Beiträge von whoperp

    Hallo, Olli,

    nicht verzagen! Den Schaltplan hast Du richtig verstanden. Du müsstest, wenn das Gerät auszahlen will, an den von Dir beschriebenen Punkten 15V oder -15V messen, je nachdem, welche Drehrichtung der Motor haben soll.
    Wenn die Motoren anlaufen, ist das deutlich hörbar. Die Motoren laufen so lange, bis beispielsweise das Guthabendisplay auf Null steht. Dieses wird durch die herausgeschobenen Münzen über die Schiebeschalter heruntergezählt. Solange die Impulse der Schiebeschalter bei der Steuereinheit ankommen, läuft der Motor weiter, es sei denn, das Display ist bei Null angekommen. Ist noch ein Betrag auf dem Display, der ausbezahlt werden soll und die Steuereinheit bekommt innerhalb einer bestimmten Zeitspanne keine Impulse, meldet sie E6.
    Normalerweise fängt der Auszahlprozess beim höchsten Münzwert an und endet beim kleinsten. Wenn z.B. ein größerer Betrag ausbezahlt werden soll, dreht der 5DM-Motor. Wenn der zugehörige Schiebeschalter keine Auszahlimpulse liefert, wird die Auszahlung mit der nächsten Münzsorte fortgesetzt usw.
    Wenn Du eine 15V Gleichstromquelle hast, kannst Du die Motoren auch im ausgebauten Zustand testen. Man kann auch die 15V an der Versorgungseinheit des Automaten abgreifen.
    Wenn Du willst, überprüfe ich Deinen Münzturm mit Motoren und Schiebeschaltern. Es fallen dann nur Versandkosten an. Oder wenn Du zufällig aus der Nähe von Augsburg kommst, kannst Du gerne vorbeikommen.
    Noch was! Schaltpläne der Steuereinheiten sind von den Herstellern nicht veröffentlicht worden.
    Morgen kommt bei mir ein JACKY CLASSIC auf den Tisch. Vielleicht fällt mir dabei noch was ein, womit ich Dir weiterhelfen könnte.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,
    dass die Motoren Auszahlversuche machen, hatte ich vorausgesetzt.
    Wenn Du gar nicht mehr weiterkommst, können wir auch mal tel.
    Aber zunächst noch ein paar Hinweise zum Schaltplan, denen Du erstmal nachgehen solltest
    Die Steckerplätze sind mit Zahl und Buchstabe gekennzeichnet Wenn Du z.B. den Stromwegen der Auszahlmotoren nachgehen willst, musst Du Stecker 6B auf der Platine suchen. Der Stecker hat 10Kabel (01-10). Meistens steht auf der Platine an einer Seite des Steckers eine 1, dann weißt Du, wie Du zählen mußt. Eine weitere wichtige Hilfe sind die Kabelfarben. So hat der Auszahlmotor für 2 u. 5DM-Stücke (6B 07 u. 08) die Farben schwarz u. orange. Diese führen zum Stecker
    6H 02, 04.
    Über die Kontrollschalter hatte ich schon geschrieben. Jetzt zu den Motoren: diese laufen mit 15VDC. Man nutzt den Umstand, dass Gleichstrommotoren je nach Polung ihre Richtung ändern. In einer Richtung wirft er 5DM aus, in der anderen 2DM, man muss ihn nur umpolen.
    Wenn die Motoren also nicht angesteuert werden, musst Du nicht nur die Verbindungen zwischen 6B und 6H u. 6K überprüfen, sondern auch die zwischen 6B und der Steckverbindung 2D an der Steuereinheit.
    Wie messen bei eingeschaltetem Gerät? Den Münzturm natürlich rausziehen und um 90Grad drehen, dann hast Du besseren Zugang. In die Stecker kommt man mit den Messspitzen eines normalen Multimeters nicht hinein. Ich helfe mir manchmal mit Nadeln, die ich in die Stecker drücke. Daran kommt ein Krokokabel, dessen anderes Ende an die Messspitze des Multimeters kommt.

    Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,

    E6 bedeutet, dass dem Gerät Geld fehlt. Das stellt es mit Hilfe der Kontrollschalter fest. Wenn also die Auszahlmotoren eine Münze aus der Röhre rausschieben oder rausschieben wollen, passiert diese Münze einen Schiebekontakt, der der Steuereinheit meldet: "Münze ausgezahlt!"
    Wenn dieses Signal ausbleibt, steht auf dem Display E6.
    Welche Ursachen kommen in Betracht?
    1) Die Münzröhre ist leer.
    2) Der Auszahlmotor schiebt eine Münze raus, aber der Kontrollschalter ist defekt
    Dass Münzen in den Röhren waren, setze ich mal voraus. Dass alle vier Kontrollschalter defekt sind, ist möglich, aber unwahrscheinlich.
    Was allen vier Kontrollschaltern gemeinsam ist, ist, dass sie 12VDC benötigen, um korrekte Signale an die Steuereinheit senden zu können. Das kannst Du im Schaltplan nachvollziehen.
    Deshalb würde ich nachprüfen, ob die 12V auf der Platine vorhanden sind und die Leitungen zu den Auswurfeinheiten intakt sind.
    Und alle entsprechenden Stecker und Verbindungen noch einmal genau prüfen.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,

    ich würde als erstes nachsehen, ob die Versorgungsspannungen da sind. Dazu die Steuereinheit nach vorne schwenken, dann hast Du Zugang zur Versorgungseinheit, die sich dahinter befindet.
    Das alles erst mal im ausgeschalteten Zustand. Sieh Dir die SI an. Miss sie im ausgebauten Zustand nach, überprüfe in einem, ob der Wert mit dem im Schaltplan übereinstimmt. Falls Du defekte findest, diese durch intakte ersetzen. An der Versorgungseinheit die Stecker bis auf die Stromversorgung vom Trafo abziehen.
    Gerät einschalten und Spannungen messen; die Messpunkte sind auf der Platine angegeben. Schlägt jetzt wieder eine SI durch, weißt Du im groben, dass ein Fehler in der Versorgungseinheit selbst vorliegt (Elkos, Spannungsregler, Gleichrichter). Wahrscheinlich stimmt u.a. die Stromversorgung der Displays nicht. Wenn Du diese wieder zum Leuchten bringst, wird die weitere Fehlersuche etwas leichter.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Dirk,

    da hat


    Luckyluke58
    recht!
    Bevor Du irgendwas verstellst, stell erst einmal fest, woran es liegen könnte. Dazu baust Du den [definition=3]MP[/definition] am besten aus. Es ist der untere, größere, der für 0,10, 1 u. 2€ zuständig ist, die durch den oberen durchfallen, der für die 5DM-Prüfung zuständig ist
    Auf den Tisch stellen, so dass Du die Vorderseite siehst Links sind zwei Münzwaagen (oder Wippen) übereinander. Wenn Du eine 2€-Münze einwirfst, wird diese von der oberen erfasst und nach rechts befördert.
    Wenn Du eine 1€-Münze einwirfst, muss sie von der unteren erfasst werden. Ist das bei Deinem [definition=3]MP[/definition] so? Ist die untere Münzwaage vorhanden oder vielleicht herausgefallen? (10Cent werden auf der Rückseite geprüft.)
    Wenn bis hierhin alles i.O. ist, wird die Sache etwas knifflig.

    Gruß

    Werner

    "Ist das die Batterie auf der Steuereinheit ? Ist so groß wie eine

    AA-Batterie 1,5V."

    Ja, die Saft-Batterie, von der montico gesprochen hat, ist so groß, hat aber eine andere Spannung..
    Schau mal genau nach, um welche Batterie es sich handelt und ob sie wirklich 1,5V hat.

    Gruß

    Werner

    Hallo,

    heißt "umgestellt bekommen", dass es jemand anderes für Dich gemacht hat? Dann rate ich Dir, auch den Durchlauf richten zu lassen.
    Das erste Problem besteht darin, den Durchlauf aus dem Münzturm auszubauen.
    An der einen Seite des Turms befindet sich eine schwarze Abdeckung, die durch snap in-Nasen im Blech hält. Die muss erst ab.Der Durchlauf selbst ist mit zwei Schrauben an den Seitenwänden des Turms befestigt.
    Die Schrauben herauszudrehen, ist sicher kein großes Problem, ihn aber dann aus seinem Sitz zu lösen und aus dem Turm zu nehmen, erfordert etwas Geschick und technisches Verständnis. In dem Zusammenhang ist der Abstandsfeder zur Rückwand und ihrem Sitz genaue Beachtung zu schenken.
    Nach Lösen der Kabel und erfolgreichem Ausbau muss die Platine an der Stirnseite des Durchlaufs abgeschraubt werden (die hinter der schwarzen Abdeckung zum Vorschein kam) Sie gehört zum Lichtschrankensystem, mit dem die durch den Durchlauf rollenden Münzen erfasst werden.
    Dahinter ist eine Art snap-in-Klammer, die mit größter Vorsicht zu lösen ist, denn die Nasen brechen sehr gerne ab. Ein ähnliches System ist am anderen Ende des Durchlaufs, wo sich die Sender der Lichtschranken befinden.
    Jetzt wird der Durchlauf nur noch durch zwei lange Schrauben zusammengehalten, die auf der einen Seite in zwei eingelassenen Muttern münden. Sind diese entfernt, kann man den ersten Durchlauf nach außen hin mit feinen, etwa 1/2 mm dicken eingeklebten Kunststoffstreifen erweitern, so dass die1€-Münzen mehr Luft haben.
    Wenn das alles erfolgreich erledigt ist und alles wieder richtig eingebaut ist, kann es immer noch Probleme geben, weil die Ausgangsöffnung des Münzprüfers nicht passgenau über dem Eingangsschlitz des Durchlaufs sitzt und die Münzen sich dort verkanten.
    Ob meine Beschreibung ausreichend ist, den Durchlauf selbst zu richten, weiß ich nicht, sie soll in jedem Fall zeigen, dass dies schon eine etwas komplexere Angelegenheit ist.
    Mein letzter Rat: wenn Du es selbst machst, mach genügend Fotos, um alle Schritte wieder reproduzieren zu können.

    Gruß

    Werner

    Hallo,

    wenn mich die Optik nicht täuscht, kommst Du nicht an die Sicherungsschraube, weil das Blech im Weg ist. Bohr an geeigneter Stelle ein Loch durch, so dass ein Schraubendreher durchpasst und genau auf dem Schraubenkopf landet.

    Gruß

    Werner

    Das würde ja bedeuten, dass der Vorprüfer (das ist der kleinere Münzprüfer, der sich über dem größeren, von dem Du Fotos eingestellt hast, befindet), schon die 2€-Münzen "kassiert" und in den 5DM-Schacht leitet, damit sie in den richtigen Schlitz im Durchlauf fallen, schließlich in der 5DM-Röhre landen und somit 5DM aufgebucht werden. Und die 1€-Münzen müssen von der 2DM-Münzwippe erfasst und weitergeleitet werden, damit sie in der 2DM-Röhre landen und entsprechend aufgebucht werden. Somit kann auch der Magnet im Münzprüfer bleiben, weil an ihm keine Münzen vorbeilaufen, die 1DM-Wippe wird ja nicht benutzt.
    Aber ich rate Dir auch zu dem Umbau, den Riiko vorgeschlagen hat, der macht m.E mehr Sinn.
    Dann fallen aber evtl. noch Arbeiten am 1DM-Durchlauf und an der 1DM-Röhre an, und der Vorprüfer muss wieder umgestellt werden, damit die 2€-Münzen durch den Vorprüfer durchfallen.

    Gruß

    Werner

    Dann liegt es am Umbau des [definition=3]MP[/definition]. Du musst zunächst feststellen. ob die 10Cent-Münze an der Münzwippe hängenbleibt oder den weiteren Weg im Münzprüfer nicht schafft. Wenn die Münze an der Münzwippe hängenbleibt, kann dies am Abstand der beiden Arme der Münzwippe liegen. Der weitere Münzweg wird auch von der Münzwippe bestimmt. Ein Arm dieser Wippe sollte aufgefüttert sein, um den kleineren Durchmesser der 10C-MÜNZE im Vergleich zum Groschen auszugleichen. Durch die Drehbewegung wird die Münze mit der richtigen Kraft umgelenkt und prallt auf einen Metallwinkel. Durch die richtige Kraft und die richtige Stellung des Winkels prallt die Münze so ab, dass sie genau zwischen die Arme eines Fängers fällt, der sie dann in den richtigen Münzkanal leitet. Wenn Du den Münzprüfer ausbaust und die Metallplatte abschraubst, kannst Du diesen Weg beobachten.
    Im automatenarchiv (hat wieder geöffnet) findest Du eine gute Umbauanleitung dieser [definition=3]MP[/definition]. Sieh es Dir an, dann verstehst Du auch die Funktion des Umbaus. Wenn man überhaupt keine Erfahrung im Umbau hat, sollte man sehr vorsichtig und zurückhaltend zu Werk gehen. Oft vergrößert man die Probleme. Am besten erst einmal an einem separaten [definition=3]MP[/definition] üben!

    Gruß

    Werner

    Du meinst mit "Münztaster" sicher die Münzschalter. Einer für 5DM, der zweite für 2DM (aber aufgeteilt in zwei 1DM-Schalter). Beobachte den Weg der 2DM-Münze!
    Dort, wo sie in die 2DM-Röhre fällt, ist der zweite 1DM-Schalter. Die Münze kann natürlich nur bei geschlossenem Gerät in die Röhre laufen.

    Gruß

    Werner