Habe heute mal mein IG-Metall-Heft durchgeblättert und habe meine Ansicht bestätigt gesehen!
Man sollte seinen echten Namen nicht unbedingt offen im Internet verwenden, wenn es nicht notwendig ist!
Hier mal der Artikel aus dem Heft!
Quelle metallzeitung 05/2012
Zitat von Metallzeitung vom 05 / 2012Alles anzeigenDie schriftliche Bewerbung gefällt dem Arbeitgeber.
Sie ist ordentlich verfasst, die Zeugnisse sind gut, das Foto wirkt seriös.
Aber dann findet er im Internet Bilder von vor sechs Jahren, die den Bewerber bei einem Besäufnis zeigen und in schrägen Klamotten.
Oder er findet freimütige Meinungsbeiträge in Blogs und Foren, die er lieber nicht lesen sollte.
52 Prozent aller Arbeitgeber oder Personalchefs, die eine Stelle neu besetzen wollen, machen sich per Internet, zum Beispiel über Google und bei Facebook, ein Bild über die Bewerberinnen und Bewerber.
Wer wissen will, was über ihn im Netz steht, erhält über Suchmaschinen wie Google, Bing oder 123People einen schnellen Überblick.
Aber Bilder sowie Wortbeiträge wieder aus dem Netz verschwinden zu lassen, ist schwierig. Zwar gelten die Persönlichkeits und Urheberrechte auch in den sozialen Netzwerken, bestätigt der Juraprofessor Dieter Wedde.
Jeder hat ein Recht am eigenen Bild und Wort und kann von Google oder anderen Anbietern verlangen, dass sie Texte und Fotos löschen.
Aber praktisch ist es fast unmöglich, etwas, dass sich imNetz verbreitet, wieder zurückzuholen. Professionelle Agenturen, die auf so etwas spezialisiert sind, sind teuer und »bieten auch keine Sicherheit, weil immerwieder etwas aus den Tiefen des Netzes hochkommen kann«, sagt Wedde.Vorbeugen. Die einzige wirksame Methode zu verhindern, dass Interneteinträge bei der Jobsuche Schaden anrichten, ist:
Sich immer genau überlegen, was man im Netz von sich preisgibt.
Meinungen zum Beispiel nicht unter dem echtem Namen verbreiten, sondern unter einem erfundenen.
Und ein eigenes Profil aufbauen: Neben der eigenen Webseite lassen sich dafür berufliche Netzwerke wie Xing oder LinkedIn und Portale wie Monster nutzen.
Sylvia.Koppelberg@igmetall.de