Beiträge von Rattenfänger

    Genauer Typ und Platinenbezeichnung wird gebraucht!
    Zum Beispiel lautet die Beschreibung bei einem Bally Slot 6000 nach dem Leeren des Ram´s:
    If U53 is populated with a Dallas Timekeeper IC, an
    opportunity to change the settings occurs after a
    Complete SafeRAM™ Clear. Set the date using the
    button to increment the number in the flashing
    SPIN
    field (mm/dd/yy/day-of-the-week; 0=Sunday) and the
    button to move to the next field. Set the time
    BET MAX
    (hh/mm/ss) using the same method as the date. Press
    to confirm changes and exit.
    Wohl gemerkt: "Nur nach den richtigen Unterlagen Einstellungen vornehmen!"

    Diese Bally E-Slots müssen nach einem Batteriewechsel auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden und dann die Parameter für Münzung neu gesetzt werden. Dafür brauchst Du das Manual und vor allem die genaue Typenbezeichnung der Platine. Das Programm ist in E-Proms gespeichert, das geht normalerweise nicht verloren.

    Hallo @Detter, Schrotti
    Sys 9 steuert die Spulen schon mit einem Impuls (siehe Skizze "Controlled-Solenoid Logig"). Wenn ein Fehler am Kontakt vom Schlagturm vorliegt, würde also nur ein Impuls an den Leistungstransistor ausgegeben. Auch wenn der Kondensator am Kontakt einen Kurzschluß hat.

    Weil der Leistungstransistor abgefackelt ist, kann man davon ausgehen, dass der vorgeschaltete Transistor (Q82-2N4401) und vieleicht auch das IC (U6 7402) defekt sind. Auch die dabei verschalteten Widerstände und der Kondesator C59 gehören überprüft.

    Der Leistungstransistor soll ja nur einen Impuls zum Ground schalten. Diese Funktion überprüfe ich gern mit einer Prüflampe. Dafür reicht eine Lampenfassung und eine Lampe aus der Flipperbeleuchtung. Eine Seite an die Lampenspannung geklemmt und die ander an den Stecker der Spulensteuerung gehalten zeigen deutlich an, ob die Spannung nach Masse abgeleitet wird oder nicht. Sie dürfte nur einmal kurz aufleuchten wenn der Impuls geschaltet wird.

    Wenn der Ausgang dauerhaft an Masse liegt, läst sich der Fehler auch mit dem Messgerät feststellen, der geschaltete Impuls jedoch ist mit dem Digitalmultimeter schlecht zu messen.

    Die vorgeschaltete Treiberstufe messe ich auf dem Arbeitstisch mit dem Skope oder einem Logigtester. Weil die Bauteile aber sehr günstig sind, ist es oft einfacher sie im Fehlerfall alle zu tauschen ohne durch kompliziertes Messen den einen oder anderen auszuschließen.

    Das ist, wie ich es Dir im Beitrag #3 geschrieben habe

    Zitat

    Wenn die Spule getauscht ist, muß unbedingt der Treibertransistor überprüft werden. Wenn dieser defekt ist, zieht die Spule dauerhaft an und verbrennt in kurzer Zeit.

    Ich habe eine Skizze angehängt mit dem Beispiel der Ansteuerung von der linken Bumperspule. Dort kannst Du ablesen welcher Treibertransistor dafür zuständig ist und über welche Kabelverbindung und Stecker sie angeschlossen ist.

    Die beiden Ausgänge "falsch und verklemmte Münzen" sollten über den gleichen Ablauf in der Münztür stehen, damit die Münze unten wieder heraus fällt. Eventuell steht der Münzprüfer falsch (schräge oder versetzt) über dem Ablauf.

    Im Münzprüfer muß die Münze im freien Fall den richtigen Verlauf nehmen. Ein Flipper steht immer etwas geneigt. Darum ist der Münzprüfer auch etwas geneigt und muß vor Ort justiert werden. Bei den älteren Münzprüfern gibt es dafür einen verstellbaren Amboss und einen verstellbaren Ausscheider. Die neuen Teile habe ich noch nicht justiert.

    Es gibt da an den Tastern 2 Kontakte, einmal für die Arbeitsspannung und dann für die Haltespannung.


    Keine Kritik, nur zum besseren Verständnis:
    Die Arbeitsspannung wird durch den EOS-Kontakt an der Flipperspule unterbrochen.
    Wenn zwei Kontakte am Flipperknopf vorhanden sind, sind die entweder parallel geschaltet oder für einen zusätzlichen dritten Flipperarm.

    Hallo Dettener
    Für Hilfestellung in Sachen Flipperautomaten enpfehle ich Dir das Forum "Flippermarkt.de".
    Zu deinen Problemen:
    Die Spulen allein verursachen keinen Kurzschluß. Sie liegen direkt an Spannung und werden minusseitig von Treibertransistoren geschaltet. Wenn die Spule getauscht ist, muß unbedingt der Treibertransistor überprüft werden. Wenn dieser defekt ist, zieht die Spule dauerhaft an und verbrennt in kurzer Zeit.

    Ähnlich wie bei Geldspielern hat auch das CPU-Board eine Batterie. Unbedingt prüfen ob diese ausgelaufen sind und dann externen Batteriehalter anbringen!
    Sind die Batterien leer oder nicht vorhanden, muß die CPU über die Servicetasten auf Werkseinstellungen gesetzt werden, damit sie ins Spiel geht.

    Das Problem mit dem defekten Sound kann vielfälltige Fehler haben.
    Erstens die Spannungsversorgung, bzw. schlechte Steckverbindungen.
    Dann die von Dir genannten Kondensatoren.
    Weiterhin hat Williams teilweise sehr schlechte IC-Sockel verwendet, die im Laufe der Zeit viele Kontaktprobleme verursacht haben.

    Infos und Unterlagen für Flipper findest Du auf der Seite JPPB.org.

    Anmerkung: Schrotti, das ist ein Williams Sys-9

    Habe nur einen EBA 410, der Stapler sollte aber baugleich sein.
    Im Stapler hinter der Kasse ist oberhalb eine Lichtschranke für den Notentransport.
    Unten ist eine Lichtschranke direkt am Stapler-Motor und eine weitere Lichtschranke ist hinter der rückwärtigen Abdeckung welche den Endstand vom Staplerschlitten prüft.
    Die beiden letzteren könnten für die Fehlermeldung verantwortich sein, wobei der Wortlaut vom Gerätesystem ausgegeben wird, nicht vom Stapler. Ich habe bei Bally keine Beschreibung gefunden, wie der Kassenbestand geprüft wird.

    Auch wenn die Sicherung heile wäre würde diese ja defekt gehen...

    Anders herum, die Sicherung würde schmelzen "sichern" und der Widerstand würde heil bleiben.
    Aber Du hast recht, ist in den anderen Beiträgen schon ausführlich abgehandelt.
    Leider wird bei der Fehlersuche viel zu wenig "gemessen"! Hier der Strom über den Sicherungshalter bei abgesteckten Verbindungen zu anderen Bauteilen und dann noch einmal einzeln bei aufgetrennter Leitung zwischen VR2 und VR3 (D118 oder D119 hochlöten).
    Damit nicht immer die Sicherung (im Messgerät) durchbrennt, lege ich einen Schutzwiderstand in Reihe zum Ampermeter.

    Gute Nachricht: Der Test und die Fehlermeldung steht in jedem Eurotec Service Handbuch!
    Schlechte Nachricht: Ich habe keine Ahnung wie das Gerät die Scheinkasse prüft. ;tölf
    Habe den Fehler noch nie erlebt. Entweder wird der Lauf vom Staplergestänge geprüft, oder es gibt noch irgendwo eine Lichtschranke dafür.
    Wenn sich morgen Niemand meldet der dir weiter helfen kann, gehe ich mal in den Keller und krame einen alten Stapler raus. Sorry erst einmal ...

    ! A C H T UN G ! : "Folgende Anweisung sollte man nur anwenden, wenn man verstanden hat, was sie bewirken"
    Wie seku-games schon geschrieben hat, kann man sich den MüPrü auch damit zerschießen.

    DataContact und auch D taContactClassic sind Befehlszeilen orientierte DOS Anwendungen mit einer grafischen Benutzeroberfläche.
    Das Ausfühlern der Befehlszeilen geschieht nach einer bestimmten Format-Vorgabe.

    Im Anhang einmal die "Kommandozeilen-Funktionen vom DATA CONTACT CASSIC".

    Noch einmal die Warnung, ein Tippfehler in den Parametern kann das AUS für euren MüPrü bedeuten!