Beiträge von whoperp

    Hallo, Dieter,
    "GP ist ja die Krone von dort nach N10 und N13/2 dann kommen za1 zb2 und za2 in richtung PZ auf."
    Hier hast Du die Kontakte doch selbst beschrieben.
    GP ist einer des 20Pfg.-Doppelkontaktes (Gewinnabtastung mittlere Walze, s. Zeichnung in den TU).
    Auf dem Lageplan unten links bei den Auswerfern siehst Du ZA und ZB. Im Schaltplan sind die Kabelfarben eingetragen, so solltest Du leicht die entsprechenden Kontakte finden.

    Da Du in Deinen Beispielen erwähnt hast, dass einmal 3 und einmal 4 Sonderspiele aufgezählt wurden, würde ich erst nochmal N13 überprüfen, ob der Kontakt von 12-15,5 Sek. wirklich sicher schließt.

    Gruß
    Werner

    Hallo, Dieter,
    "GP ist ja die Krone von dort nach N10 und N13/2 dann kommen za1 zb2 und za2 in richtung PZ auf."
    Vollkommen richtig erkannt!

    "nach N13 zu Pz16 , BZ4 unsw. Irgendwo verliert sich dann mein Verständniss."
    Falsch! Dieser Strompfad ist für Dein Problem irrelevant. Wenn Pz16 dabei ist, geht es doch um die Verlängerungsspiele beim Aufleuchten der 16 im Sonderspieltableau.

    Zurück zu dem richtigen Strompfad:
    Im Schaltplan (Pos.3-4) siehst Du eine Abbildung des Sonderspieltableau's, aus der man entnehmen kann, wie die Zusatz-Periodenrelais ZA und ZB angesteuert werden (Großbuchstaben wie "ZA" bezeichnen das eigentliche Relais, Kleinbuchstaben wie "Za" einen der Kontakte dieses Relais.)

    Damit wären alle Fehlermöglichkeiten für Dein Problem aufgezählt: Schaltfinger auf dem Serientableau, GP, N10, N13, ZA und ZB mit den Kontakten Zb1, Zb2 und Za2.

    In der Reihenfolge kannst Du messen, wie weit der Strom Durchgang hat und wo die Unterbrechung ist.

    Serie einstellen, warten bis Tableaufeld 1 kommt. Mittlere Walze bei "Krone" festhalten. (Vorsicht Netzstrom!) Gerät beim Gong ausschalten!

    GP und die Relaiskontakte messen, dann den Piepser an N10 oder N13 anklemmen und mit der Hand am Flügelrad des Motors bis 15,5 Sek. durchdrehen und Kontakt prüfen. Evtl. wiederholen, da Du ja nur jeweils einen Nockenkontakt prüfen kannst.
    Gruß

    Werner

    Das würde das Gerät bei ausgebautem [definition=3]MP[/definition] auch mit passenden Hosenknöpfen machen. Für die Steuereinheit ist der Münzprüfer uninteressant, die entsprechenden Daten bekommt sie von dem Münzschalter und den nachfolgenden Lichtschranken. Deswegen klappt es mit Deinen 20C-Münzen, die diese Komponenten betätigen.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Dieter,
    "leider bin ich so gestrickt, ich kann keine Ruhe geben."
    Das ist auch richtig so, eine gewisse Leidenschaft gehört auch dazu. Gleichermaßen aber auch Geduld!
    Was mir auch wichtig scheint: sich auf ein Problem konzentrieren und dieses Problem erst einmal lösen, bevor man das nächste angeht.
    Daher schlage ich vor: Gong-Problem bei karierten Feldern in der Serie.
    Bei N14 siehst Du im Schaltplan einen mittleren Kontakt, in der Senkrechten der 6-Ecknocke. Dieser Kontakt entspricht dem abgewinkelten Kontakt im Nockenplan.

    Bei einer Vertiefung der Nockenscheibe fällt dieser Kontakt nach unten und bekommt Kontakt mit der untersten Ebene, mit dem untersten Kontakt. Das geschieht bei 11,5 Sek. und ist im Nockenprogramm mit einem schraffierten Feld dargestellt. Im Schaltplan bewegt sich der mittlere Kontakt mit seinem offenen Ende in diesem Moment nach rechts und bekommt dadurch Kontakt mit der Gong-Leitung.


    Jetzt die 2.Möglichkeit: Ist auf der Nockenscheibe eine Erhebung, wird der abgewinkelte Kontakt nach oben gedrückt. Auf dem Winkel siehst Du eine Art "Verlängerungsstift", wodurch von dem abgewinkelten Kontakt mittels Verlängerungsstift die obersten beiden Kontakte geschlossen werden. Im Gerät ist das ein kleiner Kunststoffstift. Dieser Schaltvorgang nach oben geschieht bei 15 Sek. und ist im Nockenprogramm durch ein tiefschwarzes Feld dargestellt. Im Schaltplan bewegt sich zu diesem Zeitpunkt der mittlere Kontakt mit seinem offenen Ende nach links und hat Kontakt mit der gelben Leitung, die zu AU2 führt.
    Da ja der Gewinn von 2DM gegeben wird, ist diese Leitung und der Schaltvorgang soweit i.O. Das zeigt ja auch, dass der mittlere Kontakt Strom bekommt.
    Das eigentliche Problem ist, dass kein Kontakt mit der Gong-Leitung entsteht (roter Text). Das solltest Du untersuchen. Du kannst z.B bei 11,5 Sek. den Strom unterbrechen, wenn der mittlere Kontakt nach unten schließt. Dann an den Anschlüssen der Nockenkontakte von N14 messen, ob grau (gr) mit transparent (tr) Durchgang hat, so wie es im Schaltplan steht.

    Gruß

    Werner

    " dort befindet sich ja nur ganz oben ein Münzprüfer."
    Ich nehme an, Du meinst einen Münzschalter. Der eigentliche Münzprüfer ist auf der Rückwand des Gerätes montiert. Dort ist der erste 1DM-Münzschalter. Dann durchläuft die 2DM-Münze die Querschiene auf der Rückwand und betätigt den zweiten Münzschalter über dem 2DM-Rohr. Du hast sicher schon bemerkt, dass beim Einwurf von 2€ zwischen den beiden Aufzählimpulsen eine Pause ist. Das kommt daher, da die Münze vom ersten Münzschalter bis zum zweiten Münzschalter eine gewisse Zeit braucht.

    Hast Du den 2€-Auswerfer im ausgeschalteten Zustand mit der Hand geprüft. Er hat einen eigenen Mechanismus mit einer Art Zwischenrastung.

    Als weitere Fehlermöglichkeit kommt N7 in Frage. Sie schließt bei 350° den Kontakt für die Auszahlung der 2€-Münze.

    Gruß

    Werner

    Hallo, Dieter,

    " dort befindet sich ja nur ganz oben ein Münzprüfer."
    Ich nehme an, Du meinst einen Münzschalter. Der eigentliche Münzprüfer ist auf der Rückwand des Gerätes montiert. Dort ist der erste 1DM-Münzschalter. Dann durchläuft die 2DM-Münze die Querschiene auf der Rückwand und betätigt den zweiten Münzschalter über dem 2DM-Rohr. Du hast sicher schon bemerkt, dass beim Einwurf von 2€ zwischen den beiden Aufzählimpulsen eine Pause ist. Das kommt daher, da die Münze vom ersten Münzschalter bis zum zweiten Münzschalter eine gewisse Zeit braucht.

    Hast Du den 2€-Auswerfer im ausgeschalteten Zustand mit der Hand geprüft. Er hat einen eigenen Mechanismus mit einer Art Zwischenrastung.

    Als weitere Fehlermöglichkeit kommt N7 in Frage. Sie schließt bei 350° den Kontakt für die Auszahlung der 2€-Münze.

    Gruß

    Werner

    Hallo,
    da ich das Gerät nicht kenne, kann ich Dir nur allgemeine Infos zu dieser Gerätegeneration geben.
    Bei den anfänglichen Geräten der 25er Generation reicht es, die Timekeeper-Batterie zu tauschen, bei späteren Geräten ist es wohl so, dass sie nicht nur eine neue Batterie brauchen, sondern auch das passende Timekeeper-Image des Gerätes. Mit dem Service-Gerät müssen dann noch bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, um das Gerät wieder zum Laufen zu bringen.
    Kompetenter Ansprechpartner ist René "Kito" (bei goldserie).
    Gruß
    Werner

    Hallo, Dieter
    "und kein Gewinn von 2 Euro aufgezählt. Das bedeutet, bei 50 Sonderbonus kein Einzigen Gewinn."
    Hier meine erste Idee:
    Beim 50er Superbonus werden keine Gewinne aufgezählt, sondern sie werden unmittelbar in 2DM-Münzen ausgezahlt! Kann es sein, dass Deine 2DM-Röhre leer ist???
    Gruß
    Werner

    Hallo, Bernd,
    "würde ich als erstes prüfen, ob der Kontakt richtig schließt."

    Natürlich kann Kontaktspray helfen, die Kontaktfähigkeit zu verbessern. Die Grundvoraussetzung ist aber, dass sich die beiden Kontakte mechanisch berühren.

    Wenn man bedenkt, dass diese Berührung bei jedem Spiel zustande kommen soll, indem der Schaltkontakt von N8 nach unten fällt, wird klar, dass auch eine mechanische Ermüdung auftreten kann, die dafür sorgt, dass sich die Kontakte nicht mehr ausreichend berühren.

    Deshalb vermute ich, dass der untere Kontakt von N8 zu tief sitzt. Entsprechend würde ich ihn etwas nach oben biegen. I.d.R. liegen die Kontakte auf einer Art "Begrenzer" auf, der ist aus dickerem Metall und etwas kürzer als der Kontakt selbst. Wenn man diesen Begrenzer etwas nach oben biegt, wird gleichzeitig der Schaltkontakt etwas nach oben bewegt. Achtung, hier kann 1mm schon viel sein.

    Du kannst vorher folgende Prüfung vornehmen. Wenn Du eine Leitung mit zwei Krokoklemmen hast, kannst Du ein Ende an der transparenten Leitung von N8 anklemmen, das andere Ende an der transparenten Leitung des Gongs. Wenn Du in den Schaltplan schaust, wird klar, dass der Gong nun bei jedem Spiel zu hören sein muss. Die Gewinnabtastung hat dabei keinen Einfluß.
    Grundsätzlich wird natürlich vorausgesetzt, dass der Gong selbst i.O. ist.
    Vorsicht! Alle Arbeiten bei gezogenem Netzstecker durchführen!
    Gruß
    Werner

    Das sind Feinsicherungen 20mmX5mm
    Das "T" bedeutet "träge", "A" ist die Bezeichnung für die Stromstärke, also 2Ampère träge.

    Z.B. hier:
    https://www.pollin.de/p/feinsicherung-5x20-mm-traege-260003
    Wenn man keinen Ersatz für die originalen Sicherheitshalter findet, kann man sich mit dieser Alternative behelfen:

    https://www.pollin.de/p/sicherungshalter-s1058-260448.
    Das erfordert Lötarbeiten, und die Sicherheit des Benutzers muss gewährleistet sein, denn durch die Sicherung fließt Netzstrom.
    Gruß
    Werner

    Hallo, Bernd,
    da Du ja im Besitz der Unterlagen bist, dazu vielleicht einige Worte:
    Im Schaltplan siehst Du ganz rechts oben den Block "Gewinnabtastung". Oben der dicke schwarze Balken stellt eine Phase der Netzspannung dar, deshalb Vorsicht beim Hantieren mit dem Gerät! Immer Netzstecker ziehen.
    Der eigentliche Strom für die Gewinnabtastung kommt aber über Br2, Bm3....Impulsnocke Ik2 Spule 18µH auf die mittlere Walze. Je nach Stellung wird der entsprechende Kontakt geschlossen. So funktioniert das auch bei der rechten und linken Walze. So kommt der Gewinnstrom bei 40-40-40 bei N15 an. Der Kontakt von N15 kann einmal nach rechts schließen , dabei den Gong auslösen, und nach links, dabei den Gewinn aufbuchen. Du siehst, dass das bei den anderen Gewinnen genauso ist. Konkret heißt das dass die Schaltfeder des Nockenkontaktes erst nach unten geht (Gong), dann nach oben (Gewinn). Im Nockenprogramm ist der Gong durch das schraffierte Feld bei 11,5 Sek. dargestellt. Wenn jetzt der Gong nur beim Monarch in der Mitte auslöst, würde das rein theoretisch bedeuten, dass alle anderen Gewinnnocken bei 11,5 Sek nicht richtig schließen. Dass gleich so viele Schaltfedern verstellt sind, ist zunächst fraglich. Deshalb rate ich dazu, erst einmal N8 I zu überprüfen. Der Nockenkontakt bekommt den Strom direkt aus der oben erwähnten Netzphase und speist diesen genau in dem Moment in den Gewinnstrom ein, wenn auch der Gong schlägt (11,5 Sek.). Sonst würde der Gong den Strom über die Impulsnocke beziehen, die den Strom zu Aufbuchimpulsen "zerhackt", aus dem Gong würde Gebimmel, er würde mehrmals schlagen. Da N8 für den Gong aller Gewinne zuständig ist, würde ich als erstes prüfen, ob der Kontakt richtig schließt.
    Gruß
    Werner

    Na dann meinen Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur!
    Wenn Deine 6V-Quelle die Lämpchen zum Glimmen bringt, ist alles ok.
    Wenn Du das Chassis ausgebaut hast, wäre es eine Gelegenheit, Lampen zu tauschen, an die man sonst nur schwer rankommt. Die Lampen des Serientableau's halten i.d.R. lange, weil sie nur selten brennen. Ich glaube, die Impulsnocke hast Du ja schon justiert.

    Sonst fällt mir nichts ein.

    Mit den Erklärungen zum Schaltplan bist Du zurechtgekommen?

    Soweit ich mich erinnere, waren noch Fragen zum Schaltplan beim vorletzten Problem offen (Gong bei kariertem Feld in der Serie). Einfach fragen, wenn was unklar ist!

    Gruß

    Werner