Beiträge von whoperp

    Wenn er auf einem Sockel steckt, kann man ihn abziehen und tauschen.
    Empfehlenswerter ist es, den alten zu fräsen und die alte Batterie gegen eine neue zu tauschen. Dazu findest Du in den Foren Anleitungen.
    Wenn Du einen "neuen" kaufst, kommt der aus einem "new old stock", hat also schon ein gewisses Alter, seine Batteris ebenfalls.
    Ein gesteckter [definition=9]TK[/definition] ist ein ideales Übungsobjekt zum Fräsen; wenn Du ihn zerstörst, kannst Du immer noch einen kaufen. Bei einem eingelöteten ist das nicht ganz so einfach.
    Gruß
    Werner

    Hallo,
    wenn es der originale Timekeeper ist, ist wahrscheinlich (nach 30 Jahren!) die Batterie leer. Normalerweise zeigt das Display dann Ecb und nach Erneuern EC.
    EC geht dann nach dem Initialisieren (was Du ja schon versucht hast) weg.

    Sicherer und einfacher geht das Initialisieren mit der schwarzen Tastatur. Vielleicht wohnt in Deiner Nähe jem., der eine besitzt.
    Wie auch immer, das Ersetzen der Batterie würde ich auf jeden Fall ins Auge fassen.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Tim,
    mit mft-Typen habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, die sind in GSG nicht verbaut, sondern in Waren-, Zigarettenautomaten u.ä.. Vielleicht gibt es dazu Foren, wo Du mehr erfährst.

    Hast Du den Zustand der für die Spannungsanzeige zuständigen LED überprüft?
    Ob bei Spannungsverlust Münzparameter verlorengehen, kann ich Dir nicht sagen.
    Hast Du die eingebaute Batterie mal nachgemessen?
    Stimmt die Einstellung der DIP-Schalter?
    Gruß
    Werner

    Hallo, Tim,
    vielleicht ist die Batterie des Münzprüfers leer.
    Wenn Du bei google NRI G-18. MF03 eingibst (das steht auf dem Typenschild Deines [definition=3]MP[/definition]), wirst Du als Treffer eine Bedienungsanleitung dieses Typs finden, was Dir vielleicht weiterhilft.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Hanspeter,
    was mir dazu einfällt:

    - die Schraubenlöcher sind bei diesen Schaltern oft genormt, was bedeuten kann,
    - dass der im Foto sichtbare Schalter nicht original ist, sondern ein späteres Modell (blau kenne ich nicht, sehen eher aus wie auf den Fotos von whiteice)
    - der Schaltdraht darf nicht einfach "gerade" sein, sondern muss im Bereich des Fensters im rechten Winkel gebogen sein, um in das Fenster ragen zu können
    - Dein Vorbesitzer wollte einen defekten Originalschalter ersetzen, hat es mit dem blauen versucht, aber ist nicht weitergekommen. Dann kommt das Gerät zu Dir.
    - jetzt versuchst Du es und kommst nicht weiter.

    Gruß

    Werner

    wahrscheinlich an den beiden Löchern des Dreieckblechs, der Schaltdraht des Schalters muss dann in das daneben liegende Fenster des Münzlaufs ragen, so dass er von einer Münze betätigt wird.
    Passen die Schrauben des Schalters vom Abstand her in die Löcher am Dreiecksblech?

    Gruß

    Werner

    Hallo, Jörg,

    wenn Du die Möglichkeit hast, Baugruppen durch Tausch zu testen, würde ich diese Möglichkeit dann auch konsequent nutzen.
    D.h., ich würde die Steuereinheit im Gerät des Freundes testen. Du musst, wenn es sich um einen baugleichen E 95-Typ - das ist die Grundvoraussetzung für diesen Test - handelt, nur die Eproms tauschen.
    Zumindest kreist das den Fehler etwas weiter ein, da ja als Fehlermöglichkeit noch die Steckverbindungen und Kabel in Frage kommen.
    Wenn Du die Steuereinheit zum Fräsen des Timekeepers ausgebaut hattest, überprüfe, ob die Steckverbindungen alle richtig sitzen.
    Wenn Du einen Sockel eingesetzt hast, die Lötstellen genau auf Kontakt und Kurzschluss prüfen.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Bernd,
    da habe ich den exquisit mit einem anderen nsm-Gerät verwechselt, wo das Relais in dieser Schublade ist.
    Wenn du die Haube abziehst, wirst Du schwarze Kontakte finden, der Saft für den Motor fließt immer über diese Kontakte. Also reinigen und im stromlosen Zustand prüfen, ob sie richtig schließen.
    Stell fest, an welcher Stelle im Spiel das Gerät stehengeblieben ist. Das kann durchaus hilfreich sein, der Ursache des Kurzschlusses nachzugehen, wenn der MoKo nicht der Übeltäter ist.
    Der Motortest mit N1 macht nur Sinn, wenn das Gerät in Endstellung (15 sek.) ist. Du kannst ja auf dem Plan sehen, dass N1 von 0,5 Sek. bis 14,5 Sek.
    selbst schließt.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Bernd,
    dass der MoKo für den Kurzen verantworlich sein soll, ist nach meiner Erfahrung ungewöhnlich, in der Regel ist das nicht so. Miss aber mal den Widerstand des MoKo vergleich den Wert mit dem eines neuen.
    Ich würde jetzt folgendes machen:
    Es ist gefährlich, weil es um 230V Netzspannung geht. Das heißt, ich schalte erst den Strom ein, wenn die Schaltung fertig aufgebaut ist.
    Ich würde die Netzverbindung am Trafo abschrauben. Dann bekommt ab Trafo das Gerät keinen Strom.
    Dann die Haube des Motorrelais abziehen (wenn ich mich recht erinnere, befindet sich das Relais in einer Art Schublade unter dem Trafo.
    Stecker in die Steckdose. Mit einem isolierten Werkzeug auf das Relais drücken, damit sein Schalter (im Schaltplan, Bereich 4 als "mo" bezeichnet.) schließt. Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit mit drei Möglichkeiten.
    1) Motor läuft (Kurzschlussfehler liegt hinter dem Trafo)
    2) Motor läuft nicht, aber die SI schlagen NICHT durch (Kurzschlussfehler liegt hinter dem Trafo)
    3) Die SI schlagen durch (dann weißt Du, dass der Fehler vor dem Trafo zu suchen ist)
    GERÄTESTECKER WIEDER AUS DER STECKDOSE RAUSZIEHEN

    Um weiter zu prüfen, würde ich die Zuleitungen zum MoKo ablöten, diese mit Verlängerungen an den neuen MoKo anschließen, der auf dem Gerät liegt. (Das macht die Sache etwas einfacher, weil man den MoKo erst tauscht, wenn man ganz sicher ist.)
    Jetzt den Test wiederholen. Wenn der Motor jetzt läuft, war es der MoKo. STECKER RAUS UND TAUSCHEN
    Wenn die SI immer noch fliegt, müssen wir weiter überlegen.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Bernd,

    wenn Du den Test mit einem blanken Schraubendreher oder einem anderen Metallteil gemacht hast, kann es leicht passieren, dass Du abgerutscht bist und zum Gehäuse hin, das unmittelbar neben der N1 ist, einen Kurzschluss verursacht hast.
    Von der korrekten Betätigung der Nocke kann kein Kurzschluss entstehen. Also ein dünnes, starres, isoliertes Werkzeug nehmen!
    Der Test dient dazu, festzustellen, ob der Motorkondensator (oder Motor) defekt ist.
    Das passiert bei den alten Rotamints sehr gerne. Man hat alles schön wieder hingekriegt, das Gerät läuft, dann auf einmal tut sich nichts mehr.
    Deshalb hatte ich auch nach der Stellung der Nockenwelle gefragt. 2 oder 3 Sek. nach Spielbeginn schließt N1 und hält bis zum Spielende den Motor unter Strom. Deshalb braucht man bei dem Test am Spielanfang auch die Schaltfeder von N1 nicht länger zu betätigen. Das kannst Du gut im Nockenplan nachvollziehen. Wenn die Nockenwelle z.B. in der Hälfte des Spiels steht, MUSS der Motor laufen, oder N1 schließt nicht richtig oder der Motorkondensator ist hin. Je nachdem, an welcher Stelle des Spiels die Nockenwelle steht, kann es durchaus sein, dass die Geldannahmelampen nicht leuchten.

    Gruß
    Werner

    Wenn Du die Spannungen an den Steckverbindungen des Netzteiles gemessen hast, führen die Leitungen zu den verschiedenen Platinen des Gerätes, und die Spannungen werden dort wieder über Steckverbindungen der jeweiligen Schaltung zugeführt. Die Schaltunterlagen enthalten Verdrahtungspläne, dort kann man das nachvollziehen. An den Steckverbindungen der einzelnen Platinen nachmessen, ob da überhaupt die vom Netzteil gelieferten Spannungen ankommen. Mehr hatte ich nicht gemeint. So kann man überprüfen, ob es Leitungsbrüche, Wackler usw. gibt.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,

    das ist ein BD 679, kein BC 679. Ein Darlington NPN. Quasi zwei Transistoren in einem Gehäuse. Willst Du die wirklich alle auslöten? Ich bin etwas skeptisch, ob Du so weiterkommst. Wenn es die Transistoren sind, die die Auszahlmotoren schalten (von der Leistung her könnte es passen), sind das nur die Schalter dazu, die Schalter müssen aber betätigt, also angesteuert werden. Wenn also die Theorie stimmt, dass der Fehler sich auf der Steuereinheit befindet, komme ich eher auf die Ansteuerung, da BEIDE Motoren in BEIDE Richtungen tot sind.
    Wenn Du messen willst:
    Rot auf Basis, Schwarz auf E: irgendwas um 800OHM; polst Du um, sperrt die Strecke
    Rot auf Basis, Schwarz auf C: irgendwas um 800OHM; polst Du um, sperrt die Strecke
    Dann hast Du schon mal eine wesentliche Aussage über den Transistor.
    Hast Du mal den Weg der 15V verfolgt? Kommen die überhaupt an den Transistoren an?

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,

    schau mal nach dem Datenblatt des Transistors, dann misst Du die Stecken Basis-Emitter und Basis- Kollektor. Das Messgerät auf Diodenprüfung stellen, dann hast Du in einer Richtung etwa 600Ohm, in der Gegenrichtung sperrt die Strecke, so, als würdest Du zwei Dioden messen. Kollektor-Emitter muss dann in beiden Richtungen sperren. Dann ist der Transistor ok!

    Gruß

    Werner

    Hallo, Olli,

    mein Reparaturbericht:
    zwei Kabelbrüche im Stecker der 2DM/5DM Auswurfeinheit. Ist eine etwas knifflige Reparatur, weil man die Auswurfeinheit öffnen und bis zur Platine durchmessen muss. Man kann in einem die Kontakte der Kontrollschalter bearbeiten.
    Nach Reparatur und Wiedereinbau einwandfreie Funktion -E6 ist weg.

    Gruß

    Werner