Beiträge von whoperp

    Man kann natürlich das Gerät auch auf € umrüsten. Dann hast Du ein vollwertiges GELDSPIELGERÄT und kein TOKENSPIELGERÄT.
    Einziges Handicap: es gibt keine Alternative zu den 5DM-Münzen.
    Das macht aber nur Sinn, wenn das Gerät eine 2DM-Röhre hat, in die nach der Umrüstung die 2€-Münzen fallen.
    Ich kenne Dein Gerät konkret nicht, weiß aber, dass es zu der Zeit eine Gerätegeneration gab, bei der die 2DM-Münzen direkt in der Kasse landeten.
    Wenn das bei Deinem Gerät der Fall ist, rate ich von einer €-Umrüstung ab.
    Gruß
    Werner

    Zunächst einmal nicht den Auszahlknopf drücken! Die mechanische Münzrückgabe kannst Du ohne weiteres drücken, dadurch sollen ja nur verklemmte Münzen gelöst werden.
    Ganz unten an den Münzröhren siehst Du Mikroschalter, von denen eine Art Hebel in den vorgesehenen Schlitz der Münzröhren ragt. Das sind Füllstandsmesser, wodurch der Automat weiß, ob überhaupt genug Geld in den Röhren ist und welche Münzsorten noch ausreichend vorhanden sind oder nicht. Wenn Du diese Hebel aus den Schlitzen ziehst und die Schlitze dann mit einem Stück Tesa zuklebst, werden dem Gerät volle Röhren vorgegaukelt.
    Hast Du die [definition=3]MP[/definition] ausgebaut und geprüft? Zieht die Münzsperre beim Einschalten an?
    Wenn die [definition=3]MP[/definition] ausgebaut sind, siehst Du die 4 Schlitze des Münzdurchlaufs. Unmittelbar am Eingang jedes Schlitzes siehst einen kleinen Mikroschalter, der beim Eintreffen einer Münze schaltet, wodurch der jeweilige Betrag auf das Zählwerk gebucht wird. Diese Mikroschalter kannst Du auch mit einem feinen Schraubendreher betätigen und so dem Gerät eine eingeworfene Münze vorgaukeln.

    Hallo,
    "Wo finde ich den Münzsperrmagneten ?"
    Wenn Du den ganzen Münzturm herausklappst und dann von oben hineinschaust, siehst Du ihn. Im abgefallenen Zustand steckt der Elektromagnet seine Ärmchen in den Münzprüfer, so dass eingeworfene Münzen ausgeschieden werden. Er macht auch beim Einschalten ein deutliches Geräusch.
    Mir scheint aber, dass Du ein Problem am [definition=3]MP[/definition] selbst hast, denn die Münzen kommen ja erst nach Betätigung des Rückgabeknopfes heraus.
    Wenn Du den Münzturm schon herausgeklappt hast, ist der Ausbau der [definition=3]MP[/definition] kein Problem. Zunächst den oberen, der für die Prüfung der 5DM-Münzen zuständig ist. Es kann sein, dass Du noch ein kleines Kabel abziehen musst für den Fadenfoul.
    Dann den unteren. Vielleicht hängt oder klemmt irgend etwas. Wenn Du die [definition=3]MP[/definition] senkrecht hältst, kannst Du Münzen einwerfen und den Lauf beobachten. Dann findest Du vielleicht die Blockade.
    Das Gerät geht in Störung, wenn beim Auszahlen nicht genug Geld in den Röhren ist.
    Wenn Du an dem offenen Gerät spielen willst, musst Du den Türschalter ziehen.

    Hallo, Fixstern,
    "Es ist so dass wenn ich eine Münze ( DM ) einwefe macht er gar nichts."
    War das von Anfang an so, oder nachdem Du versucht hast, ihn umzurüsten?
    Zeigt er eine Störung an?
    Zieht der Münzsperrmagnet an, wenn Du ihn einschaltest.
    Was passiert genau, wenn Du z.B. eine 1DM - Münze einwirfst? Welchen Lauf nimmt sie, und wo landet sie?
    Gruß
    Werner

    Hallo, Hannes,
    Dein Gerät hat wahrscheinlich einen elektronischen Münzprüfer. Wenn Du den umrüsten willst, muss er umprogrammiert werden (es gibt User in den Foren, die können das). In dem Fall hättest Du die Möglichkeit, das Gerät auf € (1:1) umrüsten zu lassen, hättest dann ein vollwertiges Geldspielgerät.
    Die Schwierigkeit bei den Unterlegscheiben sind die Löcher, wodurch der elektronische Münzprüfer die Akzeptanz verweigert.
    Willst Du nur spielen -ohne reale Gewinnausschüttung- hast Du noch die Möglichkeit, über das Servicemenu den Dauerlauf zu aktivieren.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Rattenfänger,
    danke für den Hinweis! Das ist ein lästiges Problem bei adp. Man hat technische Änderungen vorgenommen, aber keine neuen Pläne gedruckt. Ob sich jemals ein Techniker mit dem Schalt- und Verdrahtungsplan in eine Kneipe gestellt hat, um einen Fehler zu suchen und um ein Bauteil aus- und einzulöten, wage ich zu bezweifeln. Man hat Module und Platinen getauscht, damit die Kiste möglichst schnell wieder lief. Die Pläne hatten m. E. "Alibi-Funktion"
    Es gibt Pläne von jüngeren Geräten, deren Anleitungen im DIN A - 5 Format gedruckt sind, die kann ich ohne Lupe nicht lesen, außerdem ist das Druckbild oft extrem blass.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Jonas,
    was Du schreibst, hört sich alles soweit mormal an.
    Bei Deinem Foto kann es um 2 verschiedene Bauteile gehen: das kleine schwarze und das größere mit den bunten Ringen. Das erste ist eine Diode, das zweite ein Widerstand. Von den Ringen her meine ich 47 Ohm erkennen zu können (gelb-violett-braun). Bei so einem niedrigen Widerstandswert darf der auch mal ordentlich heiß werden. Zur Erinnerung das Ohmsche Gesetz; U=R X I (Spannung = Widerstand mal Stromstärke.) Gehst Du mal von einer Spannung von 10V aus, ergibt sich eine Stromstärke von etwa 200mA, das ergibt wiederum bei einer Spannung von 10V eine Leistung von 2Watt. Von außen sieht er noch intakt aus. Du kannst ihn nachmessen. Eine genaue Prüfung ist das allerdings nicht, weil Du den Widerstand in seiner Verschaltung mißt. Durch die mit ihm in Verbindung stehenden Bauteile, kann sich ein anderer Wert ergeben. Zu einer absoluten Messung muss mind. ein Bein aus der Platine. Miss ihn aber trotzdem.
    Die Diode kann auch etwas Hitze vertragen. Auch sie kannst Du messen. Sie hat an einem Ende einen Strich (Kathode), das andere Ende ist die Anode.
    Auf Deinem Multimeter findest Du sicherlich das Diodenzeichen. Wenn Du das Messgerät darauf einstellst, dann den roten Messfühler an die Anode hältst und den schwarzen an die Kathode, müsstest Du einen Wert etwa zwischen 500 und 800 Ohm ablesen. Polst Du die Messfühler um, müsste die Diode sperren, das Messgerät müsste Dir also einen unendlich großen Widerstandswert anzeigen. (Im eingebauten Zustand gilt allerdings auch das, was ich für den Widerstand geschrieben habe.) Kannst Du auf der Diode eine Bezeichnung lesen? Wie sind die Bauteile auf der Platine bezeichnet? Wie ist das Relais, das unmittelbar rechts daneben ist, bezeichnet?
    Du siehst, dass die Diode für den Strom eine "Einbahnstraße" darstellt, das gilt aber nur für Gleichstrom.
    Ja, die grünen Taster dienen zur Stromunterbrechung von Impuls- und Steuernocke.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Jonas,
    " ist noch aufgefallen, dass es schon reicht, die Türe bzw. die Klappen unten zu öffnen, um die drehende Nocke zu stoppen. Wenn ich die Klappe kurz öffne - die Nocke bleibt stehen"
    Das ist in Ordnung so. Durch das Öffnen der Klappe öffnet sich der Türschalter und Du kappst den Strom zum Foulrelais, aber auch zum Motorimpulsrelais.
    Du weißt ja, dass Du das Gerät auch im geöffneten Zustand bespielen kannst. Dazu musst Du den Türschalter ziehen.
    Jetzt kannst Du die Steuereinheit herausklappen und die Steuerplatine in Anschein nehmen. Auf der Steuerplatine befindet sich das Motorimpulsrelais. Wo genau, siehst Du auf dem Verdrahtungsplan.
    Wenn jetzt der Fehler wieder auftritt, dass die Impulsnocke trotz leeren Zählwerks weiterläuft, einfach mal mit einem Schraubendreher auf das Relais klopfen. So kann man prüfen. ob vielleicht ein Kontakt hängt.
    Außerdem, wenn der Fehler auftritt, versuchen, den Impulsnockenmotor mit dem vorgesehenen Taster genau bei N4 I-III zu stoppen, dann mit einem isolierten Gegenstand auf die sich schließenden Kontakte drücken. Vorher natürlich die Abdeckung der Impulsnocken-Einheit abschrauben. Eine Reinigung aller Nocken ist sowieso angebracht.
    Gruß
    Werner

    Kläre zunächst einmal, wie die Steuereinheit Deines Gerätes aussieht: eine große weiße Blechkiste (weiße CPU) oder ein kleinerer blauer Blechkasten, in dem sich ein SUS-Modul befindet.
    Meines Wissens hat der ein SUS-Modul
    Das heißt: den blauen Kasten öffnen, dann siehst Du das SUS-Modul, was man abziehen kann. Auf der Rückseite des Moduls sitzt der Timekeeper, der gefräst sein müsste, dessen alte Batterie entfernt sein müsste und an dessen Anschlusspolen eine Batterie angelötet sein müsste.
    Kläre, ob das Modul unmittelbar neben dem ersten Timekeeper noch einen zweiten hat (hat auch oft die Bezeichnung "ZERO POWER RAM" und ob der auch gefräst ist. Langfristig ist es besser, diesen Baustein auch zu fräsen und die alte Batterie zu ersetzen.
    Wie jetzt die neue Batterie bei Dir angelötet ist, kannst nur Du wissen. Miss sie an ihren Anschlüssen, dann weißt Du, wo Plus und Minus ist. Löte an diese Anschlüsse eine frische Batterie (3V Lithium) richtig gepolt an (kann auch über Kabel geschehen), schneide dann die alte Batterie ab, ohne den Anschluss der neuen zu verletzen. [definition=9]TK[/definition] und Zero power - Ram kannst Du zusammen an eine Batterie anschließen.
    Noch zur grundsätzlichen Info. Bei der weißen CPU Deckel abschrauben, dann fällt Dir die Batterie sofort ins Auge. Hier gehört eine 3,6V Lithium hinein. Entweder unter Stützspannung tauschen oder ohne. Zum Initialisieren braucht man hier nicht unbedingt ein Servicegerät.
    Gruß
    Werner