Beiträge von Riiko

    Servus!
    Die elektronischen NSM-Münzprüfer können leider nicht umprogrammiert werden.
    Einfach einen Euro-Prüfer einhängen bringt leider auch nichts, da dieser vom Programm in der Regel nicht akzeptiert wird (Ausnahme sollen Geräte zur Euroumstellung gewesen sein. Habe ich nur irgendwo mal gehört, keine Ahnung, ob das stimmt, sorry ;frage).

    Für meine Eltern hatte ich auch eine Jukebox aus einem alten Automaten gebaut gehabt.
    Verwendet hatte ich einen alten mini PC mit der Zenpoint Software im Autostart, einen KFZ-Audioverstärker mit 500 W, ein 12V 2A Steckernetzteil, ein 12V 40A Netzteil (bei eBay LED-Netzteil) und diverses Installationsmaterieal.
    Das kleine Netzteil brauchte ich für den dort verbauten Lüfter gegen die Abwärme des PCs und die Versorgung des Touchmonitors.
    Das fette Netzteil an der rechten Gehäusewand versorgt alleine nur den KFZ-Verstärker und hat deshalb so viel Leistung, damit der nicht bei Leistungsspitzen in den "Protect" geht und somit abschaltet.
    Damit die Netzteile nicht dauernd an sind, habe ich eine eigene "Master/Slave"-Steckdose gebaut:
    2 Relais (einer für L, der andere für N) werden über die 12V vom PC bedient und schalten die Relais durch, wenn der PC an ist.
    Der PC hängt an dauerhaft am Netz. Um den PC hoch und runter zu fahren, habe ich einen kleinen Taster am Gehäuse versteckt gehabt, der an den PWR-BTN Anschluss auf dem Mainboard des PCs angeschlossen ist.
    Ich habe also den Power-Button vom PC nur auf eine andere Position verlegt. ;}
    Tja, und das ist eigentlich schon alles, bei dem Gerät... ;frage

    PS: Die dunkeln Flecken im Poster sind nachher verschwunden ;hands Der Kleber war zum Aufnahmezeitpunk noch nicht trocken ;tölf

    Arrgh... Das ist ärgerlich... immer sockeln, wenn man ein IC auslötet ;frown
    Nein, es muss die Batterie im [definition=9]TK[/definition] entweder kurzzeitig getrennt werden oder der [definition=9]TK[/definition] mit einem EPROM-Programmiergerät gelöscht werden (was auch nur funktioniert, wenn der ausgelötet ist).
    Ja, der Scharfschaltcode ist der 8-stellige Code ;hands

    Trenne einfach nochmal die Batterie vom [definition=9]TK[/definition], warte ein bisschen und Fang nochmal von vorne an ;}

    Dann (mit der Tastatur zur Hilfe) einfach wieder alles neu einstellen:
    - Beim ersten Einschalten kommt die Fehlermeldung E88, RAM defekt.
    Einfach nochmal einschalten oder Reset drücken.

    - Jetzt kommt Fehler E61, Uhr gestört. Mit der Servicetastatur 261# eintasten und die Uhr nach BDA auf das aktuelle Datum einstellen.
    Dazu werden die Tasten 1+4, 2+5, 3+6 als +/- Tasten genutzt, mit der 7 stellt man den Wochentag ein.

    - Speicherkennzahl neu programmieren, dazu 150# eintasten, 01010101 eingeben, die Standardkennzahl.
    Ohne SpKz kommt man nicht an die 1xx Servicebereiche heran, wird aber im nächsten Schritt schon benötigt.

    - Gerät initialisieren, dazu 145# eintasten und nochmals mit 145# bestätigen.

    - Bei Geräten mit EZ muss neu scharfgeschaltet werden. Dazu unter 172# die Zulassungsnummer des Gerätes eingeben.

    - Unter 173# Zulassungsbeginn und Scharfschaltcode eintasten.

    - Mit 181# die Fehlerliste löschen, nochmals 181# zur Bestätigung.

    Du kannst auch die Daten eines anderen Gerätes aus der Generation verwenden.
    Hier z.B. die Daten aus meinem Warp7, den ich mal hatte. Damit sollte es auch funktionieren:
    Zul.-Nummer: 145100421
    Zul.-Beginn: 01.2006
    Codenummer: 24252131

    Ich hätte an deiner Stelle das Datum von 2000 genommen, dann hast du mehr Laufzeit.
    Der Code und alle Informationen stehen meisten auf der Rückseite von dem Papier-Zulassungsschild, unten links im Automaten ;hands
    Ich hoffe, das Zulassungskärtchen ist noch da ;frage

    ... Starpoint-Walzen... Ein Problem, welches Bally irgendwie nie in Griff bekommen hatte ;frown
    Ölen bringt nichts, ausser, das alles verharzt. Es kann helfen, wenn man den Symbolstreifen hinten (also innen) mit einem kleinen Streifen Tesafilm am Symbolträger fest klebt.
    Kein Flüssigkleber und auf gar keinen Fall 10Sek-Kleber!
    Cyanacrylat-Kleber gasen beim aushärten aus, zerfressen ringsherum den Kunsstoff und hinterlassen weiße "Schmauchspuren" um die Klebestelle herum, die man am Symbolstreifen nie wieder wegbekommen würde und die auch klar aussen sichtbar wären!

    Der Tesa-Streifen (am besten von original Tesa, da bei den billigen Hersteller der Kleber auf dem Streifen schnell "schmieren" oder nicht richtig halten) verhindert etwas, dass die Walze bei der Motor-Vibration "mitschwingt". ;}
    Wie gesagt, KANN aber MUSS nicht funktionieren. ;hands
    So hatte ich damals meinen 493 leiser bekommen.

    AUF KEINEN FALL!!! ;brand
    Das Novo-Toplight braucht deutlich mehr Strom, als das normale Toplight. Du würdest für den Automaten einen "Kurzschluss" simulieren.
    Das originale Toplight braucht keine 500mA... das Novo-Toplight nimmt um die 1700mA! Das würde zu einer Überlastung in der Platine führen und eventuell brennen da einige Bauteile ab.

    Diese Toplights sind eigentlich nur reine "Werbe-Toplights", die in den meisten Fällen nicht direkt am Automaten angeschlossen werden können.
    Ursprünglich waren das mal Toplights von Novoline. Allerdings kann man ja die Plexiglasscheibe austauschen und sich auch neu bedrucken lassen. ;hands
    Das Toplight selbst wird mit 12V Gleichspannung betrieben und die beiden kleinen Mini-Anschlüsse sind für "Farb-Wechsel" und "Modus".

    Na ja... ein Impfstoff für die Automaten gibt es ja schon gegen das KSZQ*-Syndrom ;)
    Weit verbreitet bei älteren Automaten im Bereich der Netzteile ;smoke
    impfstof gegen knall-stink-zisch-qualm-Syndrom.jpg
    Legenden sagen, dass ein dort "geimpfter" Automat nie wieder an dieser Stelle beim einschalten Probleme machten! ;tölf (und die VDE rotiert irgendwo ;teu)

    * = Knall-Stink-Zisch-Qualm-Syndrom

    Nun ja. Zum einen fehlte mir wirklic die Stimmung und die Lust für einen Boardweiten Aprilscherz.... ;frown
    Desweiteren fehlen mir einfach die Berechtigungen ;tölf

    Joo und an alle, die dies für einen April-Scherz hielten: Nö, das war/ist kein April-Scherz!

    Die einzelnen Komponeten bekommt man übrigens nun mittlerweile bei eBay.
    Das LCD-Keypad wird meistens bei eBay als "LCD Keypad HD44780" geführt und sollte so aussehen:
    LCD-Keypad.jpg

    Der RS232<->TTL Wandler wird bei eBay oft mit "RS232 TTL" gefunden und sollte so aussehen:
    rs232-ttl.jpg


    Der 5 polige Diodenstecker ist bei eBay meist unter "din stecker 5 polig" zu finden sein.
    Hier ist mal ein original Neutrik NYS322 als Symbolbild:
    5poldin.jpg


    Sollte es beim Zusammenbau oder so noch Probleme geben, kann er/sie/es sich hier gerne melden ;hands

    Mein Uhrensetzgerät ist ja nun mittlerweile gut bekannt und die Nachfrage reißt einfach nicht ab.
    Mir fehlt die Zeit und die Kraft weiterhin welche zu bauen. Leider werden noch immer teils hoffnungslos teuere und oft defekte Kopien meines Gerätes vertickt.

    Ich habe sehr viel Zeit, Arbeit und auch Geld investiert, um mein kleines dämliches Uhrensetzgerät zu bauen.
    Den Abzockern möchte ich immernoch das Wasser abgraben. Und wie macht man diesem Abschaum das Geschäft kaputt? Richtig! Man flutet den Markt!

    Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Schritt machen soll. Allerdings habe ich nun das Projekt aus Frust und Wut komplett aufgegeben und werde es in DIESER Form nicht mehr weiter entwickeln!
    Also, wer von euch in der Lage ist, 4 Komponeten zu bestellen und passend zusammen zu löten, der kann sich nun an ein eigenes Uhrensetzgerät bauen!

    Ihr braucht:
    1x Arduino UNO (muss kein "original" sein, die nun deutlich günstiger erhältlichen Nachbauten gehen auch! Wichtig nur: ATMEGA328P Prozessor!
    1x LCD-KeyPad-Shield (ggf muss der Widerstandswert im Programm angepasst werden)
    1x RS232<>TTL Converter
    1x 5Pol-Diodenstecker
    AnschlussplanUhrensetzgerät.png

    Dann lötet ihr die Komponenten am KeyPad wie auf dem Bild zusammen. Verwendet nicht unnötig lange Leitungen! Je länger die Leitung, desto "matschiger" kann das Signal am Ende sein!
    Ich weise hier NOCHMALS auf die Gefahr der 40V und 20V an der Auslesebuchse hin!!!
    Ein durchgescheuertes Kabel im Automaten oder ein abgerissenes Kabel im Automaten am Stecker kann schnell mal die 40V dahin leiten, wo sie maximalen Schaden verursacht!

    Als Batterie für das Uhrensetzgerät habe ich immer einen 9V-Block verwendet!
    ACHTUNG: Ist die Spannug des 9V-Blocks unter 7V kann es schon sein, dass der Automat nur noch Matsch empfängt!

    Das KeyPad steckt ihr nun passend auf den Arduino und verbindet diesen nun mit dem PC.
    Startet das Arduino-Programiertool, welches kostenlos auf der Arduino-Homepage runter geladen werden kann!

    Und nun die Katze aus dem Sack... mein Programm, welches ich lange geschützt hielt, da hier von mir eine Menge Arbeit und Zeit drinn steckt...
    Kopiert es in den Arduino und am Ende habt ihr euer eigenes Uhrensetgerät!

    ACHTUNG!!! Ich dulde es nicht, wenn ihr dieses Programm verkauft! Ihr könnt gerne zum selbstkostenpreis Uhrensetzgeräte für andere herstellen. Es ist nach wie vor mein geistiges Eigentum!
    Für das Programm selbst jedoch, dürft ihr nichts verlangen!

    Wer mir was Gutes tun möchte oder ein kleines finanzielles Danke da lassen möchte, kann mir gerne was über PayPal schicken: riiko@automatenfreunde.de
    Viel Erfolg beim bauen und Leute, bleibt fair!

    Da hast du dich definitv verlesen! Die 5V ist die Betriebsspannung des TKs über die Beinchen (normal Betrieb).
    Die Batterie ist eine 3V-Lithium Knopfzelle. Lasst bitte diese "Mignon-Batteriehalter" und Akku Geschichten, da ist der Ärger vorprogrammiert.
    Ich weiß nicht, warum die Leute immer wieder da Mignon-Batterien (AA Batterien) oder so ein Gebamsel dran klatschen. So oft muss man die Batterie nicht am [definition=9]TK[/definition] wechseln!
    Ersetzt die Batterie durch eine neue Batterie und ihr habt (wenn der [definition=9]TK[/definition] sonst keinen Schaden hat) wieder locker 10 Jahre Ruhe.
    Vermutlich wird die neue Batterie auch eher chemisch sterben, als dass der [definition=9]TK[/definition] die leer lutscht.
    In meinem NSM Oasis wurde von Fraehnky damals (vor gut 8 Jahren oder so) eine neue Knopfzelle auf meinen [definition=9]TK[/definition] gepflanzt und die Konpfzelle hat noch immer gut Saft!

    Akkus sehe ich aus den folgenden Gründen als sehr kritisch:
    - Selbstentladung (!!!)
    - Falsche Spannung
    - Keine Ladeschaltung im [definition=9]TK[/definition]
    - zusätzlicher Kabelsalat und Kontaktprobleme
    - am Ende der Lebenszeit gasen die aus > Platine ringsherum zerfressen

    Auch Mignon-Batterien (und ähnliche "haushaltsüblichen" Batterien) laufen nach einer gewissen Zeit aus! EGAL was drauf steht!
    Ich hatte schon so manche Fernbedienung oder Kinderspielzeug meiner Arbeitskollegen zur Reparatur auf meiner Werkbank und meistens hatten sich die "auslaufsicheren" Batterien im Gerät verewigt und Batteriekontakte und Leiterplatten zerfressen.

    Leute, tut euch bitte selber ein Gefallen und spart nicht am falschen Ende und lasst bitte die Akku/Mignon-Batterie-Basteleien sein! Es hat schon ein Grund, warum dort Lithium-Zellen verwendet wurden:
    - nahezu keine Selbstentladung
    - LANGLEBIG!
    - Spannungsstabil (erst gegen Lebensende fällt die Spannung ab ... dann aber dramatisch!)
    - klein
    - laufen eher nicht aus
    - gasen nicht aus

    Also 3V-Lithium-Knopfzelle mit Lötfahnen kaufen und mit 2 kurzen Leitern an den Batteriekontakten des TKs fest verlöten und der [definition=9]TK[/definition] sollte erstmal wieder sehr lange Ruhe geben! ;hands

    Der Quarz ist wie gesagt ein 32,768kHz und sitzt im [definition=9]TK[/definition] auf der linken Seite, wenn man die Schrift lesen könnte.
    TK/01-TK.jpg">
    Die Quarze kosten kaum was und bekommst du bei eBay hinterher geworfen: https://www.ebay.de/itm/10x-Quarz-…G0AAOSw1mdeZTLN
    Die sind "potentialfrei", kannst die also nicht "falschrum" anlöten. ;hands

    Wenn der [definition=9]TK[/definition] noch verlötet ist, orientiere dich an dem ZeroRAM. Alternativ kannst du herausfinden, wo die Batterie saß, denn "unten rechts" ist der Minus-Pol der Batterie messbar!
    TK/05-anschluss.jpg">