Beiträge von Rattenfänger

    Sorry Frank
    Dann habe ich das verwechselt mit dem alten Handbüchern von den el-mech Kometen. Sollte auch keine Kritik sein.
    Das dieses ein Gerät wärend des Übergangs von CPU und SuS ist, hattet Ihr ja vorher schon geschrieben. (Beiträge #5 bis #9).
    Der Selbstest funktioniert ja, und die Servicetastatur sollte an der CPU auch funktionieren. Bei dieser CPU ist ja noch kein Anschluß für den 5poligen Adapter des Testgerätes vorhanden.
    Die Anzeige unter der Auszahleinheit wurde bei Geräten weggelassen und manchmal auch das Kabel von der CPU nach unten.
    Bei diesen Geräten wird das Ergebnis vom Selbsttest in den Displays der Sonderspiel und Creditanzeige dargestellt. Für einzelne Test´s und Funktionen benötigt er aber die Teastatur.
    Wurden in dem Zuge nicht auch die Münzeinheiten geändert? Lange und kurze Rohre, mit und ohne Münzaufsatz. Das sollte man vieleicht einmal in der Anleitung nachlesen.

    Hallo
    Dein Automat (Tischgerät) ist nicht identisch mit dem Wandgerät. Siehe Foto. Es hat ein Spiel und Speichermodul und keine "große weiße CPU". Deshalb passen meine Anweisungen nicht.
    Dein Gerät hat aber 3 oder 4 LED´s für die Spannungen auf dem Netzteil (Markierung), schau einmal ob diese Leuchten.
    Das Du einen Selbsttest machen kannst ist schon einmal gut, und das alle Anzeigen bis 9 durchlaufen ist ebenfalls ok.
    Es bleibt aber bei dem Problem, dass dein Gerät im Standby immer wieder startet. Du könntest versuchen, die Stecker für die Auszahleinheit, Lampensteuerung oder Tastensteuerung einzeln abzuziehen um herauszufinden ob der Fehler durch das betreffende Bauteil verursacht wird.
    Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung des Testgerätes, wenn Du eines bekommen könntest.

    Hallo
    Wenn der Automat mit dem Wandgerät identisch ist, müßte er eine "Weiße Steuereinheit" haben.
    Schrit 1:
    Leuchten die LED´s für die Spannungen auf dem Netzteil? Beachte einmal alle LED´s auf der Steuereinheit und die Beschreibung dazu.
    Berichte das Ergebnis hier.
    Schritt 2:
    Weil die Lichter immer wieder ausgehen genau wie die Anzeige, nehme ich an, dass die CPU immer wieder neu startet.
    Du kannst versuchen die Stecker der einzelnen Module (Auszahlung, Schalter und Lampensteuerungen) einzeln abzuziehen um herauszufinden, über welche Verbindung der Fehler ausgelöst wird.
    Schritt 3:
    Wenn es dir gelingt, dass die CPU nicht dauernd startet, kannst Du einen Foultest machen. Dafür must Du den Serviceknopf einmal kurz eindrücken. Beispiel
    Dabei ist das Ergebniss interessant, welches auf dem Display steht, unter der roten Abdeckung vor der Auszahleinheit.

    Zitat

    Tippe auf einen zu engen Kontaktabstand an den Nocken der sich vielleicht bei Erwämung und Ausdehnung

    Das ist eher unwahrscheinlich. Hier stehen die Schalter der Zählwerke unter verdacht, diese könnten Klemmen oder durch Verschmutzung falsch schalten.
    Aber aus der Ferne ist das alles nur vermutet.
    Bei einer Instandsetzung gehören gerade die Zählwerke zerlegt, gereinigt und richtig zusammengesetzt.(siehe hier)

    Knicko, da hast Du recht. Der Turbo Disk hat keine Verschlüsselung.
    Der Punkt "Sicherheit" ist nur für einige Einschränkungen in der Annahmebereitschaft zuständig. Also braucht Grodib eine Anschluss-Platine ohne Verschlüsselung. Trotzdem sollte der [definition=1]AKZ[/definition] beim Enschalten seinen Selbsttest machen, Banknotentransport vorwärts und rückwärts. Die beiden roten Led´s im [definition=1]AKZ[/definition] zeigen nur an, dass Spannung anliegt und sagen nichts über die Funktion aus.
    Was mir noch aufgefallen ist, ich habe zwei verschiedene E-Proms für den EBA410. Einmal mit Stapler und einmal ohne, nicht das er noch ein anderes E-Prom braucht.

    Und der [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition] läuft mit beiden?


    Das sollte er.
    Knicko, wenn Grodip eine Verschlüsselungsplatine hat und den [definition=1]AKZ[/definition]-Taus mit Verschlüsselung freischalten kann, dann sollte der doch laufen.
    Ich vermute einen Fehler am [definition=1]AKZ[/definition], der sollte einmal im anderen Gerät getestet werden.

    Bei diesen Geräten waren Relaisfehler eher selten. Die Relais sind gekapselt und sehr langlebig. Anfällig sind die Schleiferkontakte und Nockenkontakte. Oft wird der Fehler gemacht, die Zählwerke mit Sprüh-Öl zu behandeln. Dadurch leiden die Schalter in den Zählwerken.
    Die verblichenen Walzen kan man nur schlecht aufarbeiten, reinigen und den Charme der alten Patina genießen.
    Die Scheiben haben eine Friktions-Kupplung (sechs Filzstopfen). Wenn die hart und spröde sind, drückt die Verzahnung so fest gegen die Sperrklinke, dass sie sich nicht löst wenn der Magnet anzieht.
    Den Antrieb zerlegen und die Friktionskupplung reinigen. Leider gibt es keinen Ersatz mehr für die Filzstopfen, da must du nach Vergleichbaren suchen. Von NSM gab es für die Kupplung ein Spezialfett für Kunstoffteile. Ein Hilfsmittel ist, wenn du alles gereinigt hast die Kunstoffoberfläche mit Cockpitspray abzureiben (sehr dünn, es darf nicht verlaufen und nur dort wo die Stopfen gleiten).
    Für deinen Merkur Capri mach einmal einen neuen Beitrag auf, wenn nicht ich, dann findet sich Jemand anderes dafür.

    Hallo 1N4148
    Die Rotamint Exquisit Reihe bestand aus drei ähnlichen Geräten. exquisit royal, gold und juwel.
    Der Exquisit Super hat im Unterschied dazu nur einen Münzeinwurf (rechts) und die Zeigerzählwerke für den Münzspeicher und den Serienzähler.
    Der Exquisit Gold ist dem Exquisit Royal sehr ähnlich.
    Die Unterlagen für den Exquisit Gold findest Du im Nachbarforum.

    Zitat

    Heute kann man den Zeitpunkt des Schmelzens genauer mit unterschiedlichen Legierungen bestimmen.


    Also mit oder ohne Quarzsand ist unerheblich. Auch sollte man wissen, dass die Toleranzen bei Schmelzsicherungen im allgemeinen recht groß sind. Mehr wie sich an die Bezeichnungen halten, kann man nicht tun.
    Wenn dann Funktionen nicht gegeben sind oder die Sicherungen nicht halten, muß man halt die Bauteile prüfen und messen was da fehlerhaft ist.
    Ich teste so etwas mit einem Labornetzteil als externe Spannungsversorgung. Dort kann ich die Stromstärke einstellen und überwachen.

    mtr = m, ja, das ist richtig.
    Der Quarzsand hat die Funktion, die Temperatur ein wenig abzuleiten und des Schmelzen zu verzögern (Schmelzsicherung).
    Heute kann man den Zeitpunkt des Schmelzens genauer mit unterschiedlichen Legierungen bestimmen. Zu dem ist es besser zu erkennen, ob die Sicherung noch heil ist.
    Die Unterschiede zwisen tr, mtr und flink sind nötig, weil verschiedene Techniken Unterschiede zwischen Einschaltstrom und Dauerlast haben. Eine Glühlampe hat den dreifachen Strom beim Einschalten, Motoren können das sieben bis zehnfache benötigen. Empfindliche Elektronik darf nur kurzfristig höher belasten werden.
    Der Alterungsprozess von Kondensatoren zu Beispiel kann zu veränderten Belastungen führen, genau wie schwergängige Mechanik in Antrieben.
    Deshalb wurden gern "träge" Sicherungen verwendet obwohl die Bauteile dadurch schlechter geschützt waren.

    Die Geräte dieser Generation haben einen Motorstp-Schalter. Damit kann der Motor in der Position vor der Gewinnabtastung angehalten werden und Gewinne eingestellt werden.
    Du must hierbei Berücksichtigen, dass es Bauteile gibt (Auszahlspulen oder Schrittwerke) die bei Dauerstrom Schaden nehmen können.
    Versuch einmal eine Anleitung für das Gerät zu finden, dort ist das genauer beschrieben.

    Hallo, als erstes würde ich die mechanische Gewinnabtastung überprüfen. Der abtasthebel für den Joker-Gewinn und den Kontakt. Im weiteren Verlauf mußt Du die Verbindung zur Gewinnaufzählung überprüfen (Nocke 17, 18 und 19). Dort dürfen keine fehlerhaften Verbindungen zwischen den Lötfahnen bestehen und die Schaltzungen sollten richtig justiert sein.