Beiträge von Zwickel

    Na, das ist ja ein Angebot, zumal Errungenschaften aus rechtlichen Gründen kaum gewerblich
    nutzbar werden. Nur was fürs Hobby.

    Professionelle Erarbeitung dürfte an die 5000 Euronen gehen. Das habe ich nicht, will ich auch
    nicht. Spannend ist es für mich, mit einfachen Mitteln ans Ziel zu kommen.
    Braucht zudem viel Zeit..

    Könnte jedoch günstig eine P-Tec-Daddelkiste und blaue Tastatur als Versuchskaninchien
    gebrauchen. Hole sie mit Hakkenporsche im Raum HH ab.

    frehnky.

    Da können wir uns ja gedanklich die Hände reichen. Diese Blechbüchse lässt mich auch nicht in Ruhe.
    Allerdings verspreche ich mir wenig davon, eine Logikanalyse zwichen den Anshlüssen der DB und
    dem Mainbord zu machen Der Adress und Datenbuss ist nicht komplett zu den Anschlüssen
    durchgeschleift. Weitere Herausforderung.. Der Prozessor ist ja nicht die CPU 68k alleine. Die 68331
    ist ne ganze MCU ähnlich wie die Erweiterung von 8031 zu 80335 (Portbezogen)

    Naja und wenn die Hardware erkannt ist, was dann mit der Soft ? Bei der ersten 68k -Version werden
    Variableninhalte in den [definition=9]TK[/definition] abgelegt. Aber bei der Ramgeschichte in der Blechbüchse spielt derartige
    Struktur zur Hardware keine Rolle mehr.

    In der Tat. Ne echte Herausforderung, nur um die Sonnenkisten für die Zukunft als Sammelstück zu
    erhalten.

    ;tea

    Jo, das Entladediagramm habe ich schon vernommen und wie meine
    Erfahrung zeigt, haut die Lithium-Spannungskurve ja genau hin.

    Das Ding mit der Türöffnung klingt logisch und dürfte die DB länger leben lassen,
    wenn der Türkontakt so modifiziert wird, das eine Türöffnung nur noch dann gemeldet
    wird, wenn Automatenfreund es will (per Kippschalter etc.).

    Ojeoje, da habe ich mir ja was vorgenommen. Brauche so schnell wie möglich einen
    P-Tec-Daddelkasten, an dem ich meine Studien machen kann. Zu schade, wenn es
    eines Tages keine heilen Kisten mehr gibt. Gerade die, die bei der 100ter Serie den
    Radetzkymarsch ertönen lassen, find ich klasse.

    Was ich von adp sehr gewagt finde, das die Lithiumzellen zusammen gerade 1120 mA
    haben. Die MCU, RTC und dann noch die 4 Rams naschen das ja schnell weg, wenn
    des öfteren der Service ran muss. Ob der Max 691 im Dauerbetrieb ist, muss ich noch
    ausmessen. Vermutlich ja. Ist ja alles "Low Power", aber Kleinvieh frisst auch Mist

    Naja, demnach ist das 8085-System ja viel besser, was Standzeit und Service angeht.

    Hmm, wäre ende der 80ziger nicht ein Kalkulationsprogramm zum Berechnen der
    nächsten Ausschüttung vom Disc und Venus Multi auf dem Schwarzmarkt gekommen,
    hätte sich das 8085-System noch lange bewährt. adp musste darauf unrüsten, da auch
    gesetzlich keine Kalkulierbarkeit möglich sein darf. Deswegen fand mann darauf in den
    Spielhallen Verbotshinweise zur Benutzung von Walkmännern. (Nicht wegen der Lausch-
    möglichkeit der Schrittmotorenfrequenz).

    Auf diese Knacksoft antwortete adp mit aktiver Strafverfolgung und den Umstieg auf
    das 68k - System. Damit war ich dann auch raus aus dem Service, da der Umstieg
    für freischaffende Techniker sündhaft teuer war.

    Für Ersatzzellen habe ich mich auf "Medical-Norm" entschieden, da die
    Zuverlässigkeitsansprüche schärfer sind und der Preisunterschied von ca. 1 Euro
    pro Zelle m.E. gut angelegt sind.

    Edit.. Den Wackelhintern habe ich nicht ausgesucht und gemeint..

    Ich bin nun von Mindestspannung (2 V) zum Ram + 10% Toleranzaufschlag ausgegangen.
    Wieviel die RTC braucht, damit die Daten nicht flüchten, weis ich noch nicht, aber bald :)
    Hmm die CPU nascht auch an den Lithiumzellen rum ?
    Weiter ist ja noch der Max 691 vertreten, der die Spannung überwacht und über den
    vermutlich der Zustand abgefragt werden kann.

    Naja, habe nun 4 Stk. mit nem Dosenöffner bearbeitet und hoffe, das 2 noch zu retten
    sind (Zellentausch) und eine war richtig frisch drauf, was ich nicht erwartet hätte :-))

    Die vierte, die nur noch 2,4 Volt (gestern) an den Zellen hatte, weist heute nur noch 0,5 V
    auf... Macht nix, zum frickeln immer noch gut.

    Sorry, ich muss die Angaben in meinen letzten Beitrag zu den Spannungen, das mann bei
    2,4 Volt die Batterie wechseln sollte zurücknehmen. ;tölf

    Ich habe den etwas größeren Widerstand zwischen den 2 Baterielötstellen auf der Vorderseite
    der Datenbank verpennt. bei 2,4 Volt an den Batterien hat sich die Software bereits erledigt.
    Hab ne Datenbank, wo die Spannung von der Batterie zum Ram um 450 mV reduziert ist.

    Messwert : Batterie = 1,457 V und am Ram = 1,007 V. = Soft ade..

    Rein theoretisch dürfte die Spannung an der Batterie ca 2,7 Volt inklusiver Toleranzaufschlag
    nicht unterschreiten. Hat da jemand Messwerte zwecks Vergleich ?

    Hmm, was mich jedoch etwas wundert, das hier nichts vom Anschluss "[definition=3]MP[/definition]" erwähnt wird.

    Beim Disc (ersten) hatte ich im Münzturm ein mechanichen Münzprüfer und Mikroschalter
    an der Münzverteileinheit gehabt. Anbei hatte ich den Münzturm so zurecht gebastelt, das
    per Knopfdruck Münzeinwurf und bei Auszahlung angebrachte Schnellhefter - Schliesbleche
    der lichtschranke vorgegaukelt wurde. Funzte super.

    Später habe ich dann an einem Zig Zag - Münzturm rumgefummelt,der sich jedoch nicht mehr
    so "billig" veräppeln ließ. Habe anbei herausbekommen, das beim Einwurf 2 Signaländerungen
    vom Timing genau auseinanderliegen müssen und beim Auswurf das gleiche zwichen Auszahl-
    spulenimpuls und Lichtschranke. War das Timing nicht richtig, wurde es iignoriert oder gab es
    Alarm.

    Ewentuell wäre da der NE 555 eine Problemlösung (Intervall - Adjust per Poti in der Prototypphase)
    Müssten zwar 8 Stk zum Einsatz kommen, aber sind günstig und kann es ja erstmal mit 2 NE-555
    für eine Münzsorte antesten.

    So, aber nun zu "MK".. Der Anschluss ist mit einem 1 oder 10 K-Ohm-Widerstand an + oder Masse
    geschaltet. Ist der Widerstand platt, ging der Daddelkasten davon aus, das kein Münzturm
    angeschlossen ist. So habe ich das beim Disc 2 erlebt.

    Mist, das ich so viel Sachen und Unterlagen Ende der 90ziger aus Platzgründen einfach
    weggeschmissen habe.

    Naja, wer ahnte da, das es heute interesannte Foren gibt, die mein Bastlerherz wiederbeleben.
    Könnte mir deswegen selbst in den Hintern treten..

    Falls ich jetzt etwas durcheinander (Automatentyp / Münzturmart) bekommen habe,
    korregiert mich bitte, da meine Erinnerung schon etwas verblasst ist,

    ;}

    Du hast ja wohl schon herausgefunden, das der Euro an den Höhenstellblock vorbei rutscht und dann
    im Prüfkanal zunächst hängen bleibt.
    Versuchst Du nun eine Lade zu öffnen, wird Druck auf die Kante des Euros ausgeübt. Im Prinzip wird
    anbei nur auf den Durchmesser der Münze geprüft.
    Bei alten Zigarettenautomaten drückte der Entsperrriegel von unten an die Münze und funzte nur dann,
    wenn die Geldstücke zulässige Füllhöhen aufweisten.

    Es ist durchaus notwendig, das Du den Prüfkanal von der Breite her auf den Durchmesser des Euro
    etwas anpassen musst. Ist da zuviel Luft, kann die Münze nach links oder rechts abweichen und damit
    stimmt die Füllhöhenprüfung nicht mehr.
    Beim Fluppenautomat ließ sich eine Kante des Prüfkanal nachstellen, da die Kantenplatte Langlöcher
    besaß. Ich hoffe, ich liege da richtig und Du den schönen Colaautomat wieder in die Gänge bekommst.

    Und der Widerhaken am Höhenprüfblock darf auch nicht zuviel Luft zum Rand des Euros haben.


    Weiter empfehle ich Korrisionsbeseitigung an den mechanichen Teilen. Es hübscht nicht nur die Techi
    auf, sondern könnte auch der Fehlerbeseitigung beitragen wie z.B. beim mechanichen Münzprüfer auch..

    Da kommt Freude auf, was Gefühl angeht aber wenn es funzt, ziehe und trinke nicht zuviel Kola ;}

    Hmm.. sieht so aus. das der Cola-Automat nach dem gleichen Funktionsproinzip
    arbeitet, wie ein alter Zigarettenautomat.
    Neben dem Münzprüfer siehst Du 2 Blöcke, die mit Schrauben auf einer Leiste fixiert sind.
    Daran wird die erforderliche Füllhöhe des eingeworfenen Geldes eingestellt wie z.B 1 Euro
    und 2 x 50 ct.

    Habe mal ein Zigarettenautomat in dieser Bauweise in Einzelteile zerlegt, und wieder
    flott gemacht. Viel zu tun, aber läuft dann wieder wie ne eins, da in diesen Automaten
    robuste Technik verbaut ist.

    Jo, ich habe damals auch viel Arkanoid am C64 gedaddelt.
    Gyruss für C64 war auch klasse. Der Suond erst recht.

    In der Soft war auch ein schöner Bug. Wenn mann mit dem ersten Leben 7
    herabschwebende Figuren getroffen, beziehungsweise mit dem Schläger
    weggehauen hat, nahmen die Leben nicht mehr ab.
    So konnte mann bis zum Ende (255 Levels) daddeln.

    Bei der Orginalplatiene ist dieser Bug auch vertreten.. Hab es mal in der
    Daddelhalle gesehen und wuderte mich, wie der Spieler mit noch 3 Leben
    das letzte Level spielte. Anbei wusste ich von diesem Bug noch nichts.

    Als nächstes würde ich sicherheitshalber alle Verbindungen dementsprechend im
    ausgeschaltetem Zustand auf korektem Durchgang prüfen.
    Durchaus möglich, das durch das Zurren ein Kabelbruch entstanden ist oder eine
    Ader in dem hochohmigen Zustand verfallen ist.

    Erst dann, wenn dies geprüft und ok ist, sind Bauteilfehler zu befürchten.

    Viel Glück und Daumendrück

    In den 80zigern war noch Löten, Kontakte putzen etc. angesagt.
    Was heute im Service läuft, macht mir kein Spaß mehr. Nur austauchen ist langweilig.
    Innerhalb Hamburg bin ich gern bereit, mit gleichgesinnten alte Spielschätzien zum
    Leben zu erwecken oder frickeln.

    Nun nach langer Zeit ist mein Interesse an münzspielbetriebener Automaten wieder erwacht.
    In den 80zigern war ich im Service unterwegst und wenn ich hier so manche Bilder anschaue,
    kommen mir viele Erinnerungen :)