Automatisches Spielgeld

  • Hallo Automatenfreunde,
    ich bin schon lange auf der suche nach einer bestimten Version von damals, weiß nur leider nicht mehr, welche ADP Version es ist, ob TR2 oder TR3 oder TR4.
    Damals gab es Automaten, die konnte man so einstellen, dass das Guthaben immerwieder auf 100€ resetet hat, sobald man bei 0€ angekommen ist. War das der Hobbymodus? Oder wie hieß dieser Modus noch gleich? Man konnte Stundenlang spielen, man musste selbst kein Geld einwerfen und hatte immer erneut 100€ auf der Uhr zum direkt weiterdrehen.
    Und gibt es möglichkeiten, genau soetwas auf seinen TR5 Automat zu Programmieren, sodass man auch heute einfach rund um die Uhr die Maschine drehen lassen kann, ohne lästiges "einzahlen"?
    Es muss doch irgendwie möglich sein, als Privat benutzer für Zuhause durchgängig Guthaben angezeigt zu bekommen, dass man Spielspaß hat?
    Danke für eure Hilfe

  • Ne, eher ob es möglichkeiten gibt, an seiner eigenen TR5 Maschine im Hobbymodus zu spielen, sodass immer Guthaben drauf ist und man nicht immer lästig Einzahlen muss?

  • Es ist dir lästig, bei einem Geldspielautomaten Geld einzuwerfen?
    Bist Du sicher, dass Du hier richtig bist? ;)

    Der Begriff "Hobbymodus" ist außerdem in diesem Zusammenhang verkehrt. Du solltest vielleicht eher von "Freispiel" schreiben, das versteht man besser. :)

    Viele Grüße, Ralf

    Jukebox: Rock Ola 445 (1971)
    Geldspielautomaten:
    Stella: Grand Hand (1994)
    NSM-Löwen: Bingo Royal (1964); Cash Time (1990)
    Bergmann: Golden Stars 10-20 (1970); Gold-Dollar (1979); Crown Gold (1982)
    adp: Merkur Venus blau (1980) ; Merkur Universum (1979); Merkur Olymp (1979)
    Rotomat: Krone (1967); Krone Garant (1967); Super Krone (1968); Super 100 (1978)

  • Hallo,
    sorry aber es macht mich immer wieder fassungslos auf was für Ideen manche kommen.
    Du besorgst dir ein TR5 Gerät für Zuhause und denkst im Ernst das es eine Möglichkeit gibt dort in Dauerschleife Geld auf zu spielen???
    Wie kommt man auf so eine Idee?? ;frown

  • Ein TR5 Gerät enspricht der neuesten Norm der PTB und Prüfstelle.
    Alles was darin ist, ist Gesetzlich vorgeschrieben.

    Einen "Hobbymodus" gibt es bei diesen Geräten nicht.
    Auch bei Geräten die den Hobbymodus haben, muss man dort Geld einwerfen.

    Es heißt nicht Umsonst Geldspieler/Geldspielgerät etc.

    Also du musst dich bitte von diesem Gedanken verabschieden.

  • Dann muss ich mich mal direkt an Merkur wenden. Immerhin gibt es ja auch die "Testbilder" wo immer automatisch 6€ drauf sind.
    Eventuell kann man ja eine Promo Kiste wie auf Automatenaustellungen zulegen bzw anschaffen.
    Im endeffekt alles nur eine Programmierung und mit den Spielerkarten ist da bestimmt einiges möglich. Danke dennoch Leute.

  • Sorry, aber du hast echt komische Vorstellungen.
    Klar ist das irgendwo eine Sache der Programmierung aber nicht bei einem Gerät was sich offiziell noch in der Aufstellung befindet.
    Merkur wird dir da 0 Auskunft geben.

    Schlag dir den Gedanken einfach aus dem Kopf....

    Gehe zur Bank, hole dir Geld und werf es da rein.
    Ist es weg, nimmst du den Schlüssel und holst es wieder raus.

  • Ich kann den Grundgedanken schon nachvollziehen. Es geht darum , die schönen Spiele zu spielen. ;hüpf
    Aber was verkehrt ist, ist, dass Du in eine Falle rennst. Was ist denn, wenn Du viele , ich nenne es mal PUNKTE gewinnst. Wenn Du die höchsten Gewinne einfährst? Was dann?
    Dann wirst Du eine bodenlose Langeweile feststellen. Mir ist das mit einem Automaten passiert, auf den ich mich wirklich sehr gefreut habe. Im ersten Testspiel ohne Geld habe ich sofort über 750€ auf der Uhr gehabt.
    Ja und nun? Es war schon alles erreicht, was man sich an der Kiste erträumen konnte. Danach kam nichts mehr, nur Langeweile...

    Bitte, denk mal darüber nach, was Du denn möchtest? Ein Geldspieler nimmt Geld und spuckt gelegentlich auch welches aus. Privat eine schöne Sparbüchse, mehr nicht.

    Viele Grüße, Ralf

    Jukebox: Rock Ola 445 (1971)
    Geldspielautomaten:
    Stella: Grand Hand (1994)
    NSM-Löwen: Bingo Royal (1964); Cash Time (1990)
    Bergmann: Golden Stars 10-20 (1970); Gold-Dollar (1979); Crown Gold (1982)
    adp: Merkur Venus blau (1980) ; Merkur Universum (1979); Merkur Olymp (1979)
    Rotomat: Krone (1967); Krone Garant (1967); Super Krone (1968); Super 100 (1978)

  • Da kann ich Realkojack nur zustimmen. Ich hatte bei meinem allerersten Geldspielautomat (gebraucht gekauft um 1990) so einen Hobbymodus, wo man sich 50 DM aufbuchen und diese verspielen konnte. War anfangs ganz nett, auch, weil ich damals recht wenig Geld hatte. Ok, man hat sich dann halt 50 DM ausgebucht und vor die Kiste gesetzt. Konnte dann Start und Stopp bedienen und seinen Gewinn riskieren. Aber! die Gewinne und waren sie noch so groß, konnten in diesem Hobbymodus nicht ausbezahlt werden. Das führte dann dazu, dass das Interesse nachgelassen hatte. Wer hockt schon gerne Stunden vor so einem Automaten und spielt für lau? Lau, was die Ausgaben, auber auch lau was die Einnahmen angeht? Zudem kam noch hinzu, dass ich dann Gewinne, auch größere, entweder wieder komplett verspielen musste (kostet Zeit) oder eben den Automat abschaltete bzw. die Gewinne resettete. Im Großen und Ganzen stellte sich aber eine Langeweile ein. Gut, ich habe den dann 2001 noch kurz vor der Euro-Umstellung noch gut verkauft.

    Alles war gut.

    Bis mich vor 2-3 Jahren wieder das Daddelfieber gepackt hat und ich mir den Panther Big City E gebraucht gekauft habe. Dieser war abgelaufen, also quasi "ab Werk" in einer Art "Hobbymodus". Das machte auch nicht wirklich Spaß. Denn die Gewinnquote war dermaßen hoch, dass es öfters vorkam, dass ich zwar Echtgeld reinwarf, aber die Röhren schneller leer waren als üblich. Also auch wieder nachfüllen oder eben resetten, was auf Dauer auch nicht so richtig Spaß machte.

    Im Zuge dessen, dass dann irgendwann mal der Timekeeper streikte, wurde mir hier sehr kompetent und preiswert geholfen. Im Zuge dessen wurde dann auch gleich der Automat scharfgeschaltet. Das hatte als deutlich sichtbare Auswirkung, dass die Gewinnquote auf das eigentlich normale Maß sank. Also ab und zu mal eine Ausspielung, wie man es so aus der Kneipe etc. kennt.

    Seitdem benutze ich diesen Geldspielautomat eigentlich nur noch als Spardose. Jeden Tag tue ich alle 1€ und 2€ Münzen aus meinen Geldbeutel und sammle sie. Sind mindestens 10€ zusammengekommen, so wird der Big City damit gefüttert. Wenn ich mal länger spielen will, sammle ich entsprechend mehr. Bekomme ich von Kunden Trinkgeld, wechsle ich mir die Scheine gegen Münzen, lege die Scheine aber in die Kasse. Geld entnehmen tue ich grundsätzlich nur direkt vor dem Urlaub, als zusätzliches Urlaubs-Taschengeld sozusagen. Ich entnehme grundsätzlich nichts aus den Röhren, nur was sich in der Kasse gesammelt hat. Das reicht dann locker, um im Urlaub jeden Tag lecker fein Essen zu gehen. Gewinne ich was, so lege ich mir dieses dann ausbezahlte Geld auf die Seite und kaufe mir davon etwas Schönes. Sollte es nicht dafür reichen, dann wird das gewonnene Geld eben so lange gespart, bis es dafür reicht.

    Mal so als Idee.

    Gruß,
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von bigcity (13. Februar 2021 um 23:23)

  • Perfekt Wolfgang!
    Schon vom ersten Moment an, als ich meinen ersten Automaten besaß, wollte ich das "richtige" Feeling spüren. Wenn das Geld weg ist, ist es weg. Also muss man überlegen, wie man denn spielt, um auch lange etwas vom Einsatz zu haben.
    Später reichte mir das nicht mehr, ein [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition] (Geldscheinannahme) musste her. Auch das war irgendwann gefühlt nicht das, was ich wollte. Denn ein ausbezahlter Gewinn in 1-2€-Münzen, was soll man damit? Also kam die Lehrstunde mit den Löwen-Dispensern. Geil, aber nicht updatefähig für die moderne Zeit.
    Inzwischen darf ich zwei hammerscharfe Geldwechsler mein eigen nennen, die Münzen/Token in aktuelle Scheine und umgekehrt wechseln. Besser geht es nicht mehr, um ein realistisches Spielhallenfeeling zu schaffen. Aber egal wie, es gehört eine Portion Selbstdisziplin dazu, um eben das eingesetzte und "verlorene" Geld nicht mehr anzutasten. Wenn man etwas gewinnt, mache ich das genauso wie Du, ich gönne mir was schönes davon! :)
    SO! schafft man eine Art Spielhallenfeeling und eine lange Freude am Spiel. Ohne Geld ist das alles sinnlos und bodenlos langweilig.
    Ein mal pro Monat, öffne ich meine Kisten und leere die Überlaufkassen. Schütte die Münzen zurück in die Geldwechsler und gut ists. Zu viele Geldscheine entnehme ich natürlich regelmäßig aus Sicherheitsgründen und bringe sie zur Bank. Es ist nicht zu fassen, wie viel Geld man sparen kann, ohne es zu merken!!!
    Es erinnert mich an die frühen 90er in der Bundeswehrkaserne. Da hing ein Punkteautomat. Ich gewann etliche tausende Punkte, als ich mich mal mit nem Bierchen davorsetzte. Ja toll. Und nu? Ich brauchte gequälte Stunden, bis alles abgespielt war. Das war das erste und einzige mal, dass ich an einem Punktegerät "Herz As" oder so, gesessen habe. Boah, war das doof.

    Viele Grüße, Ralf

    Jukebox: Rock Ola 445 (1971)
    Geldspielautomaten:
    Stella: Grand Hand (1994)
    NSM-Löwen: Bingo Royal (1964); Cash Time (1990)
    Bergmann: Golden Stars 10-20 (1970); Gold-Dollar (1979); Crown Gold (1982)
    adp: Merkur Venus blau (1980) ; Merkur Universum (1979); Merkur Olymp (1979)
    Rotomat: Krone (1967); Krone Garant (1967); Super Krone (1968); Super 100 (1978)

    Einmal editiert, zuletzt von Realkojack (13. Februar 2021 um 23:42)

  • Meinen Big City E mit einem [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition] nachzurüsten hatte ich mir auch schon überlegt, wäre bei meinem Gerät grundsätzlich möglich. Ich habe das allerdings nach langer Überlegung verworfen. Ok, man könnte daddeln ohne entsprechende Münzen zu haben. Schein rein und gut. Der Nachteil (für mich) besteht daran, dass ich dann mehr in diese Sparbüchse reinstecke als es sein müsste, wenn du verstehst was ich meine. Die 1 und 2 Euromünzen, die Abends noch im Geldbeutel sind, die tun mir nicht weh. Auch achte ich darauf, diese nicht gleich morgens auf die Seite zu legen und den Tag über nicht anzurühren, wenn man z. B. eine Brezel für 1€ mit 'nem 5er zahlt. Das nicht. Wenn ich beim bezahlen passendes Kleingeld habe, dann zahle ich auch mit den 1 und 2 Euromünzen. Nur was Abends noch drin ist, das wird entnommen und gespart bzw. "verspielt". Klar, ein wenig Selbstdisziplin gehört da schon dazu.

    Mittlerweile daddel ich auch so, wie ich es in der Kneipe gemacht habe (war so von Ende der 1980er Jahre bis Mitte der 1990er spielsüchtig, war nicht unbedingt eine schöne Zeit...): Startautomatik an, Risikoautomatik an und den Automat machen lassen. Hat es ein Kleingewinn mal bis zu den Sonderspielen geschafft, dann grundsätzlich alles oder nichts, also entweder 50 Sonder- bzw. Supersonderspiele oder eben nicht. Klar, dabei kann ich nicht verlieren, weil es ist ja mein Geld und mein Gerät, aber es ärgert einen trotzdem, wenn man es nicht schafft. :)

    Aber die nächste Ausspielung kommt bestimmt.

    Gruß,
    Wolfgang

  • Hach, ich verstehe Dich nur all zu gut. Was habe ich damals alles verballert.
    Ich war regelrecht ernüchtert, als ich die damals über alles geliebten Disc 1 und Super Multi II endlich zu Hause hängen hatte. Was für eine Enttäuschung! Es passierte ja sowas von gar nichts an den Dingern, so dass ich sie ganz schnell wieder verkauft hab. :(
    Ich meine, es sollte jeder so sparen, wie er es eben kann. Ob es die Magnum-Pulle Mariacron ist, wo ich Kupfermünzen reinwerfe, oder 10-20-50-Cent-Münzen. Ist doch ganz egal.
    Bei einem Geldspieler fängt man doch auch locker an, dass man erst die 10 Cent-Röhre voll sehen will. Dann die 1,-€-Röhre. Dann die 2,-€ Röhre. Schon hat man ein sehr stattliches 300-500€-Volumen zusammen, dass man nicht mehr schrumpfen sehen will! So muss man denken und voranschreiten. Ziel des Spiels ist es doch, dass die Röhren voll sind und die Kasse füllen! An dem Punkt angekommen wird es richtig geil. Dann fängt das richtige Sparen an! Mit einem fetten All-Time-Puffer in den Röhren! Ein richtig schönes Gefühl! :)

    Viele Grüße, Ralf

    Jukebox: Rock Ola 445 (1971)
    Geldspielautomaten:
    Stella: Grand Hand (1994)
    NSM-Löwen: Bingo Royal (1964); Cash Time (1990)
    Bergmann: Golden Stars 10-20 (1970); Gold-Dollar (1979); Crown Gold (1982)
    adp: Merkur Venus blau (1980) ; Merkur Universum (1979); Merkur Olymp (1979)
    Rotomat: Krone (1967); Krone Garant (1967); Super Krone (1968); Super 100 (1978)


  • Danke für diese Info mit dem Merkur Champion - diesen kannte ich nocht garnicht :) Das geht doch schoneinmal in die richtige Richtung. Jetzt muss ich nur mal so eine Champion Kiste finden.

    Ich kann euch auch alle verstehen mit euren Aussagen, stimme ich auch voll und ganz zu - dennoch, bin ich für mich persönlich auf der suche nach so einem Automaten. Eine TR5 Kiste habe ich auch bei mir zuhause :)

  • Servus diesdas,
    das von dir beschriebene Spielverhalten mit 100€ Direktaufbuchung
    gibt es in den Gauselmann Großhandel aufgestellten Geräten im Showroom.
    Da sind speziell programmierte Messedatenbanken drinne.
    Liebe Grüße aus München
    Adrian

  • Servus diesdas,
    das von dir beschriebene Spielverhalten mit 100€ Direktaufbuchung
    gibt es in den Gauselmann Großhandel aufgestellten Geräten im Showroom.
    Da sind speziell programmierte Messedatenbanken drinne.
    Liebe Grüße aus München
    Adrian


    Danke Adrian für diese Information.
    Weißt du zufällig, ob man an so eine Datenbank herankommt?

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