...dann gute Besserung!
Werner
Beiträge von whoperp
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Hallo,
das sieht nicht gut aus! Vor allem am Zeropower-Ram (das untere von den beiden). Ist man da beim Fräsen schon "in die Tiefe" gegangen?
Beide Bezeichnungen der Rams sind abgeschliffen. Das ist das erste, was man macht; die genaue Bezeichnung aufschreiben.
Was da noch zu machen und zu "retten" ist, ist schwer zu beurteilen. Wenn der Zeropower hin ist, muss er ausgelötet und ersetzt werden.
Gruß
Werner -
Hallo, Jonas,
ich habe mich etwas mit der Einschaltfunktion der Startautomatik beschäftigt. Ich hoffe, Du kannst meine Ausführungen am Schaltplan nachvollziehen.Meine Überlegungen beruhen lediglich auf dem Lesen des Schaltplanes, ich bin
leider nicht imstande, Messungen durchzuführen. Deshalb bitte ich Dich, dies -soweit es Dir möglich ist- an Deinem Gerät zu tun, damit wir dem Fehler bald auf die Spur kommen. Ich werde mich derweil mit der Ausschaltfunktion der Startautomatik beschäftigen.Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Positionen im Schaltplan. Das
0V-Potential wird weiterhin als „Plus“ bezeichnet.
Während SN11 I-III (18) schaltet, leuchtet die Lampe °Startautomatik ein“ (17)
Sie leuchtet auch weiter, wenn während dieser Zeit die Stopptaste betätigt
wird. Dann bekommt allerdings das Nachstartrelais NST (16) Plus und zieht an.
Gleichzeitig schließt auch der Kontakt nst (16). Dadurch hält sich NSR selbst,
der Plus kommt von dem durchgeschalteten T 244 (19), der seinerseits durch
die unbetätigte Stopptaste mit Plus versorgt wird.
Durch das geschlossene nst bekommt auch T 37 (14) Plus, der, wenn SN1 I-III
(12) schließt, T 36 (14) und dieser wieder T37 durchschalten läßt.
Wenn nun bei W 1 (12) eine Kombination einläuft, die einen Wiederstart
erfordert, bedeutet das, dass bei dieser Walzenstellung eine Durchschaltung
vorgesehen ist, so dass der Bremsmagnet 1 (12) Plus bekommt und anzieht,
wodurch Walze 1 wiedergestartet wird.
Unklarheit: Die Stopptaste hat bei eingeschalteter Startautomatik ein
durchgehendes Halblicht, dass bei den eigentlichen Stoppphasen durch
Volllicht aufgehellt wird. Das Volllicht kommt durch die entsprechende Schaltstellung
von SN1, SN2 und SN3 zustande und wird bei Pos. 14 in einer gemeinsamen
Leitung direkt zur Tastenlampe (Pos. 74) geführt. Da blicke ich noch durch!
Wie ist es mit dem Halblicht? Dieses wird bei Pos.16 durch einen Vorwiderstand
R105, 100Ohm 1W vorbereitet und dem T50 (Pos.74) zugeführt.
Wie kommt das DAUERNDE Halblicht zustande? Die einzige Möglichkeit, die
ich sehe, wäre der geschlossene stp1 (Pos.16), der eine Verbindung zum Motor-
relais (Pos.58) schafft, wobei aber D748 in Gegenrichtung geschaltet ist.
Vielleicht bekommst Du durch Messungen heraus, wie das dauernde Halblicht zu seinem Strom kommt?Viel Erfolg
Werner -
"Hi. Die Datenbank wurde neu programmiert/geflasht"
Bei einem SUS-Modul muss weiter nichts gemacht werden, als den Timekeeper zu fräsen und die Batterie zu ersetzen. Noch besser ist es, das ZEROPOWER-Ram ebenfalls so zu bearbeiten. Dann muss das Gerät neu initialisiert werden.
Was passiert, wenn Du das Gerät vom Strom nimmst und wieder einschaltest. Erscheint dann wieder Foul IN.?
Stell am besten ein Foto vom SUS-Modul ein, damit man sieht, was da gemacht wurde.
Gruß
Werner -
Hallo,
um was handelt es sich: ein DATENBANK-Gerät oder um ein Gerät mit SUS-Modul?
Gruß
Werner -
Hallo,
bei Deinem Vorhaben könnte ich mir folgende Möglichkeit vorstellen:
Bei vielen Geräten, die Du vielleicht im Auge hast, besteht sicher die Möglichkeit, sie im Demomodus oder Dauerlaufmodus laufen zu lassen. Zusätzlich noch die Einwurfschlitze versiegeln und ein Schild "Nur zur Deko" auf das Gerät.Vielleicht liest das jemand vom Ordnungsamt und kann was dazu sagen.
Gruß
Werner -
Selbst bei einer offenen Datenbank kannst Du nichts mehr machen, da durch die leeren Batterien die Daten der Datenbank gelöscht wurden.
Gruß
Werner -
Hallo, Jonas,
leider bin ich noch nicht richtig weitergekommen. Nachdem ich mir Dein Video angeschaut hatte, ist mir eingefallen, dass ich einen KOMET und einen KOMET BRILLANT besitze, die beide zugänglich sind. Da wollte ich mir die Start-Automatik-Funktion am realen Objekt anschauen. Die Ergebnisse waren verblüffend.
Zunächst ist mir aufgefallen, dass der KOMET überhaupt keine Startautomatik hat. Das hat mich verwundert, denn der KOMET ist ein nach dem HAWAII gebautes Gerät. Da frage ich mich, warum man eine Komfort-Funktion wie die Startautomatik, die man schon beim HAWAII hatte, hier weggelassen hat.
Das nächstjüngere Gerät ist der KOMET BRILLANT, der diese Funktion wieder hat.
Als ich sie an meinem BRILLANT ausprobieren wollte, stellte sich heraus, dass diese ebenfalls defekt ist, haargenau derselbe Fehler wie bei Deinem HAWAII.
Da hatte ich bisher wohl noch nie so genau drauf geachtet.
Was die Fehlersuche im Schaltplan anbelangt, war sie eher von Frust als von Erfolg gekrönt, Das lag wohl daran, dass ich mich voll auf die Starttaste (Pos.12) konzentriert habe, da das Ein- und Ausschalten der Automatik ja vor der Nachstartfunktion stattfindet. Nach langer Suche hatte ich immer noch keinen Zusammenhang zwischen dem Einschalten der Automatik und der Starttaste gefunden. Dann kam mir irgendwann der Gedanke, dass es sich ja um eine Kombinationstaste handelt und dass die Automatik auch durch die Stopptaste (Pos. 18) ausgelöst werden könne. Das scheint auch so zu sein, wobei Stopptaste, Stopprelais und Nachstartrelais wohl eine Rolle spielen. In der Richtung werde ich noch ein wenig weiter graben.
Als ich den Fehler in Deinem Video gesehen habe, dachte ich spontan, dass vielleicht eine Diode durchgeschlagen ist, die eigentlich das Einschalten der Automatik und das Stoppen der Walzen durch dieselbe Taste entkoppeln sollte. Bis ich mit weiteren Ergebnissen aufwarten kann, kann etwas Zeit vergehen, da in den nächsten Tagen andere Dinge Vorrang haben.
Bis demnächst
Werner -
Zu D 232:
Im Schaltplan "Risikospiel" wird in Pos. 91 als Anbindung an D 232 auf Pos.49, SN 8 I verwiesen. Leider kann ich bei Pos. 49 keinen Gegenhinweis finden, so dass ich nicht weiß, wie D 232 dort angebunden ist. Vielleicht findest Du den entsprechenden Gegenhinweis??? Oder Du kannst am Gerät feststellen, was Sache ist??? -
Guten Morgen,
Das Ein- und Ausschalten der Startautomatik ist wohl nur innerhalb der ersten 2 Sek. möglich. Dann kommt es zu dem Effekt, dass die Tastenlampe im Halblicht dauernd leuchtet und die Start- und Stoppphasen durch Volllicht signalisiert werden. Die Schaltung dazu ist ziemlich einfach. In Pos. 74 siehst Du die Lampe "Tastenlicht".
Die Lampe wird von 2 Quellen angesteuert. einmal durch die Leitung, die zu D225 in Position 13 führt. Das sind die Start- und Stoppfunktionen, die durch Volllicht angezeigt werden und durch SN1 - SN3 angesteuert werden.
Die zweite Quelle ist der Transistor T50/C, der für das Halblicht zuständig ist. Du siehst, dass der Emitter des Transistors in Richtung R 105 (Pos. 16) führt. Dieser R 105/L ist ein 100Ohm/1W - Widerstand, der somit mit dem Transistor in Reihe geschaltet ist und als eine Art Spannungsteiler fungiert, der dafür sorgt, dass die Lampe nur halb leuchtet.
Zu der D 232 schaue ich mir noch den Schaltplan an, dann steht ja noch das Stoppproblem der ersten Walze an.
Bis später
Werner -
Guten Abend,
das muss ich mir alles in Ruhe zu Gemüte führen, morgen versuche ich dann, darauf einzugehen.
Zwei Aspekte der ganzen Problematik kann ich Dir aber schon mitteilen:
1) Im Schaltplan (Pos.17) ist die Lampe des einen Leuchtfeldes mit "Startautomatik ein" bezeichnet. Es wird also angezeigt, dass die Startautomatik eingeschaltet und aktiv ist. Das ist ja auch bei dem KOMET - Video so. Geschaltet wird die Lampe u. a. durch SN 11 I-II. SN 11 I-II schaltet direkt am Spielanfang für etwa 2 Sek. Ich meine, das entspricht auch dem, was ich in einem der KOMET - Videos gesehen habe. Dass der HAWAII schon Halb- und Volllicht -wie im KOMET-Video-, für die Starttaste hat, muss ich noch an der Schaltung nachvollziehen.
2) Um noch etwas mehr dazu zu erfahren, habe ich die Lampe im Verdrahtungsplan gesucht...leider vergebens. Beim Komet ist sie an der Serienplatine per Steckverbindung angeschlossen. Beim HAWAII auch?
Gute Nacht!
Werner -
Hallo, Jonas,
"Wenn ich die Start Taste zum Aktivieren der Automatik drücke, leuchtet sie und behält das beim nächsten Spiel auch bei bzw. das Nachstarten klappt dann auch. Das ist schon mal gut.
Allerdings ist ein direktes Ausschalten nicht möglich, also drücke ich die Taste erneut bleibt die Tastenbeleuchtung und die Nachstartfunktion aktiviert. Erst, wenn ich die zweite oder dritte Walze mit der Taste stoppe, deaktiviert sich die Automatik für das nächste Spiel. Das weiß ich nich, ob das so richtig ist.Außerdem leuchtet neben der Start Taste das Feld "Startautomatik" auch, wenn diese nicht aktiviert ist. Das könnte natürlich auch sein, dass das in Ordnung ist. In einem Video über einen Merkur Komet leuchtet das Feld allerdings nur, wenn die Automatik aktiviert ist."
Zunächst eine Frage zu den beiden Leuchtfeldern, die ja beschriftet sind. Was steht auf de oberen, was auf dem unteren?
Dass die Start-Stopp-Taste nach dem Aktivieren der Startautomatik dauernd leuchtet, kann wohl nicht im Sinne des Erfinders sein. Sie kann doch dann nicht mehr die Nachstartphase und die beiden Stopphasen anzeigen, wenn sie dauernd leuchtet. Meines Wissens leuchtet sie auch, wenn das Gerät bei einer Serie stoppt und zum Abspielen der Serie neu gestartet werden soll. Ob sie auch leuchtet, um die Einschaltphase der Startautomatik anzuzeigen, weiß ich nicht. -
Wenn ich Dich richtig verstehe, bleibt der Fehler, dass die 1.Walze ab und an nicht stoppt, egal, ob die Startautomatik eingeschaltet ist oder nicht.
Meines Wissens bleibt die Startautomatik eingeschaltet. Erst, wenn man die Taste erneut betätigt, wird sie ausgeschaltet.
Macht Dein Gerät das nicht? -
Hallo,
was passiert, wenn Du die Startautomatik einschaltest? -
Spontan würde ich sagen, dass es, wenn er es sowohl richtig als falsch macht, ein Kontaktproblem ist
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Guten Morgen,
"Was mir außerdem aufgefallen ist: Ich weiß nicht, seit wann das schon so ist, aber momentan bleibt die erste Walze des Öfteren nicht stehen und verhält sich, als hätte man diese erneut gestartet. Die Walzen drehen an, die erste hätte stehen bleiben sollen, dann leuchtet das Licht für die Option, die erste Walze erneut zu starten. Die zweite und dritte kann man dann normal stoppen. Oder hat das etwas mit der „Startautomatik“ zu tun? Ich glaube, dass tritt auf, wenn man die „Start“ Taste zu früh drückt, also bevor ein erneutes Starten bzw. Stoppen angeboten wird."
Bitte noch einmal präzisieren: Passiert der Fehler, wenn man die Start-Taste zu früh drückt, oder wenn man die Start-Taste gar nicht berührt hat?
Die Schaltung der Startfunktion siehst Du in Pos. 11-12. Über SN5 III bekommt der Bremsmagnet 1 Strom und zieht an. Dadurch schließt sein Kontakt br1, so dass der BM 1 nun über SN 1 I-III - D 534/E - br1 mit Strom versorgt wird. Nach 2 Sek. unterbricht SN 1, so dass der BM 1 abfallen sollte. Die grundlegende Prüfung wäre also, ob SN 1 sauber schaltet. Fehlfunktionen können über den Anschluss A2 die Schaltung beeinflussen. Wenn es möglich ist, diesen Anschluss trennen, dann müsste die Schaltung auf die gerade beschriebene Funktion beschränkt sein.Gruß
Werner -
Hast du bei dem LED-Test die Polarität beachtet?. Was passiert, wenn Du mit dem Multimeter dran gehst? Schwankt die Anzeige gleichmäßig? Wenn Du den 556 unbedingt auslöten willst und das zum ersten Mal machst, brauchst Du eine Entlötpumpe. Es empfiehlt sich dann, an einer alten Platine zu üben.
Gute Nacht!Werner
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Ist die Blinkschaltung vor oder nach Deiner Gongreparatur ausgefallen?
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Das wir echt kurios und nervig!
Prüfe zunächst, ob der Schalter kontaktmäßig i.O. ist. 12V am Spannungsregler i.O?
Dann öffne die Verbindung der Vorwiderstände. Jetzt müssten alle Lampen aus sein
Dann kannst Du am Ausgang von IC 15C prüfen, ob der Timer Blinksignale liefert. Die Frequenz kannst Du ja in etwa einschätzen. kann man auch mit LED und Vorwiderstand testen (470 Ohm). Vielleicht hast Du auch noch im Kopf, wie die Messung vor einiger Zeit ausgesehen hat. -
" Dann habe ich die Türe geschlossen - und die Beleuchtung bleibt dunkel (und der T47 ist wieder durch,"
Irgendwo hattest Du berichtet, dass die MERKUR SONNE - Platine beim Schließen der Tür irgendwo anstößt. Jedenfalls musst Du die mögliche "Unfallstelle" nach allen Regeln der Kunst auf Kurzschluss durchmessen. Dazu nehme ich z.B. auch Messstrippen, die an den Messenden Krokoklemmen haben. So habe ich die Hände frei und kann z.B. die Tür bewegen und dabei das Messinstrument beobachten.
Gruß
Werner