Beiträge von Zwickel

    Seit Oktober 2012 habe ich ja ein Merkur Rondo.

    Um später keine bösen Uberaschungen erleben zu müssen, kümmerte ich mich erstmal um die DB.
    Nun hatte ich ja noch bis Ende November 2012 Zeit, der Zulassungszeit ein Strich durch die Rechnung
    zu machen. Nachdem ich den Timer den Saft entzogen habe, waren nach dem letzten realen
    Zulassungstag alle Ängste, das mann was falsch machen könnte verflogen.

    Der Automat läuft und läuft.. ;dance

    Was mich jedoch etwas ins Staunen versetzt, ist das der Automat sich nicht ausschaltet, weil die
    Karenzzeit zum E-60 - Auslesen abgelaufen ist.

    Liegt es nun daran, das der Automat nun vor seiner Zeit ( 2000 bis .. statt 2008 bis 20012 ) ist ?.
    Ich hatte einen Auslesezwang erwartet, doch bis heute nix gewesen.
    Anbei habe ich die E-Zulassungskarte im Slot belassen.

    Wie sind da Eure Erfahrungen mit zurückgesetzten Geräten ?

    Nun kenne ich mich mit diesem Automatenmodell nicht aus, würde schon
    allein deswegen anbei systematisch vorgehen.

    1. Fehlerdiagnostik.

    Gerät gibt nach 5 Minuten den Geist mit der Meldung "Speicherfehler" auf.
    Dies vermittelt mir, das es sich um ein thermischen Fehler handeln könnte
    oder in der Software etwas nicht ok ist. Weiter ist der Defekt einer Bit-Speicher-
    Zelle im Ram-Speicher möglich. (Bitfehler werden jedoch meisten sofort beim
    Start des Automaten erkannt und angezeigt.) Von daher erstmal ferner..

    2. systematische Fehlerbehebung (Ausslussvariannte).

    Nachdem der Automat wieder mit der gleichen Fehlermeldung schlapp macht,
    würde ich so schnell wie möglich nach dem Ausfall prüfen, ob ein
    Speicherbaustein ungewöhnich warm geworden ist.
    Wenn ja, die Spannungsversorgung an dem Speicherbaustein prüfen,
    Lötstellen untersuchen, ob sie ok sind (kalte Lötstellen oder Kurzschlüsse)

    Nachdem ich eventuelle Fehler behoben konnte, kühle ich den betreffenen
    Speicherbaustein mit "Kälte 40" runter und starte nach dem Verdunsten
    des Sprays den Automaten neu.

    Mit Stoppuhr warte ich auf den erneuten Ausfall. Fälllt er wieder aus, lasse
    ich ihn 30 Minuten aus, damit der verdächtige Speicherbaustein wieder auf
    Zimmertemperatur abkühlt.

    Dann starte ich den Automat erneut und checke mit Stoppuhr, wann der
    nächste Ausfall kommt. Ist die Zeit kürzer wie beim vorherigen Ausfall, ist
    der Verdacht auf thermischen Fehler erhärtet, weil ich ja zuvor den Baustein
    mit kälte 40 unter Zimmertemperatur gebracht habe. Also den entsprechenden
    Speicherbaustein auswechseln.

    Dann erneut Automat starten und mit Stppuhr auf Ausfall warten.
    Sollte nach einer Stunde Spielzeit kein Ausfall mehr kommen, kann ich mir
    gratulieren. Sollte jedoch der gleiche Fehler weiter bestehen, würde ich
    die Kühl und Stoppuhr-Geschichte an der CPU wiederholen.

    Es ist jedoch weniger wahrscheinlich, das die CPU ein internen Fehler hat, da
    der Prozessor beim Start ein internen Test durchläuft und bei Fehler seine
    Arbeit stoppt. Meistens erkennbar, das der Bildschirm sich nicht aufbaut.
    (bleibt dunkel oder blau)

    Bei einer mit Lüfter gekühlten CPU unbedingt darauf achten, das zwischen
    dem Chip und dem Kühlergrill auch Wärmeleitpaste vorhanden ist.

    Um korrekter Wärmeableitung gehe ich in Servicearbeit folgendermaßen vor..

    Kühlblock entfernen und prüfen, ob Paste vorhanden ist. Befindet sich jedoch
    eine Kühlfolie darauf, mit einer Teppichmesserklinge vorsichtig entfernen und
    zwar so, das keine Kratzer auf den darunter befindlichen Flächen enstehen.
    Flächen reinigen (Spiritus). Wärmeleitfolie grunsätzlich durch Paste ersetzen, da
    durch alterung Wärmeleitung nachlässt und oft für CPU-Überhitzung ursächlich ist.

    Nachdem die Flächen sauber sind, nehme ich neue Wärmeleitpaste und trage
    eine dünne (ca.0,1mm) Schicht auf. Damit rummatschen erzeugt eher das
    Gegenteil, wie das korrekte Kühlen, da Wärmeleitpaste weniger
    Wärmeleitkooffiezienz hat, wie Alu etc.. Deswegen vor dem Aufsetzen die mit der
    Wärmeleitpaste benetzten Flächen mit der Teppichmesserklinge leicht abziehen.

    Die Wärmeleitpaste dient also nur dazu, die unebenen Stellen der Kontaktflächen
    aus zu gleichen und die Wärmeableitung damit zu verbessern. (Fachmännich richtig).

    Sollte alles nichts gebracht haben, würde ich schauen, ob die HD, Key, oder
    die Software selbst was weg hat.

    Soweit so gut kann ich jetzt nur hoffen, das mein systematisches Vorgehen den
    Magic-Games wieder auf Dauer lebendig macht.

    moin Limpede.

    Meinst Du das neue Patent von adp, was die sogenannte "Spielercard" realisiert ?
    Anbei geht es im Patent darum, das ein Spieler nicht mehr zig Automaten in einer
    Spielhalle gleichzeitig bespielen kann, sondern auf 2 bis 3 Daddelkisten begrenzt
    werden. Leider kann ich die Patentschrift im Net dazu nicht mehr finden.

    Doch die Suppe, die dabei köchelt, wird entweder nur abgekühlt oder garnicht
    gegessen.

    Im Einvernehmen zwischen dem politischem Interesse, der Spielsucht zu begegnen
    und der Automatenindustrie werden hin und wieder Kaninchien aus dem Hut gezaubert,
    die angeblich die Probleme aller lösen sollen..

    Ja, auch 1987 wurde die Begrenzung von Spielsucht damit umgangen, das kleine
    Westerntüren Räume zu je 3 Daddelkisten abtrennten und trotzdem bedienten sich
    Spieler gleich 6 Automaten in 2 nebeneinander liegenden "Miniräumen".

    Die Politik fordert, der Automatenhersteller reagiert und was kommt dabei raus ?

    Heute nimmt es mehr Zeit in Anspruch, Eingeworfene Beträge auf das "Spielkonto" zu
    transferieren (blinkender Pfeil unten links).. Dann kommen noch sogenannte
    "Spiel Pausen" dazu und was hat sich dabei verbessert ?

    Nix, aber auch garnichts. Der Spieler befriedigt weiter seine Bedürfnisse wie vor
    20 Jahren. Die Automatenindustrie umgeht, wegen des Profitinteresse und die Politik
    beruhigt sich darüber "Wir haben ja was gegen steigende Spielsucht gefordert" und
    die Steuereinnahmen wirken besser wie Valium.

    Die "Spielercard" wird sich wohl nicht durchsetzen, das es Datenschutzrechtlich
    bedenklich sein könnte und weiter das ganze mit ein Stück Alufolie außer Gefecht
    gesetzt werden kann, falls sie Raum-Reichweite haben sollte.

    adp und Co haben da auch noch einiges mit zu reden und es wird wohl nicht soweit
    kommen, das jeder Spieler sich künftig am Daddelkasten identifizieren lassen muss.

    Schönes WE.

    das hatte nix mit zu schnelle finger zutun, ich habe die soweit alle komplett durchlaufen lassen

    Naja, die letzte Melodie im Video vom Gold-Star war nur 3 Sekunden zu hören.
    Genau das wollte ich komplett haben und dies läuft auch länger, als im Video
    zu hören.

    Aber egal..

    Schade, das Du zu schnelle Finger hast und teilweise die Soundblöcke nicht komplett zu hören sind.

    Suche immer noch eine Aufzeichnung, wenn der Automat die Hunderter gibt.

    Anbei meinte ich das Modell Keiser Gold Star.

    ...
    Seit vorhin weiß ich auch das der Automat über eine Alarmanlage verfügt die ein ziemlichen krach machen kann... ;)

    Wie ich das erste Mal den Daddelkasten im eingeschaltetem Zustand mit Münzen nachfüllen wollte, hätte ich beinahe
    ein Herzinfarkt bekommen.
    Die Endstufe auf der Soundplatiene leistet bis zu 32 Watt und können die Nachbarn locker aus`m Bett schmeißen

    ;teu

    Ich habe hier im Forum ein Video gefunden wo beschieben wird wie man das macht. Das sieht soooo kompliziert aus das ich da lieber die finger von lasse. Ich denke mal bei bedarf kann ich hier auch ein User im Forum fragen ob der es für mich erledigt. Gibt auch selbstgebackenen Kuchen und was leckeres zu trinken ;)

    Kann ich irgendwo die Gewinnquote einsehen ohne irgendeine Tastatur zu besorgen? Hab das gefühl der mag nicht so recht gewinnen. Ich hatte im eingangspost erwähnt das der Automat im Hobbymodus läuft und das es mein erstes "Modernes" Gerät ist. Hatte vorher nur DM Geräte.

    Jo, willkommen im Club der Automatenfreunde.

    Villeicht macht es Sinn, sich nach einer geöffneten Datenbank und einer E-Zulassungskarte
    um zu schauen. Anbei braucht mann im Real-Modus ein E-60-Rücksteller.

    Ich habe einen Merkur Rondo (auch ein "Multi-Color" Geldspielautomat) und kann mit ca. 200
    Euronen ne dicke Serie spielen. Reichen die Münzen wie bei z.B. 150 Multispiele nicht aus,
    lasse ich ihn zwichenzeitlich auszahlen, mach die Kiste aus und fülle die Münzen wieder in die
    Röhren und das Spielen kannn weiter gehen.

    Zu dem Batterieverbrauch sollte mann den Daddelkasten im ausgeschalteten Zustand nicht
    auf und zuschließen, da die Türöffnung registriert wird und dazu Saft aus den Datenbank-
    Batterien gebraucht wird.
    Um dies zu überlisten, habe ich ganz einfach den Türschalter durch ein kleinen Schalter aus
    einem alten PC, den Turboschalter ersetzt. Damit bekommt das Gerät nicht mit, das die Tür
    geöffnet wird. Bei der E-60-Auslesung betätige ich den Schalter manuell.

    So ein Spielautomat, der seine 4 Jahre in einer Kneipe hatte, kann anhand von
    "Rauchzeichen" des Spielers oft eine Reinigung ab.
    Anbei funkeln die Sonnen, Kronen oder Siebener wieder besser, wenn sie vom
    Nikotin befreit wurden.

    Doch Vorsicht ist beim Reinigen geboten ! Die Reinigungsmittel dürfen nicht zu
    scharf sein, da sie sonst die Aufdrucke zerstören können.
    Ich benutze dazu lauwarmes Spülwasser. und einen weichen Lappen.
    Bei der Maschiene (Walzen- oder Scheibeneinheit) geht das ganz gut.

    Bei den Front-Scheiben kommt es auf den aktuellen Zustand der Glasbedruckung
    an. Die Quaität schwankt von Modell zu Modell.

    Bei den Merkur-Geräten (adp) Fenster, wo Serien und Guthaben angezeigt werden,
    sollten nicht gewischt werden, da sich diese rote Farbe fast immer in Wohlgefallen
    auflöst.

    Aber trotz allen, beim Reinigen lernt mann sein Daddelkasten am besten kennen.

    ;}

    Hallo, Bastler und Neugierige.

    Ich hatte mir ein Video angeschaut, wo Riiko eine andere Soundkarte in Automaten verbaute und das Ergebnis war ne Fehlermeldung "CRC-Error".

    Nun habe ich eine Poker-Pot - Soundkarte ersteigert und kann somit kennenlernen, wie die Beschaltung auf Stereo und Sub ist, was bei der Soundkarte für den Rondo trotz gleicher Platiene fehlt.

    Das reichte mir nicht. Im Forscherlust, musste ich auch die Erfahrung einholen, wie das ist, die Poker-Pot-Karte im Rondo zu verbauen. Anbei habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht, die mir zusätzlich etwas zur Kommunikation zwichen DB und Soundkarte offenbarte.

    1.

    Die Karte wird mit seriell übertragenen Adressen angesteuert, die dann die jeweilige Sequenz startet. Ist die Sequenz fertig gespielt, gibt die Karte der DB die Rückmeldung, das die Sequenz fertig ist. Dies vermute ich, weil sich Unterschiede bemerkbar machten, die bei Ausspielungen und Gewinnmelodien zu sehen sind.

    2.
    Bei Serienaufzählungen bestimmt die Soundkarte also mit, wie lange die Zeit zur Aufzählung des Serienzähler vergeht.
    Da die Glückwunschmelodien scheinbar vom Automatenmodell zu Automatenmodell unterschiedliche Adressen haben, tauchen Kompatibelitätsprobleme auf und so sind nur kurze teils komische Töne zu hören und dann zählt der Serienzähler nicht mehr im gleichmäßigen Takt weiter, sondern schupp, steht er auf den gewonnenen Stand. Ich musste ja lachen, wie ich anbei ein Ton hörte, der sich wie ein kurzes Schweinegrunzen anhörte.

    Warum mache ich so ein Quatsch ?

    Ich wollte wissen, wie sich das verhält, ob die Soundkarte eine sogenannte Modell-Identity an die DB sendet oder nicht und weiter würde ich gern eine ausgediente Soundkarte gern als Türklingel verbasteln.

    Ich könnte ja einfach ein Soundbild erstellen, die Aufnahme konvertieren und in einem mp3-Soundmodul, einspeisen, doch dies könnte den legalen Bereich im Bezug Urheberrecht verletzen und zudem hustet diese nur maximal 3 Watt.

    Also bleibt mir eher über, eine Origonol - Soundkarte so zu verbasteln, das sie als Türklingel nutzbar wird. Schön, das die Endstufe auf der Karte locker 20 Watt husten kann.
    Doch was nun die Herausforderung ist, zu wissen, wie die einzelnen Ansprechadressen der jeweiligen Tonsequenzen lauten, die bei den Karten von Modell zu Modell fast die gleichen sind. Unterschiede gibt es halt in dem Bereich, wo längere Sequenzen wie bei Serienausspielungen angesprochen werden.

    Die Ansteuerung stelle ich mir mit einfacher TTL - Technik (74LS..) und Mäuseklavier vor, mit der die richtige Ansprechadresse eingestellt werden kann.
    Weiter sehe ich jedoch noch Probleme darin, 20 Volt ohne Überlastung des Klingeltrafo zu realisieren.

    Habe ja auch kein Bock, meine Hütte gekündigt zu bekommen, weil ich die Klingelanlage geplättet hätte.

    Was meinen denn die Tüfftler dazu ?

    Hmm..

    habt Ihr anbei keine Probleme mit dem Rücken oder Beine und Füße bekommen, wenn mann ständig auf dem Boden rumrutscht ?
    Uff nem Tisch wär es doch angenehmer oder ?

    Ansonsten schönes Video, was mich an alte Zeiten erinnert.

    Habe das Win-8 mal bei Satan angetestet und kam mir wegen der Konfigurationsmöglichkeiten etwas entmündigt vor.

    Zuletzt habe ich mich mit Win-XP tiefer befasst und damit ist dann auch Schluss bei mir mit dem Win-Tamtam.

    Nun befasse ich mich mit Linux. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber da kann ich im vollem Umfang selbst entscheiden und einstellen, was mein Compi darf und was nicht.

    Es lebe Linunx ;dance