"Allerdings bin ich nicht sicher, wie ich das Werk am besten zerlegen kann, um die Kontaktflächen zu reinigen."
Da kann ich Dir leider mit persönlichen Erfahrungen nicht weiterhelfen, ich habe noch keins zerlegen müssen.
In den Foren kann man jedoch beobachten, dass die Zählwerke durchaus anfällig sind. Vielleicht findest Du hier Tipps zur Lösung Deines Problems.
Beiträge von whoperp
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Die Leuchtanzeige "Geldrückgabe leer" und die damit verbundene Foul-Auslösung ist an einen Auszahlversuch gebunden. Du siehst im Schaltplan (Pos. 63) dass der Auszahlstrom über IN 4 fließt, weiter über die Zählwerke, dann über die Pegelschalter in der Reihenfolge "große Münzen" bis "kleine Münzen" geleitet wird, und wenn der Pegelschalter der 10 Pfg.-Röhre (Pos.68) auf "leer" geht, das entsprechende Licht "Geldrückgabe leer" ansteuert. Ist keine Auszahlung mehr möglich, geht eine entsprechende Meldung (Pos. 69) in Richtung "Sicherheitsschaltung Zählwerk" (Pos. 102), von wo die Foul-Situation eingeleitet wird (Pos. 51, 60).
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Hallo, Jonas,
"Einzig fällt mir dazu noch ein, dass die Startautomatik "Jederzeit durch Betätigen der Taste" ausgeschalten werden kann. Das bedeutet ja auch, dass ich diese innerhalb der ersten zwei Sekunden ausschalten können müsste. In diesem Zeitabschnitt funktioniert es bei mir aber nicht."Ich nehme an, dass, solange SN11 Strom liefert, das Nachstartrelais sich selbst hält, wodurch der eingeschaltete Zustand stabil bleibt. Wenn ich es schaffe, werde ich das noch einmal an dem KOMET überprüfen.
"Sollte theoretisch nicht bei leeren Röhren die Münzannahme verweigert werden? "
Dazu werde ich noch etwas im Schaltplan stöbern.
Gruß
Werner -
Das freut mich, dass der alte Monarch jetzt endlich seinen Gong gefunden hat.
Weiterhin viel Spaß mit dem Gerät.
Werner -
Hallo,
die TU habe ich als Scan. Um sie Dir schicken zu können, brauche ich Deine Mailadresse per PN.
Gruß
Werner -
Nach den Infos zur Startautomatik (s. unter whoperp bei Goldserie) ist die Startautomatik vollkommen i.O., sowohl bei Deinem, als auch bei meinem Gerät.
Da ich relativ wenig an den Geräten spiele, ist mir die Sache bisher noch nicht aufgefallen.
Startautomatik abgehakt, schlag Du die nächste Baustelle vor!
Gruß
Werner -
Hallo, Jonas,
wenn an dem Zählwerk ein mechanischer Defekt vor, wahrscheinlich durch Verschleiß, wirst Du wenig ausrichten können. Da ist es am besten, Fotos zu machen und diese zusammen mit einer Suchanfrage in den entsprechenden Rubriken der Foren einzustellen.
Jetzt noch einmal zurück zum eigentlichen Problem:
Die Bezeichnungen und Abkürzungen, die ich in meinen Texten benutze, beziehen sich auf den Schaltplan. Weiterhin versuche ich durch die Positionsangaben das Nachvollziehen im Schaltplan zu erleichtern. Wo die entsprechende "Position" im realen Gerät ist, musst Du herausfinden -ich hoffe, dass der Verdrahtungsplan hier etwas behilflich ist.
Meine Frage zum Halblicht ist nur z.T. beantwortet. Du schreibst, dass das Stopprelais (STP, Pos. 17) nur anzieht, wenn die Stopptaste (Pos.18) betätigt wird. Es hält sich NICHT während des gesamten Spiels selbst. Das entspricht auch meinem Verständnis des Schaltplanes.
Das Halblicht der Tastenbeleuchtung bleibt aber doch bis zum Spielende, wenn die Startautomatik eingeschaltet ist???
Dabei kann ich im Schaltplan nicht nachvollziehen, wo der Plus für diese Stromversorgung herkommt. Über D551 und D24 (Pos. 16) kann kein Strom fließen, die Dioden sind in Sperrrichtung geschaltet. Somit bleibt als einzige Möglichkeit der Kontakt stp I (Pos. 16) des Stopprelais. Da dieses aber nicht zeitgleich mit dem Brennen des Halblichtes anzuziehen scheint, weiß ich nicht, wo der Plus des Halblichtes herkommen soll.
Ich werde versuchen, mich anderweitig zu informieren, wie die Funktion der Startautomatik bei einem intakten Gerät sein soll. Vielleicht kommen wir so weiter.
Die anderen Probleme sollten wir erst angehen, wenn die Startautomatik funktioniert . Zu viele Baustellen gleichzeitig schafft Verwirrung.
Gruß
Werner -
"sprich wenn N8 diese halbe Sekunde abfällt ist die Abtastung noch nicht abgesenkt. Kann das der Haken sein...?"
Dann solltest Du dieser Spur nachgehn und Dir genau anschauen, wie die Führungsscheibe an der Nockenwelle stehen müsste, damit die Gewinnabtastung zu diesem Zeitpunkt abgesenkt wäre. Konkret einen Plan haben, um wieviel mm Du die Scheibe drehen musst. Wahrscheinlich wirst Du das Gerät in eine andere Position als 250° bringen müssen, um an die Schrauben zu kommen; da ist es wichtig, eine genaue Vorstellung davon zu haben. Danach genau die Befestigung unter die Lupe nehmen und schließlich ans Werk gehen.
Viel Erfolg
Werner -
https://www.goldserie.de/phpBB3/viewtop…tart=15#p362525
Sieh Dir diesen Beitrag mit Fotos an. Soweit ich das einschätzen kann, kann man die Steuerscheibe einzeln lösen und justieren. -
An der Nockenwelle ist eine Scheibe, die das Gestänge der Münzabtastung betätigt. Es handelt sich um eine massive Metallscheibe mit Erhebungen, auf der das Abtastgestänge mittels eines Metallröllchens gesteuert wird. Während des Spielverlaufs fährt -soweit ich mich erinnere- das Röllchen auf einer Erhebung der Scheibe, was bewirkt, dass die Kontakte an der Gewinnabtastung hochgehoben werden. Nach dem Stoppen der mittleren Walze fällt das Röllchen in die tiefere Position der Scheibe, wodurch an der Gewinnabtastung die Kontakte nach unten klappen und die Gewinnermittlung erfolgen kann. Das muss passieren, bevor die Gewinnnocken den Gongkontakt schließen (schätzungsweise bei 250°), denn da beginnt die Impulsüberbrückung (N8) für den Gong.
Fahr also das Gerät bis 255°, so dass N8 gerade schließt und sieh Dir dann die Gewinnabtastung an. Wenn die Kontakte noch nicht abgesenkt sind bzw geschlossen haben, sieh Dir die Nockenwelle an. Das Röllchen wird noch nicht in der richtigen Position sein, Du müsstest aber einschätzen können, um wieviel Du die Nockenwelle nachjustieren musst.
Was ich Dir hier schreibe, kommt aus dem Gedächtnis, ich bin leider nicht in der Lage, in einem realen Gerät nachzusehen. Wie die Nockenwelle bzw die Steuerscheibe für die Gewinnabtastung gelöst wird, um sie nachzujustieren, weiß ich leider nicht mehr genau, ich meine aber, man müsse mit einem Steckschlüssel Schlossschrauben lösen und durch Drehen die Welle in die richtige Position bringen.
Was ich mit Sicherheit noch weiß, ist, dass mir dieser Fehler in den 40 Jahren der Beschäftigung mit Automaten nur ein einziges Mal vorgekommen ist, deshalb hat es sicher so lange gedauert, bis ich draufgekommen bin.
Viel Erfolg!
Werner -
Hallo,
Akkus gehören da nicht rein!
Am besten eignen sich Lithiumbatterien. Mit dem Ersetzen der Batterien ist es nicht getan, danach muss das Gerät initialisiert werden.
Manchmal kommt der Fehler auch wieder, weil das ZEROPOWER-Ram nicht bearbeitet wurde (sieht aus wie der [definition=9]TK[/definition], sitzt daneben).
Gruß
Werner -
Mir fällt spontan noch was anderes ein, was für den Fehler verantwortlich sein kann: die Führung der Gewinnabtastung an der Nockenwelle ist falsch eingestellt.
Die Gewinnabtastung findet zu spät statt, erst nachdem die Nockenkontakte den Gongkontakt geschlossen haben. Dann gibt es keinen Gong, aber die Gewinne werden aufgebucht.
Ich glaube, hier liegt der Fehler. -
Welchen Gewinn hast Du eingestellt?
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Du kannst nur Durchgang haben, wenn Du einen Gewinn eingestellt hast. Wenn Du an einem Teilstück der Gesamtstrecke Durchgang hast, ist das zwar gut, löst aber das Problem nicht.
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Kann man! Am besten in Laufrichtung. Du kannst dabei bei jeder Walze von hinten den Bremshebel hochheben, dann geht es ganz einfach.
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Nein! Sonst würde der Gong ja im Rhythmus der Impulsnocke bimmeln! Durch N8 will man das ja verhindern.
Dann wiederhole die o.a. Testanordnung, stell auf den Walzen zusätzlich z.B. den Gewinn 0,40 ein und miss von N8 wsbl bis Anschluss Gong tr alle möglichen Punkte durch. So müsstest Du z.B. auch an N15 sw Durchgang messen.
Du kannst auch die Messung mit einer anderen Gewinneinstellung wiederholen.
Bin gespannt! -
Dann prüfe noch einmal den Weg von N8 bis zur Gewinnabtastung Mitte, da, wo sich Gewinnstrom und Gongstrom vereinen. Im Schaltplan ist das der Punkt unter der Impulsnocke an der Induktivität 18µH. Von da aus geht die gemeinsame Leitung (tr) zur Gewinnabtastung Mitte.
Konkret: Gerät einstellen, bis N8 schließt (260°). Dann von N8 (bl oder wsbl) bis an dem entsprechenden Punkt der Gewinnabtastung Mitte auf Durchgang messen. Lt. Schaltplan müsste die Leitung dort tr sein. Den entsprechenden Punkt über der mittleren Walze abgreifen!
Viel Erfolg!
Werner -
Hallo, Bernd,
wenn der Gong bei Deiner Überbrückung von N8 II (tr) zu der transparenten Leitung direkt am Gong bei jedem Spiel anspricht, muss die Störung dazwischen liegen.
Da Gewinne korrekt aufgezählt werden, kann es an der Gewinndurchschaltung von Mitte nach rechts, dann nach links, auch nicht liegen. Denn der Strom für die Gewinndurchschaltung ist gleichzeitig auch der Gongstrom. Jetzt sind wir also bei den Nocken N12 - N20 angekommen, die sowohl die Gewinne (Nocke schaltet nach oben) als auch den Gong (Nocke schaltet nach unten) bedienen.
Dann wären nach Deiner Theorie 9 Nockenkontakte verstellt. Das erscheint mir zunächst etwas unwahrscheinlich.
Deshalb würde ich erst einmal überprüfen, ob die einzelnen Kabel bei den Nocken N12 - N20, die für den Gong verantwortlich sind, untereinander und zum Gonganschluß (tr) Durchgang haben. Hier könnte evtl. ein Kabelbruch vorliegen.
Ob alle Kontakte von N12 bis N20 verstellt sind, kannst Du auch einfach messen, indem Du das Gerät bis 263° (im Spielablauf etwa nach 11,5 Sek.) laufen läßt und dann stromlos machst. Jetzt kannst Du jede Nocke auf Durchgang durchmessen am besten direkt zwischen Nocke und Gonganschluß (so müsste z.B. zwischen N20 gn und Gonganschluß tr Durchgang sein.
Gruß
Werner -
Hallo, Ron,
da ist eine Ferndiagnose sehr schwierig, weil es sehr viele Ursachen für die Störung geben kann.
Die einfachste wäre z.B. ein defekter Türschalter. Foulrelais, Zählwerke und noch viele andere Möglichkeiten kommen in Frage.
Ich kann Dir mit einem Schaltplan helfen, wenn Du willst. dann schreib mir eine PN mit Deiner Mailadresse
Gruß
Werner -
Hallo,
kommt drauf an, um welchen KOMET es sich handelt!
Ist es der UR-KOMET, der noch elektromechanisch ist oder einer mit CPU?Gruß
Werner