Beiträge von kuehlbox

    > Da ist kein Chip vorhanden und die Leiterbahnen sind auch problemlos zu erkennen.

    So ganz ohne Meßgerät ist das nicht zu empfehlen.

    Die LEDs haben ein gemeinsames Plus (Anode), jeweils ein "Feld" besteht im Beispiel aus sechs Stück, wobei die
    Leuchtdioden in Reihe geschaltet sind. Deshalb wird eine Spannung benötigt die größer ist als 5 Volt.

    Es stehen bei Adp 5, 10, 12 und 24 Volt seitens des Netztteiles zur Verfügung. Muß man also entweder am Stecker
    messen (Automat in Betrieb), oder mit einem Labornetzteil die Spannung langsam hochdrehen und nebenbei messen.

    Stephan

    Tag,

    ab und an kommt es zu Problemen im Internet bei Umstellungen von Providern, Serverwechseln e.t.c.
    Häufig hängen diese Probleme am "Domain Name System" (DNS), das verwendet wird um Namen in IP-Adresse aufzulösen.
    Das Kernproblem dabei ist das einige Leute Webseiten (noch ; wieder) abrufen können, während andere Fehlermeldungen erhalten.

    Wenn wir einen (Host)-namen (www) zusammen mit einem Domainnamen z.B. (geldspielfreunde.de) in den Browser eingeben,
    so wird unmittelbar danach die zu dem Namen gehörende IP-Adresse ermittelt. Dieses ist erforderlich da im Netz nur
    über IP-Adressen kommuniziert werden kann. Ein Name ist aber einfacher zu merken als eine Zahlenkette.

    Dabei stellt der PC eine Anfrage an den Nameserver des Providers. Falls dort der zu der Domain passende Eintrag gefunden
    wird, enthält der Rechner die passende IP-Adresse und kann nun eine Verbindung zum eigentlichen (Web-)Server aufnehmen.

    Damit das Internet nicht durch unzählig viele DNS-Anfragen an Performance einbüßen muß, merken sich die beteiligten
    Rechner an unterschiedlichen Stellen die DNS-Informationen für eine gewisse Zeit. Dieses "caching" funktioniert ähnlich
    wie beim Bowsercache, der Webseiten für eine gewisse Zeit speichert.

    Steht eine Serverumstellung bevor, und User A ruft unmittelbar davor eine Webseite auf, so enthält er die (noch aktuelle)
    IP-Adresse vom Provider. Wenn der Provider selbst nicht für die Domain zuständig ist, fragt dessen Nameserver (DNS) den
    für ihn zuständigen nächsten Nameserver nach der IP. Bekommt er eine Antwort, so wird diese Info nun im Nameserver des
    Providers für eine gewisse Zeit gespeichert, und ebenso an den User PC geschickt, wo die IP ebenfalls gespeichert wird.

    Wenn sich nun bedingt durch einen Serverwechsel die IP-Daten ändern, und der User A die Seite neu lädt, bekommt er
    nun DIE NICHT MEHR KORREKTEN Daten aus dem Cache des Rechners, oder aus dem Providercache, welche sich nicht
    sofort, sondern erst nach einer gewissen Zeit wieder bereiterklären die Daten erneut anzufordern.
    Dies führt meist zu einem Timeout (Seite kann nicht geladen werden).

    Nun hat der Rechner von User B, der später dran war und außerdem noch bei einem anderen Anbieter ist, dessen
    DNS die Adresse noch NICHT im Cache hat möglicherweise Glück, denn seine absolut erste Anfrage zu der Domain
    ist nicht bekannt und wird durch alle Instanzen des DNS erneut (und damit aktuell) empfangen und benutzt.

    Was kann man tun ?

    Unter Windows lässt sich der lokale DNS-Caches des Rechners löschen, indem man über der Kommandozeile den Befehl

    ipconfig /flushdns

    eingibt. Daraufhin wird die DNS zumindest erneut vom Provider angefragt. Falls dort nun noch die falsche Info steckt kann
    man nichts machen, außer: Einen anderen Internetzugang nutzen (z.B. übers Handy), einen Bekannten darum bitten die
    Sache zu erledigen, oder warten. In ungünstigen Fällen dauert es manchmal einige Stunden bis die Haltezeit des
    Providers abgelaufen ist und die DNS-Infos erneut angefordert werden. ;hüpf

    Stephan

    Bei diesem SUS-Modul vom Typ "Turbo Sunny" wurde offensichtlich viel Wert auf eine ansprechende Optik gelegt.
    Es könnte sich auch um das Testobjekt eines Gießharz-Fetischisten handeln, dem die Probanden ausgegangen sind.

    Auf alle Fälle hat diese Person nicht daran gedacht das ein anstehender Wechsel des Timekeeper-Bausteines oder dessen
    Batterie nun leider doch mehr Späne erzeugt als sonst üblich. Man muß nun auch einfach noch präziser treffen.

    Ein Einbau des 700 Gramm schweren Modules gelingt nur unter erschwerten Bedingungen aufgrund des nicht
    vorhandenen hervorstehens der Anschlußstecker. Durch das hohe Eigengewicht fällt das Modul auch sofort
    wieder aus der Halterung heraus und zerquetscht dem Servicetechniker die Finger :)

    Stephan
    [EDIT]Habe mal die Fotos mit angehangen, damit die auch nachdem der Bildhoster die Fotos entfernt hat, noch verfügbar sind.
    Bitte auch an die Bildgröße denken, damit der Traffic der mobilen User nicht unnötig belastet wird![/EDIT]

    Moin und Hallo,

    nahezu alle Daten werden seriell übertragen, und dabei werden in der Tat gekreutzte Kabel genutzt und zwar überall...!

    Die Ergoline-Geräte haben die Elektronik auf der Tastenplatine, bei den "normalen" LED-Geldspielautomaten ist diese
    meist auf einer der unteren Türplatinen verbaut.

    Es handelt sich u.a. um mehrere, hintereinander geschaltete Schieberegister, einen Teil der Schaltung habe ich mal gezeichnet,
    sie ist aber bei keinem Gerät wirklich gleich, also bleibt es nicht aus die Platinen seines Lieblingsgerätes genau zu studieren :)

    Bei dem Beispiel handelt es sich um die eines "Merkur Doro". Ich hatte damals einige Platinen am Wickel.

    Hier wurde lediglich ein 8-poliger Stecker eingesetzt über den alle Daten für die LEDs laufen und gleichzeitig,
    bei korrekter Ansteuerung auch noch eine Schiebekette mit Tastensignalen wieder herauskommt.

    Es sind die üblichen Signale wie Data, Clock und Latch (Strobe) welche im Eingangsbereich zunächst drei Schieberegister
    ansteuern. Zwei davon versorgen die LED's, wobei an jedem Ausgang der Schieberegister B und C zwei weitere Schieberegister
    hängen (nicht eingezeichet). Diese sind hintereinandergeschaltet, und dessen Ausgänge versorgen die LED's.

    Anbei mal ein Schaltplan.

    Stephan

    http://s1.directupload.net/images/user/140806/jcqorvi6.png

    Edited by Fraehnky // auf Wunsch von Mr. Kuehlbox ;}

    > Kann man die LEDs ersetzten oder müsste ich eine neue Türplatine kaufen.
    > Oder könnte es an den Kabeln liegen wobei ich auf den ersten Blick nix feststellen konnte.

    Bei Unterbrechungen im Kabel oder Stecker fallen meist ganze Gruppen oder Teilplatinen aus, d.h. hier sind
    einzelne Farben der LEDs defekt oder dessen Anschlüsse haben keine Verbindung (kalte Lötstellen).

    Man kann versuchen die Lötstellen vorsichtig nachzulöten (man braucht dazu etwas Löterfahrung),
    oder man wechselt bei Bedarf einzelne LEDs aus.

    Ein kompletter Tausch der Platine lohnt sich nur bei größeren defekten an vielen LEDs und / oder an der Elektronik.

    Die "Früchtekisten" haben in der Regel je eine LED pro Farbe (rot, grün, blau und gelb), im "Viereck" angeordnet
    nebeneinander und davon je nachdem wie "breit" das Feld ist mehrere Gruppen.

    Fällt eine Farbe aus, so leuchten alle anderen LEDs in dieser Farbe ebenfalls nicht, da diese
    in Reihe geschaltet sind. Man muß also u. Umständen den Übeltäter erst ermitteln.

    Auf Anfrage kann ich einige LEDs gegen Portoerstattung kostenlos versenden.

    Stephan