Beiträge von whoperp

    Hallo, Bastian,

    die Firma Loeper aus Berlin, die ich kenne, hat in den 50ern mech. Geldspielautomaten gebaut, später Kirmesautomaten. Ob die jemals Timekeeper verbaut haben???
    Stell am besten Fotos von Deinen Geräten ein, dann ist es einfacher, Dir zu helfen.
    Schau mal im Forum goldserie in der Galerie nach, ob Du Deine Geräte dort wiederfindest
    Gruß
    Werner

    Hallo, und guten Morgen,

    ja, in den Hopper geht ordentlich was rein! Ich habe gestern Abend in einem Schweizer Forum noch eine Technische Anleitung gefunden, allerdings ohne Schaltpläne, und da beim Überfliegen etwas von 800 Franken Hopperinhalt gelesen. Ansonsten scheint alles wie bei den deutschen Geräten zu sein: oben der Vorprüfer mit Münzsperrmagnet, darunter wohl der eigentliche Münzprüfer, gefolgt von einer Münzrutsche zum Hopper.
    Ich fände es schade, das Gerät in den Keller zu stellen, und würde dazu raten, doch grundsätzliche Prüfungen (Sicherungen und Versorgungsspannungen) durchzuführn, da ja beim ersten Einschalten wohl noch ein "Lebenszeichen" zu registrieren war. Oft ist es nur ein Elko in der Versorgungseinheit, der durchgeschlagen ist und das Gerät lahmlegt. Wie gesagt, auf der Versorgungseinheit sind die Messpunkte für die Spannungen und ihre Werte aufgedruckt, auf der Steuereinheit sind die Steckverbingungen gekennzeichnet (hier mit Sicherheit 2A). Bei allen Steuereinheiten der 95er Technik ist Steckverbindung 2A die Spannungsversorgung der Steuereinheit
    Noch interessanter und vor allem älter scheint mir das zweite Gerät zu sein: es ist ein Abkömmling des "mint", dem ersten digitalen GSG, das NSM auf den Markt gebracht hat.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Sven,
    interessante Info! Danke! Es fehlen ja nicht alle Transistoren, sondern die für Auszahlung einer Münzsorte scheinen noch drin zu sein. Vielleicht wird damit der Hopper angesteuert.
    Wird er mit 1-Franken Münzen bespielt?
    Gruß
    Werner

    Nachtrag:
    Ich habe mir das Foto der Frontscheibe des Gerätes, das ich bislang nicht kannte, noch einmal angeschaut. Nach meiner Einschätzung könnte es ein Punktespieler ohne Auszahlung sein.
    Das wäre eine Erklärung für die vielen Bauteile, die ich auf der Platine vermisse: sie sind allesamt für die Ansteuerung der Auszahlmotore zuständig, die ja ein solcher Punktespieler gar nicht hat und somit auch die Bauteile nicht braucht. Mach mal ein Foto von der herausgezogenen und herausgeklappten Münzeinheit (2 Blattfedern betätigen).

    Hallo,

    nein, die Lötstellen auf diesem Foto scheinen original zu sein.
    Rechts vom 3. Eprom (das IC mit dem Etikett, wo u.a. "3" draufsteht) ist ein Block mit 9Transistoren, von denen ich nur einige erkenne. Ich habe mal versucht, mit STRG u. + etwas zu vergrößern und sehe, dass die Transistoren, T210, T212, T213 u. T205, T206, T207 nicht eingelötet sind. Auch die entsprechenden Freilaufdioden und die Vorwiderstände für die Basis der gen. Transistoren fehlen, was insgesamt konsequent ist und original zu sein scheint.
    Da die Rechner-LED nicht taktet, rate ich Dir, erst mal alle Spannungen zu überprüfen. Der Stecker, durch den die Steuereinheit mit Strom versorgt wird, ist Stecker 2A. Bei den Steuereinheiten 95, die ich kenne, ist die Pinbelegung folgende:
    01= Masse 2; 02=+15V; 03=+76V; 04=+5V; 05=Netz; 06=Masse 1.
    Wenn die Spannungen alle i.O. sind, wird es schwierig herauszufinden, warum die CPU nicht arbeitet (LED203). Eine Timekeeper mit Batterie gibt es hier noch nicht, das erledigt hier ein EAROM ER 1400, der auf der Platine gesockelt zu sein scheint.
    Gruß
    Werner

    Bei dem, was ich auf dem Foto erkennen kann, kommt mir die Steuereinheit eigenartig vor. Ich kann es allerdings nur aus dem Gedächtnis beurteilen, weil ich real keine Steuereinheit vor mir habe.
    Nach meinem Kenntnisstand müssten sich rechts vom 3. Eprom die 9 Treibertransistoren für die Auszahlmotore befinden. Wurde da etwas ausgelötet?

    Hallo, Thomas,
    eine Batterie gibt es hier noch nicht!
    Mach erst mal grundsätzliche Prüfungen. Wenn Du die Steuereinheit nach vorne drehst (am besten mit einer Schnur an der Tür festbinden), kommst Du an die Versorgungseinheit. Hier die Sicherungen überprüfen. Die Messpunkte der Versorgungsspannungen sind auf der Platine markiert. Beim Messen beachten, dass auch Wechselspannungen dabei sind.
    Gruß
    Werner

    Ich kann Dir die entsprechenden Seiten zu den Fehlercodes und Service-Programmen als Scan schicken. Dafür schick mir in einer PN Deine Mailadresse.
    Versuch, den Brumm zu orten, oft sind es die Münzsperrmagnete.
    Im Automatenarchiv findest Du unter dem Kapitel TECHNIK eine Rubrik EuRO-UMRÜSTUNG. Schau Dich dort ein wenig um. Die Umrüstungstechnik für die mechanischen Münzprüfer sind ziemlich gleich.
    Bei den Wulff-Geräten macht aber oft auch noch der Münzdurchlauf für die 1€-Münzen, manchmal auch der Auswerfer Probleme.
    Schön, dass er wieder läuft!
    Werner

    63F ist ein Fehler einer Scheibe, die asynchron läuft. Auf die Achsen der Motore eine Tropfen Öl geben, das hilft manchmal.
    EEF ist noch im Fehlerspeicher drin (leere Batterie)
    Im Gerät müsste irgendwo ein Aufdruck sein, wo die Bedienung des Service-Schalters (an der Aussenseite der Tür) und die Serviceprogramme erläutert sind.
    Du kannst den Fehlerspeicher löschen und versuchen, z.B den Test 2 (Dauerlauf) durchzuführen. Test 6 und 7 sind glaube ich für die Rotoren.
    Ich hoffe, das bringt Dich weiter.
    Gruß
    Werner

    Hallo,
    alles unterhalb der Auswerfer kontrollieren. Dort gibt es eine Wippe, die von den ausgeworfenen Münzen betätigt wird und dies der CPU meldet. Vielleicht hat eine Münze oder etwas anderes die Wippe verklemmt.
    Gruß
    Werner

    Hallo,
    die Seite ist wieder aktiv, ich habe vor kurzem dort einen Schaltplan gekauft. Die Mailadresse des neuen Besizers ist <khb@automatenarchiv.de>.

    Ob der neue Besitzer wie Daniel Breitenbauch [definition=3]MP[/definition] umrüstet, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls vor einigen Jahren nach Daniels Anleitung begonnen, MP umzurüsten -mit Erfolg- und kann jedem mit etwas technischem Geschick und Verständnis nur raten, es auch selbst zu machen.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Fidibus,
    wahrscheinlich meinst Du die Lötfahnen der Knopfzelle. Die müssten in der Platine verlötet sein. Oder es hat schon jemand Versuche unternommen.
    Du kannst auch die Lötfahnen abschneiden, Kabel dranlöten, diese nach außen führen und dort eine Batterie unterbringen. Achte auf die Polarität!
    Was macht das Display?
    Eine Anleitung zum Umrüsten der Münzprüfer findest Du im automatenarchiv.

    Gruß
    Werner