Beiträge von Fernmelder

    Moin,

    habe meinen Mint Super auf Euro umgerüstet. Viel Arbeit ist das nicht nur viel fummelei. Ich habe es so gemacht: 10PF=5Ct, 50PF=10Ct,1DM=1Euro und 2DM=2Euro. Den 5 DM Bereich habe ich so belassen da die 2 Euro Münze wesentlich kleiner ist als das 5 DM Stück. Da habe ich bei meiner Rotamin Jackpot schon ewig gebastelt bis es passte.

    Zum Umbau: 5Ct:

    Den Umfangsprüfer so anpassen das das etwas kleinere 5Ct Stück passt. Die Münzwege etwas breiter machen. Die Auszahleinheit bleibt so.
    10Ct: Umfangsprüfung anpassen, den Münzweg breiter stellen . Den Magnet entfernen.
    1Euro: Umfangsprüfer anpassen, Münzweg breiter stellen. Die Rändelerkennung (Grauer Hebel) entfernen und beim Kontaktschalter den Tunnel mittels Unterlegscheiben verbreitern. Auzahleinheit mit einer Schlüsselfeile anpassen da die 1 Euro Münze dicker ist.
    2Euro: Umfangsprüfung anpassen, Münzweg anpassen. Auszahleinheit bleibt so.

    Ggf. muss noch unten bei allen Prüfern das letzte Blech angepasst werden. Dieses Blech sitzt am Ende des Prüfers und leitet die Münze zur Röhre oder zur Auszahlschale. Das ist eine weitere Umfangsprüfung.

    Zeitaufwand: 3h wenn man weiß was man tut. Beim Rotamint habe ich folgendes gemacht:

    10PF=5Ct, 50PF=10Ct, 1DM=50Ct,2DM=1Euro,5DM=2Euro das ist aber sehr viel Arbeit und dauert ewig. Zeitaufwand etwa 6h.

    Deswegen hat der Mint Super keine 50Ct Annahme und der 5DM Bereich ist unangetastet.

    Moin zusammen,

    auch der Mint Super wurde gefegt ;dance Habe gestern noch mal den Film angesehen und dort waren beide Modelle vertreten. Bei mir ist auch die Mischerplatine drin. Die möchte ich aber gerne raus werfen weil manchmal erst 1s später gestoppt wird. Da finde ich passt das Gefühlt nicht wenn man drückt und mal die Walze steht und beim nächsten erst nach 1s.

    Guten morgen ;tea

    Also die Walzen haben die Symbole in ausreichender Anzahl um auf das Ergebnis zu kommen. Die Walzen sind frei drehend über Kugellager und werden mit einem Elektromagnet angestoßen und später wieder gestoppt.

    Der Automat überwacht nur die Drehzahl und den Bremszeitpunkt damit die Symbole richtig einrasten. Wenn alle Walzen stehen wird per Lichtschranken (5 pro Walze) überprüft welches Bild gerade steht.

    Bei der hohen Drehzahl ist es für die CPU nicht möglich gezielt zu stoppen, die Walzen springen mal ein Symbol später oder früher. Das kann man sehr schwierig voher sagen. So schnell ist die CPU auch wieder nicht ;smoke

    Moin Riiko,

    wenn es beim einschalten die Sicherungen raus haut, dann haben mit ziemlicher wahrscheilichkeit die Endstufentransistoren durchgang. Wenn du willst und etwas Zeit hast schick mir das Teil und ich prüfe dir gleich auch die Elkos und später die Ruheströme.

    Verstärker reapariere ich nebenbei einige ;read

    Moin zusammen,

    heute habe ich alle Lampen gwechselt und den Münzspeicher gereinigt und neu gefettet. Das war alles wie Honig, wundert mich das es überhaupt noch drehte. Jetzt ist es um einiges Leiser. Eine Lampenfassung war an der Münzspeicheranzeige defekt und wurde getauscht. Da habe ich 14V Lampen mit 1W genommen. Die leuchten nun dunkler als die originalen und brennen dabei nicht die Anzeigen an.

    Hinter dem Start/Stoptaster sitzt eine Mischerplatine. Kann ich die einfach heraus nehmen und den Stecker wieder normal aufstecken? Muss irgendwas wieder zurück gebaut werden? Es sieht nämlich so aus das man Sie einfach herausziehen kann und das Kabel auf den Taster zurück steckt. Vom Pinning passt das soweit alles.

    Manchmal hakt die rechte Walze, wenn man Glück hat springt sie wieder weiter wenn die mittlere gestoppt wird. Aus diesem Grund werde ich morgen die Fangarme fetten, damit sollte es besser "Flutschen"

    Ansonsten macht der Kasten echt Spass und sieht richtig gut aus wenn alles wieder leuchtet ;love

    Moin Fraehnky,

    das mit den Optokopplern hatte ich ich auch schon angedacht. Die 3 kleinen Widerstände zwischen CPU und ULN sind ja keine Schutzelemente.
    Hab da noch ne Kiste voll, muss mal sehen was das rein kommt.

    Eine wichtige Frage habe ich noch: Würdest du die Fangarme schmieren? Also Richtung Walze? Das müsste ja den Verschleiß und die Lautstärke etwas dämpfen. Alles andere ist bereits neu gefettet oder geölt.

    Ansonsten muss ich gleich noch mal die Lampen wechseln und die Münztürme und Anzeigen reinigen.

    So jetzt gehts erstmal zum Zahnarzt und lass mir das Keramikinlay einbauen. ;angst

    So es gibt was neues ;dance Er läuft wieder ;hüpf ;hüpf

    So ging es weiter:

    Nachdem ich ja die Lager und alles Mechanische gemacht hatte schaute ich weiter in der Elektronik. Da ja immer nur eine Lichtschranke angesteuert wird musste ich mir was einfallen lassen.

    Als erstes schaute ich mir die Ansteuerung der Lichtschranken an, dort sitzt auf der CPU Platine mehrere ULN2003 (Transistorsschaltstufen).
    Bei den Messungen kamen von der CPU 011 über die Leiterbahnen richtung ULN. Am Ausgang war dann über Pullup 12V ausgeschaltet. Wenn die Transistorstufe leitend wird werden die 12V über die Pullup auf Masse gezogen, somit keine Spannung richtung Lichtschranken.

    Es kam folgendes heraus am Ausgang: 12V, 0V und 750mV. Die 750mV liegen am CE Übergang der Transistoren. Also war der eine Ausgang defekt und hatte Kurschluss. Also raus löten und Sockeln und was neues rein. Zum Glück bin ich stolzer Besitzer einer Weller Entlötstation. Damit war das super schnell und ohne Bruch zu machen.

    Naja nach dem Einschalten= Gleiches Bild wie voher ;[


    Jetzt ging es weiter. Der Fernmelder ist ja nicht doof und zog den Stecker von der Platine der Abtastung ab und versorge die Lampen und die Logik mit externen 11V bzw. 18V. Jetzt konnte ich die Schranken auch ansteuern und die Triple N Oder (CD4025) taten ihre Arbeit. Einzig der 4049 also der Pegelwandler zeigt keinen Ausgang. Später fand ich heraus das dieser extra 5V bekommt. Naja hatte ihn aber Zwischenzeitlich trotzdem getauscht.


    Nach anlegen der Netzspannung: Gleiches Bild ;frown


    Nun mit Oszi bewaffnet noch mal die Ausgänge des 4049 bei gestecktem Stecker gemessen. 1 Pin war ok, der andere tot ;teu


    Als ich den Pin aus dem Stecker gezogen hatte waren Plötzlich Signale da, also stimmte was mit der Leitung nicht.


    Multimeter an, gegen Masse gemessen: 3,7Ohm, super nen Kurzer der das Signal blockierte.


    Da diese Leitung auf der CPU endete habe ich diese gezogen, leider war der Kurzschluss dann weg.


    Der Schluss lag also auf der CPU, na toll....


    Ich habe die Leitung verfolgt und bin dann auf der richtigen Steckerleiste und Pin angekommen. Kurz gemessen: Ja definitiv von der CPU.


    Die Leiterbahn verfolgt: Sie endete in einem 74LS03, Gott sei Dank nicht direkt in der CPU.


    IC ausgelötet und gemessen, Kurzer war weg, am IC nachweisbar !!.


    Also Sockel rein und neuen 74LS03N eingebaut. CPU eingebaut, Spannung!!!! In der Luft, Schalter an...


    Wieder das gleiche ;teu Ich war kurz davor einmal rein zu treten...


    Bis mir dann as auffiel das ja der Pin immer noch aus dem Stecker gezogen war. Automat aus, Pin rein.


    Automat an, wieder liegt Spannung in der Luft, 1DM eingworfen. Die Walzen laufen an..... sie laufen, das Geld wir abgezogen und der Kasten spielt ;hüpf ;hüpf ;hüpf


    Man was für eine fiese Baustelle, aber nun läuft alles und es müssen nur noch viele Sachen gereinigt und Lampen gewechselt werden.


    So nun erstmal ins Bett, morgen lade ich mal Bilder hoch ;dance

    So hatte die Lager mal genauer angesehen. Er hatte nur die 2RS Variante da, leider sind die durch die Stabdichtung schwergängiger als die normalen.

    Also habe ich alle Lager nochmal gespült und mit Leichtlauföl behandelt. Nun erreiche ich (Zusammen mit den neuen Gummidämpfern) etwas 30s längeren lauf.

    Im Automat habe ich etwa 2Min pro Rad also durchaus gut, kann das jemand mal bei sich testen. Man muss nur die Relais Kappen des STO und WL1,2,3 abziehen. Dann die Sto und dann WL1 und Sto los lassen, WL1 gedrückt halten. Das Sto Relais versorgt die Magnete mit 34V und das wird zum "Anstoßen" benötigt. Kurz danach fällt das Sto ab und die Spule bekommt nur noch 15V zum halten.

    Die Gummi zwischen den Stempeln des Elektromagneten und der Hebel habe ich gegen Silikonschlauchringe getauscht. Dadurch hat sich das Anstoßgeräusch deutlich gemindert und durch die Federne Wirkung auch die Mechanik geschont.

    Ich hab nun die CPU nochmal auf gemacht und am ULN2003 muss ich nun messen warum die Lichtschranken tot sind. An den 2K2 12V Pullup habe ich einmal die 12V die ja da sind und einmal 0V und einmal 0,7V. Da werde ich mal nachsehen warum gerade 0,7V. Dort sollten entweder 12V oder halt 0V anliegen.

    ;frown

    Moin,

    langsam nervt das Teil...

    Habe die Kugellager gereinigt und geölt = Nix,
    2 Gleichrichter gewechselt weil da bereits die Sicherungen mal durch waren = Nix, Spannung immer noch etwas unter der Angabe,
    Diverse verbrannte Relais gewechselt, weil Kontakte tlw. wegebrannt = Nix,

    Wenn ich die Mechanik der Walzen blockiere und die Teile per Hand auf Drehzahl bringe und dann die Kiste starte passiert das gleiche

    Langsam kotzt mich das Teil tierisch an. Gibt ja auch keine Programmablaufpläne wo ich mal sehen könnte wie die Lichtschranken angesteuert werden müssen. Die EM Teile sind da echt einfacher, weil alles einfach zu finden ist ;}


    Morgen werde ich die Lichtschranken per Netzteil fremd speisen. Habe das Gefühl das die Anstuerung der Teile einen weg hat.

    Guten morgen,

    ich bin 32 und wohne zwischen Oldenburg und Bremen. Eigendlich restauriere ich Röhrenradios und alles was drum herum gehört. Aus diesem Grund habe ich eine Werkstatt wo so ziemlich alles dazu gehört.

    Ich selbst bin Fernmeldeanlagenelektroniker und übe diesen Beruf leider nicht mehr aus. Gesundheitlich hat es mich erwischt so das ich nun Vollerwerbminderung und Berufsunfähig bin. Gott sei Dank hatte ich eine private Berufsunfähigkeitsversicherung die nun zahlt.

    Vor einigen Jahren legte ich mir einen lang gehegten Wunsche zu: Einen Flipper, natürlich Elektromechanisch. Es wurde ein Gottlieb Snow Queen Bj. 1970 mit Glockenspiel. Das sind nur wenige Spiele drüber gelaufen da noch alles sehr gut erhalten. Einzig an der Elektrik war es doch sehr tricky da keine Pläne zu bekommen waren.

    Nachdem alles an dem Teil gemacht wurde kam ein NSM Rotamint Jackpot dazu. Auch dieser war Optisch gut aber elektrisch Tod. Nach einigem messen und Kontaktreinigen war immer noch keine richtige Funktion vorhanden. Die Münzsperren zogen nicht an. Wenn ich aber das Motorrelais kurz antippte lief der Kasten. Nach einigen hin und her und kleineneren Problemen bekam ich den Plan. Es stellte sich heraus das irgend ein Depp eine Diode ausgebaut hatte und das so das man es nicht sehen konnte. Als ich dann eine Diode an die Relaisplatine hielt lief der Kasten sofort. Danach flogen noch alle Tantal Kondensatoren raus.

    Kurz danach kam ein weiterer Flipper: Dieses mal ein Gottlieb Sheriff. Der steht aber noch in der Halle. Dazu gesellte sich ein NSM Quadromint Top. Diesen habe ich nach diversen defekten Elkos und Gleichrichtern zur tlw. Funktion gebracht. Aber die CPU hatte eine Macke und nach 3 Jahren Standzeit und sich auflösenden Walzenbeschriftungen flog er in den Container. Die Optik war eh miserabel und Teile waren kaum zu bekommen.

    Nunja jetzt steht eine Mint Super hier herum die mich ärgert. Siehe NSM Bastelbereich, ziemlich hartnäckig das Teil. Den Rotamint habe ich auch auf Euro umgebaut so das Er als Spardose dient.

    Lg Basti

    Moin,

    so heute habe ich mal die linke Walze überprüft: Aus dem 4025 kommen wunderbare Rechtecksignale raus die weiter zum 4049 gehen. Der Pegelumsetzer funktioniert auch soweit ich das messen kann.

    Hatte zwischendurch noch das Gummi zwischen der Spule und der Mechanik ersetzt weil es Steinhart war. Trotzdem gleiches Problem.

    Nen Plan wäre langsam echt super, da ich hier nur herumstochern kann. Bin schon kurz davor die beiden Versorgungsleitungen abzuklemmen und zu messzwecken die Fotodioden mit der linken Abtastung zu versorgen. Wie gesagt links habe ich Spannung anliegen aber für die Mitte und rechte Walze liegt nur ein Bruchteil einer Sekunde Spannung an bevor der Automat stoppt.

    So habe nochmal nachgemessen. Die IC´s bekommen 12V durch den gleichen Weg wie die linken Photodioden. Dort habe ich auch wunderbar 0V und 12V an den 5 Dioden messen können. Die beiden anderen Lichschranken bekommen nur kurz bei anlaufen ihre Spannung und sind danach über Dioden nur bei 0,7V.

    Das ist ein schwarzes und ein Schwarz/Weiß Kabel. Kommen die Leitungen von der CPU oder vom Relaisboard?

    Moin zusammen,

    nachdem ich einen Rotamint Jackpot restauriert hatte wollte ich eine Mint haben. Vor ein paar Tagen wurde ich fündig und habe die Kiste für unter 20€ eingepackt.

    Optisch soweit ok und durch jede Menge Nikotin konserviert *kotz*

    Nach dem einschalten verhält sich die Zicke so: Münzsperre zieht nach 5s an und ich kann Credits aufbuchen lassen. Die Walzen werden angestoßen und werden nach 2s alle gestoppt und das Geld wird ausgezahlt.

      [*]Was ich bereits gemacht habe: Lampen und Fotodioden gereinigt. Lötstellen auf der Zwischenplatine und den Lichtschranken nachgelötet. Heute habe ich die Hauptplatine ausgbebaut und die Relaiskontakte gereinigt und den 2200µF Siebelkos und den Tantal ersetzt. Diverse Lötstellen auch hier nachgelötet.[*]Auf der CPU alle Lötstellen nachgelötet und alle Tantalkondensatoren und den Elko ersetzt.


    Die Walzenmehanik habe ich gereingt und leicht geölt. Sie werden relativ schnell angestoßen, denoch ist eine über dem STO und den Walzenrelais manuell angeworfene Drehzahl höher. Alle Lampen der Lichtschranken leuchten soweit und auch bis zu den Fotodioden. Die Dioden habe ich vorhin über das Oszi angesehen und bei allen sind zwischen 0-750mV je nach Lichteinfall messbar. Nun wollte ich gleich an den 3 Fach Nor messen und da hatte ich vorhin nichts am Ausgang messen können. Werden die ICs nur im Betrieb angesteuert? Die Lampen leuchten soweit und auch die Fotodioden haben Speisung.

    Kann jemand einen Plan entberen? Es würde auch der Mint Schaltplan genügen.

    Umgang mit Oszi un Co kein Problem und auch diverses anderes Messgerät ist vorhanden. Spannungen sind soweit alle vorhanden. Einzig an der 11V Klemme sind nur 10V zu messen. Gleichrichter OK. Andere Kondensatoren wurden mit Kapazitätsmessgerät geprüft, sowie auch die Qualität getestet.

    Hat jemand Rat? Ich hatte schon die Mechanik blockiert und die Walzen per Hand aus Touren gebracht und ein Spiel gestartet. Also an der Drehzahl kann es fast nicht liegen. Ich vermute eher das die HEF 4025 oder der TTL Konverter CD4049 defekt sein könnten.

    Relaiskontakte habe ich auch neu justiert und alles überprüft.
    lg Basti