Guten Morgen,
dann lass die Lampen von T 47 (den Du wohl ersetzt hast) weiter blinken, lass den BHI-Stecker abgezogen. Vielleicht liegt hier ja doch der Fehler.
Wenn Du willst, können wir ja in der Zwischenzeit das Gong-Problem angehen.
Gruß
Werner
Beiträge von whoperp
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Dann den Stecker dran und einfach mal längere Zeit blinken lassen. Wie sieht es mit der Temperatur von T46 aus?
Was T47 angeht? Es kann doch nur etwas bei den Verbrauchern faul sein! Die Ansteuerung beider Transistoren ist doch
vollkommen identisch. Die Basisvorwiderstände beide identisch und beide intakt.
Ist der Anschluss 8/9 von BHI i.O.? Die Steckverbindung? Das Kabel? Die Platine von der Merkur Sonne Beleuchtung?
Ist es technisch möglich, den T47 direkt am Transistorkörper mit dem Seitenschneider abzuschneiden? Wären die Pins, die aus der Platine ragen, lang genug, um Kabel anzulöten? Dann könnte man bis zur Lösung des Problems den Transistor außerhalb der Platine testen und die Lötstellen schonen. -
Bei den Tests immer die 12V - Spannung messen.
Dann den selben Test für T46 durchführen. Dabei den Basiswiderstand von T47 wieder trennen
Stecker BHI abziehen -
Dann 1. Versuch:
Basiswiderstand von T47 anschließen. Was passiert? -
,,,als erstes natürlich prüfen, ob die 12-V - Versorgung i.O. ist
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Wenn Du mit "Gong-Diode" die D706 meinst, würde ich sie zunächst ausgelötet lassen und erst konzentriert an das Lampenproblem gehen.
Dazu meine Frage: Welche Reaktion zeigen die Lampen bei ausgelöteten Basiswiderständen? Theoretisch dürften sie nicht brennen und die Transistoren auch nicht warm werden. -
Hallo, Jonas,
wenn Du die Widerstände etwas zu den eingelöteten Pins hinbiegst, kannst Du sie zum Testen mit einer Krokoklemme verbinden und nach Behebung des Problems zusammenlöten.
Schau Dir mal die Steckbuchsen an, die man evtl. als Sockel für die Transistoren einlöten könnte. Ich habe allerdings keine praktischen Erfahrungen damit.
https://cdn-reichelt.de/documents/date…/DS_MPE_094.pdf
https://cdn-reichelt.de/documents/date…40/10120932.pdf
https://cdn-reichelt.de/documents/date…00643_DB_EN.pdf
Morgen geht's weiter!
Gruß
Werner -
Hallo,
das Beispielgerät lässt sich ohne weiteres auf € umrüsten, am besten 1:1. Du siehst auf dem Foto, dass das Gerät einen mechanischen Münzprüferhat, den man durch einige Modifikationen umrüsten kann. Unterhalb des Münzturms befindet sich der Münzdurchlauf, der die Münzen in die entsprechenden Röhren leitet. Am Durchlauf muss der 1DM -Durchlauf (der zum 1€-Durchlauf wird) etwas verbreitert werden, da die 1€-Münzen dicker als die 1DM-Münzen sind. Außerdem muss der Röhrenhals für die 1€-Münzen etwas verbreitert werden, damit die Münzen dort nicht hängen bleiben.
Gruß
Werner -
"Ich will das nur mal anmerken, nicht dass diese schlechte Verbindung irgendwie zum Fehler beiträgt. Dort könnte man das aber denk ich relativ leicht mit angelöteten Kabeln die Leiterbahn überbrücken."
Da muss man kreativ sein, durch das mehrmalige Aus-und Einlöten kann die Platine an der Stelle schnell ruiniert werden, und es kann zu Fehlern kommen.
Ich kenne auch keine Fassung für das SOT32-Gehäuse, die man einlöten könnte, um den Transistor dann zu stecken. In ganz schlimmen Fällen habe ich schon Kabel eingelötet und den Transistor an andere Stelle untergebracht. Bevor Du sie auslötest, löte erst die Basisvorwiderstände -so wie beschrieben- aus. -
"Weißt du genaueres über die Funktion des „Dauergebimmels“? Bei welchem Ereignis sollte das denn ausgelöst werden?"
Nein! Das war nur eine Vermutung, weil die Basis von T224 von dem Timer IC81 (Pos.41) angesteuert wird. Vielleicht bei einer bestimmten Größenordnung von Serien. -
Zum Lampenproblem:
Ich schlage vor, die Basisvorwiderstände einseitig auszulöten, die Widerstände etwas hochzubiegen und statt des ausgeloteten Beines einen Drahtpin einzulöten. Den kannst Du dann zu Versuchszwecken mit dem ausgeloteten Bein mit einer Krokoklemme verbinden oder später zusammenlöten.
Was ich bisher noch nicht richtig in Betracht gezogen habe, sind die 5 Lampen von MERKUR SCHRIFT. Diese müssten doch an der unteren Lampengruppe hängen?
Ist das richtig? Dann könnte man zu Versuchszwecken den Stecker BH1 abziehen.
Morgen geht's weiter!
Werner -
"Für was die genau zuständig ist, muss ich mal nachschauen."
Das ist relativ einfach. Der Stecker H führt außer zum Gong noch zum Spielezähler und zum Türschalter. Einfach mit dem Ohmmeter messen!
Wenn die unterbrochene Leiterbahn zum Spielezähler führt, könnte das auch vom Aufsteller bewusst herbeigeführt worden sein. -
"bei der Steckverbindung von der Serienplatine zum Gong"
Stimmt das wirklich?
Auf dem Verdrahtungsplan ist der Gong an der Steuereinheit angeschlossen.
Und er ist so angeschlossen, wie im Schaltplan eingezeichnet: H1,2,3 = -48V
H6 = +, gleichzeitig verbunden mit dem Stecker F12, der zu den Impulsnocken führt, von F12 geht
auch eine Verbindung zu D706 und T224 auf der Steuereinheit -
Hallo, Jonas,
und ich hab gedacht, dass wir bald fertig sind! Aber macht nichts! Ran an die Probleme!
Erst noch etwas Grundsätzliches: "die abgeklemmten Kabel am Gong sind beim Messen aufeinander gefallen" Es reicht, wenn Du in einem solchen Fall nur ein Kabel abklemmst, dann ist die Gefahr vielleicht etwas geringer, dass sie zusammenkommen.
"Für was die genau zuständig ist, muss ich mal nachschauen." Das solltest Du auf jeden Fall tun.
Löte einfach mal D706 einbeinig aus, um zu beobachten, ob der Gong über die Impulsnocke richtig funktioniert! Mit der weiteren Funktion befassen wir uns dann später. Auch mit dem Walzenproblem.
Ich schlage vor, dass wir uns zunächst wieder dem Beleuchtungsproblem zuwenden.
Dazu noch eine Frage. Irgendwann am Anfang unserer Reparaturversuche hattest Du auf einen Unterschied zwischen der realen Schaltung und dem Schaltplan hingewiesen. Ich finde den Beitrag leider nicht. Weißt Du noch, worum es ging?
Weiterhin gute Ausdauer!
Werner -
Hallo, Dieter,
danke für Dein Interesse und Deine Wünsche!
Und ...wie schon die Frau mit der Raute sagt: WIR SCHAFFEN DAS!!!
Gruß
Werner -
Guten Morgen,
zunächst zu Deiner Messung am Gong: "es liegen 49,8V am Gong an". Das bestätigt ja, dass der Gong anzieht, weil er Dauerstrom von 49,8V bekommt.
Sieh Dir dazu den Schaltplan Pos. 29 an. Der Gong liegt einseitig fest an -48V. Geschaltet wird er also über den +. Hier siehst Du 2 Möglichkeiten:
a) über IN5. IN5 (das siehst Du im Impulsnockenplan) hat wiederum 2 Möglichkeiten: 4 Gongschläge bei Serie, 1 Gongschlag bei normalem Gewinn.
Du hast IN5 überprüft, da ist alles i.O., der Plus kann also nicht von da kommen.
b) Zurück zu Pos. 29. Zum Plusanschluss des Gongs führt außer IN 5 noch ein zweiter Anschluß, der zu D706 (Pos. 18) geht. Der Fehler müsste m.E in dieser Richtung zu suchen sein. Du kannst zu Testzwecken diesen zweiten Anschluß abtrennen, wenn das technisch möglich ist. Wenn Du D706 findest, kannst Du die Diode auch einbeinig auslöten. Dann das Gerät mit angeschlossenem Gong laufenlassen und beobachten, was passiert.
Zur Funktion des zweiten Anschlusses: vielleicht eine Art "Dauergebimmel", wahrscheinlich von dem Timer IC 81 (Pos. 41) ausgelöst.
Gruß
Werner -
T224 in Pos.18?
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Hast Du den Gong noch einmal angeklemmt? Vielleicht reagiert er jetzt anders?
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Hallo, Jonas,
50° dürfte als Arbeitstemperatur kein Thema sein. Sieh im Datenblatt nach, da erfährst Du Genaues. Auch von der Leistung her müssten sie die Anzahl der Lampen verkraften.
Ich wüsste gerne den Grund, warum BEIDE Transistoren durchgebrannt sind.
Hattest Du vorher auch die Temperatur gemessen? War sie höher? Hat die Messung Kollektor - -24V OHNE LAMPEN irgend etwas ergeben?
Ansonsten weiß ich nichts dazu zu sagen.
Also über längere Zeit testen!
Was Du Dir noch überlegen kannst: die 2W-Lampen durch 1W-Lampen zu ersetzen. Es gibt einige, die das machen; weniger, um die Transistoren zu schonen, sondern um durch die geringere Temperaturentwicklung der schwächeren Lampen den Scheibendruck zu schonen.
Aber -wie gesagt- die Transistoren müssten die 2W-Lampen verkraften.
Gruß
Werner -
Hallo, Jonas,
danke für die Wünsche zum Jahreswechsel!
Auch Dir alles Gute für 2020!Gruß
Werner