Beiträge von Rattenfänger

    Lieben Gruß und Dank an Wolfgang, der mir seinen Stromlaufplan überlassen hat.
    Bevor ich ihn einscannen und hier hochladen konnte, habe ich im Nachbarforum die kompl. Unterlagen gefunden:
    Geldspielfreunde
    Zu dem Fehler von Reichardshofener habe ich folgende Frage:
    Die Si 3 (4A) sichert den Wechselstromausgang vom Trafo ab. Damit wird der Gleichrichter, die Zählwerksspulen und der Motor GM versorgt. Wenn Du die Sicherung 5 (3,15A) weg läst, fliegt die 4Amphere Sicherung immer noch raus?
    Wenn ja, dann hast Du zwei Fehler, einmal im Stromkreis der Gleichspannung hinter der Si5 und einmal im Wechselstrombereich des Zählwerks und Motors, welchen Du als erstes beseitigen solltest ohne die Sicherung 5 einzusetzen.
    Einen Fehler der beide Stromkreise betrifft kann im Stromlaufplan nicht erkennen. Es ist aber durchaus möglich, dass an einer Steckverbindung oder im Kabelverlauf an Kontaktlaschen eine Brücke zwischen benachbarten Leitungen bestehen kann.
    Gruß aus Hameln

    Hallo NielsF, Du bestätigst deine Signatur wieder einmal zu 100 Prozent. Aber berechtigt!
    Eines möcht ich nur ergänzen:

    Wenn der Hersteller diese Bauteile da verbaut hat, dann hatte der sich - man verzeihe mir das Wortspiel - mit Sicherheit was dabei gedacht.

    Der Hersteller hat alles Mögliche im Kopf, Profit, Markenschutz und Kundenbindung usw.
    Der Techniker oder Ingenieur, der so etwas entwickelt hat, die sind es welche sich Gedanken darüber machen.
    Der Transistor schaltet nur eine Funktion um, im Zusammenspiel mit der R-Taste. Ob das automatisch passiert oder mit einem Schalter ist unerheblich.
    Die Dioden jedoch haben zusammen mit Widerständen und Kondensatoren einmal die Funktion die Spannungsversorgung sicherzustellen und störende Spitzen zu glätten. Die Dioden in den Datenleitungen haben die Funktion Signale sauber voneinander zu trennen und die Schaltzeiten zu gewährleisten. Desweiteren unterbinden die Dioden D1 und D2 Fehlfunktionen wenn Tasten der ersten Gruppe gemeinsam mit Tasten der zweiten Gruppe (PAD2 und PAD3) zusammen gedrückt werden.
    Wenn die Bauteile so "billig" sind, ist das eher ein Grund sie zu verwenden als sie wegzulassen.
    Mit einem Test und Prüfgerät sollten technische Probleme gefunden und dann beseitigt werden und nicht welche verursacht werden.

    Hallo
    Dein Automat trägt den Namen "die goldene 7". Das kleine Wörtchen die macht den Unterschied. Eine kleine Anleitung findest Du unter: Meine Spielautomaten von Andreas Fried.
    Technische Unterlagen dafür zu finden wird wohl sehr schwierig sein.
    Die Abbildung aus deinem #1 Eintrag passt aber nicht zu dem Automat die goldene 7, sonder zu dem Automat Goldene 7 wie in technischen Unterlagen von Frank.N und mir. Dein Gerät sollte kein solches umschaltbares Symbol haben.

    1.Tür auf machen. 2.Automat auslesen. 3.Die Brücke umstecken. 4.Mit der Geldrückgabetaste das Spielsystem ändern. fertig
    bei mir ist unter dem Geldbehälter ein großer Aufkleber wo das ganze nochmal beschrieben ist.

    Die richtige Anleitung ist natürlich immer sehr gut.
    Für Saar74 sei noch ergänzt:
    Die Position "Gastro" hat nur ein festes Spielsystem.
    In der Position "Spielstätte" stehen drei oder vier Spielsysteme zur Verfügung, die nach einem Ausdruck über die Rückgabetaste gewählt werden können.
    Mit Spielsystem ist gemeint, die Mischung der Häufigkeit von großen und kleinen Seriengewinnen in der Ausspielung, womit die "Spielfreudigkeit" verändert werden soll. Das kann auch Auswirkung auf die Gewinn-Quote haben.

    Nein, aber so simpel. Im Zweifelsfall immer Stecker stromlos ziehen oder einstecken.
    Der "Brückenstecker" ist für Einstellungen des Spielsystems wichtig. Diese Einstellungen werden nur geändert (neu eingelesen) nach einem Ausdruck. Technisch ist es nicht relevant ob der Automat eingeschaltet ist oder nicht wenn der Stecker verändert wird. Dort liegen nur Prüfspannungen an welche über Schutzwiderstände nach außen geführt sind. So lange dort keine Fremdspannungen angelegt werden ist das Umstecken unkritisch.

    F_AE zeigt einen allgemeinen Fehler in der Auszahleinheit an. Das kann mehrere Ursachen haben, von einer verklemmten Münze, verschmutzten oder defekten Lichtschranke über diverse Kabelbrüche und Verbindungsfehlern bis zu defekten Platinen. Mit der "Blauen" könnte man die Fehler noch etwas eingrenzen wenn des Service-Menu noch funktioniert.
    Ansonsten kannst Du nur alles Punkt für Punkt abarbeiten:
    Stecker und Verbindungen prüfen, Spannungen messen,
    mechanische Verklemmung, Münzen und Verschmutzung,
    Bauteile nacheinander tauschen, Münzprüfer, Auszahlblock und Platinen.
    Auch ein defekter Münzprüfer kann den Fehler anzeigen, empfindlicher sind jedoch die Lichtschranken und die beiden Anschlußkabel.
    wichtig: Wenn Du andere Münzprüfer oder Platine der Auszahleinheit testen möchtest, brauchst Du die "Blaue" um die Verschlüsselung frei zu schalten.

    Dassagt aus: Lichtschranke ok. Der Automat erkennt die Nullstellung.
    Der Fehler tritt nur beim "Zählen" auf, also verarbeitet der Automat die Zählimpulse nicht oder falsch.
    Nach dem bisherigen Verlauf würde ich Dir davon abraten auf der CPU zu prüfen oder zu messen. Suche jemand der dir die CPU reoarieren kann, wie Dir schon vorher geraten wurde.

    Wäre es hier nicht angebracht, einmal mit dem "weißen Service-Tester" zu arbeiten?
    Erst einmal kann man die Funktion der Lichtschranke auch messen. Die Versorgungsspannung der LED und das Ausgandssignal, beides muß am Stecker eindeutig mit dem Multimeter zu messen sein.
    Mit dem weißen Service-Tester kannst Du einen Foul-Test machen, der auch die Lichtschranken überprüft. Weiter kannst Du damit auch die Zählwerke testen, auf- und abzählen lassen.

    Hallo Manuel
    Das File "rohdaten.txt" das Du angehängt hast ist ein Logfile einer Software welche die Schnittstelle mitliest. Und eben diese Software schreibt die Datenblöcke mit ihren eigenen Angaben in jeweils einer Zeile.
    Der reine Datenblock besteht aus einem Datenwort (achtstellige Binärzahlen werden auch als zweistellige Hexadezimalzahlen dargestellt) und bildet ein ASCCI Zeichen ab. Ich habe Dir im Anhang einen Auszug der Rohdaten wie sie mit einem Hex-Editor dargestellt werden angehängt. Als Binärzahlen (0 und 1) wie sie als low und high Pegel an der Schnittstelle gelesen werden, wäre dei die Abbildung hier zu groß.
    Das ganze ist aber kein Geheimniss, kannst Du auch alles auf der Seite von Baersch nachlesen.
    Die Umfangreichen Auslesedaten mit der gesamten Statistik sind in jeder Spielanleitung ebenfalls gut beschrieben. Einzig der Ausdruck muß im Automat konfiguriert werden und darf vom Auslesesystem nicht ausgeblendet werden.
    Das Ablaufdatum wird nicht sofort umgesetzt. Ab dem Datum hast Du noch zwei Monate Zeit, lediglich wird beim Einschalten die Afforderung Code eingeblendet und erlischt nach 30 bis 60 Sekunden wieder.
    Wenn die Datenbank bearbeitet ist mag das alles anders sein, die Sperren und der Ausdruck.
    Für das Auslesen wäre es vieleicht einfacher, einen seriellen Anschluß nach außen zu legen, wie es beim Datensammler verwirklicht ist. Mit der Funkübertragung mußt Du auch ein Signal zum Auslesen übertragen, wie es beim Austecken automatisch erfolgt.

    Wenn Du bei N13 und N14 die Nockenscheibe bearbeitest und die Erhebungen wie in der Skizze entfernst, hast Du eine 10Euro Auszahlung. Nach der Abbuchung folgen fünf Auszahlimpulse bis der angezeigte Betrag unter 10 € ist. Die Änderung kannst Du aber nicht rückgängig machen.
    Das mechanische Problem mit den kleinen Münzen versuche ich mit einem Freund und einem 3D-Drucker noch in den Griff zu bekommen. Leider klemmt da immer noch sehr viel und das verdirbt den Spass.

    Zitat

    Es war der seitliche Übertrager auf die Abtastung.... Auf der 10 DM Seite. Der war verstellt. Dann nutzt der beste Stromlaufplan nichts, wenn die Kontakte anders geschaltet werden als gewollt.

    War Punkt 2. auf der Liste "1gz2 und 10gz2 nach NO geschaltet", oder wie im Beitrag #8 "Nicht das dein Zählwerk schon mal falsch zusammen gesetzt wurde." schon einmal bemerkt.
    Der Fehler "Einwurf von 10 PF zählt er 1,10 DM" läst sich laut Stromlaufplan auch wieder auf einen Zählwerksschalter zurückführen (siehe Anlage). Der Schalter 01gz1 sollte nur in der Stellung 90PF geschaltet sein und den Übertrag bewirken.
    Mehrere Fehler in den Zählwerken lassen darauf schließen, das es sich um die falschen Zählwerke handelt, oder dass sie falsch montiert sind. Das gilt auch für die "vollen 10 DM Beträge". Hier möchte ich auch nochmal auf den Beitrag #10 hinweisen, das Auf- und Abzählen über den Null-Punkt mechanisch nicht möglich sein sollte.
    Ich kann hier nur die Funktionen laut den technischen Unterlegen nachvollziehen. Die Augen und die Finger mußt Du sein. Aus beiden zusammen sollte sollte dann wieder ein funktionierender Automat werden.