ADP schwer gehütet wird!
    "Mangelware" sind die DBs schon ... vielleicht nicht in der groben Masse, jedoch für das einzelne Gerät selbst.
    Bei Modellen, die gut liefen und oft verkauft wurden, ist es leichter eine DB aufzutreiben, als bei einem Exot, der nur ganz selten in freier Wildbahn zu sehen war...

    Eine neue DB von ADP kann man einfach in das ausgeschaltete Gerät stecken.
    Dann Einschalten und auf das F__AA warten... das heist hier, das der Münzröhrenblock nicht erkannt ist... also im eingeschaltetem Zustand den Röhrenblock einmal rausnehmen und wieder einsetzten.

    Die Batterie in den DBs werden immer leicht beansprucht, wenn das Gerät aus ist.
    Der Speicher der DB muss permanent mit Spannung versorgt sein, ist der Automat aus müssen das dann die Batterien übernehmen und auch Türöffnungen bei ausgeschaltetem Gerät werden erkannt und im Speicher eingetragen.

    Wann eine Batterie fällig ist, hilft nur regelmäßiges nachmessen... bei den offenen ist das eigentlich kein großes Problem, da man an den Zellen selbst messen kann...
    allerdings noch geschlossene kann man nur an den Pins messen (und auch nur die älteren, neuere mit dem 1MB-Umbau kann man nicht mehr so messen).
    Näheres hier: Tutorial: Die Batteriespannung an adp und BallyWulff-DBs messen

    Zweite Batterie Parallel an den Messpins? Tja, so schön die Theorie... sitzen in der Praxis Dioden und Transistoren zwischen den Pins und den Batterien...
    Ein paralleles Anlöten einer zweiten Batterie wird also nichts bringen und ich weiß auch nicht, wie die Schaltungen in der DB darauf reagieren, wenn der Strom plötzlich aus der anderen Richtung kommen würde.

    Wenn die Batterien gewechselt werden müssen, mach am besten ein "Gesuch" in der Börse auf .. z.B. "Suche jemanden, der mir eine DB vom XY öffnen kann" und auch erwähnen, das ein Batteriewechel gewünscht wird.
    Der jenige wird dann die DB mit entsprechenden Kenntnissen ohne Datenverlust öffnen und die Batterien tauschen. Wie? Darf ich hier nicht weiter beschreiben und werde ich auch nicht per PN!
    Etwas, was schon gut im Umlauf ist kann ich allerdings ohne Probleme "ausplaudern":
    Diese zwei Platienen... schaue dir die mal ganz genau an... es sind Bohrschutzplatienen, wenn jemand von aussen ein Loch in die DB bohren möchte, killt die durchbohrte Platiene die DB. Es sind Schutzmaßnehmen, wovon es noch weitere auf der DB gibt.

    Tja, wie schont man die Batterien? ;frage
    Bei längerer Nichtnutzung würde ich wirklich die Datenbank beim ausgeschaltetem Gerät abziehen... Keine Angst, wenn der Automat stromlos ist, passiert dabei nichts.
    Rund um die Uhr das Gerät laufen lassen? Nun ja, so wird die DB permanent extern vom Netzteil versorgt... jedoch hätte ich bei der Anzahl meiner Geräte Angst vor der Stromrechnung... von der Wärmeentwicklung im Sommer mal ganz zu schweigen ;tölf

    Die Metallbox der Datenbanken, die noch original zu sind, sind gut verpresst und lösen sich nicht so schnell ... eigentlich nur bei großer Gewalt von aussen ;}
    Geöffnete Datenbanken sind i.d.R. von ihren Schutzschaltungen befreit worden. Da ist es nicht schlimm, wenn sich das Gehäuse löst...

    Datenbanken mit Laufzeit müssen in regelmäßigen Intervallen ausgelesen werden, das kann man mit einem MiniDrucker, einem NSM-Dataprint, einem PC-Ausleseadapter mit Software oder einem E60-Stecker machen.
    Stecke die Zulassungskarte rein, dann die Datenbank rein und dann kannst du den Automaten einfach einschalten.

    Hoffe ich hab jetzt keine deiner Fragen vergessen ;frage
    Ansonsten Frag einfach nochmal nach!;hands

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  • Langsam bin ich echt verunsichert bzgl. dem Umgang mit der DB - einerseits sollte jede Komponente eines Spielautomaten robust sein, andererseits muss man die DB behandeln wie ein rohes Ei, das noch dazu glühend heiß ist...
    Wenn ich nun eine neue Datenbank habe, wie bekomme ich sie in den Automaten, ohne das Risiko einzugehen dass nun die dritte Datenbank hopps geht (bin dritter oder vierter Besitzer und habe ihn mit der zweiten defekten DB bekommen)?
    Meine Plan: Stecker raus, Tür auf, Deckel auf, alte Datenbank raus - vorher und zwischendurch wegen ESD mal an Blech im Automaten fassen (reicht das?), neue Datenbank am Blechgehäuse anfassen, anschauen wie herum sie einzusetzen ist, mal eine Ecke des Blechgehäuses an Blech im Automat halten (ESD - reicht das?) und einstecken, ohne dabei die Hauptplatine zu berühren
    danach Deckel zu, Tür zu, abschließen und Stecker rein
    So, und dann hoffen dass der Automat losdudelt...

    Passt das so weit? Wenn nein, bitte meckern!

    Und wie gehe ich danach vor? Einfach die Tür geschlossen halten, möglichst selten Stecker rein/raus und beim Geld entnehmen den Strom anlassen um die Batterie zu schonen? Und auf keinen Fall die DB abziehen?

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