Beiträge von Rattenfänger

    Diese Kondensatoren mit Widerstand sind noch aus der Zeit, als es mit Bauteilgrößen und Spannungsfestigkeit Probleme gab. Der 22 Ohm Widerstand soll den Strom begrenen, was er zu Schluß nicht mehr machte und verbrannt ist. Die heutigen Kondensatoren sind kleiner und weniger empfindlich. Die Funktion, das Entstören, leisten sie allemal. Der Motor würde auch ohne diesen Kondensator laufen, nur stört er in der Umgebung die Funkempfänger wie Radio, Bluetooth und RC-Empfänger. Einen Widerstand in Reihe dazulöten ist nicht nötig.

    Das Bauteil ist der Entstör-Kondensator für den Motor. Der kann sehr wohl für das unkontrollierte Anlaufen des Automaten verantwortlich sein, weil er über dem Relaiskontakt für den Motor liegt.
    Einen passenden Ersatz findes Du unter der Bezeichnung "0.1µF 250V Entstör-Kondensator", zum Beispiel hier
    Die bezeichnung des Widerstands von 22Ohm ist unüblich und in diesem Fall nicht erforderlich.

    Wenn der Fehler so wie Du geschrieben hast, weiterhin bestehen bleibt, muß er ja auf der Steuereunheit mit dem SUS-Modul sein.
    Leider ist eine Fehlesuche ohne die richtigen Unterlagen und besondere Messgeräte oder Signaltester sehr schwierig. Ich sehe mich nicht in der Lage Dir von hieraus weiterzuhelfen.
    Wenn Jemand ein baugleiches Gerät hat, konnte man den Fehler durch tauschen weiter eingrenzen.

    "Pls check the video cable and computer." meint "Bitte überprüfen Sie das Videokabel und den Computer."
    Das Videokabel auf Beschädigung kontrollieren und schauen, dass die Stecker richtig und fest aufgesteckt sind.
    Den Computer, un diesen Fall das CPU-Board überprüfen. Es müssen alle Stecker richtig und fest aufgesteckt sein, die aufgesteckten Mdule wie Datenbank und Videoplatine müssen ebenfalls richtig und fest aufgesteckt sein. Auf der CPU-Platine sind ein par LED´s. Diese sollten nach der Beschreibung leuchten oder blinken. Besonders die beiden LED´s unter der Datenbank solltest Du beachten, eine sollte dauerhaft leuchten und die andere sollte blinken.

    Danke Zwickel, dass ist bestimmt nicht verlehrt, die Verbindungen zu prüfen und die Stecker einmal neu einstecken.
    Ich beziehe mich aber auf die Fehlerbeschreibung

    Zitat

    flackern die beiden Displays immer kurz. Sie bleiben dann wieder länger an und gehen wieder kurz aus.... Die grünen Pfeile an dem Geldeinwurf leuchten immer kurz vor den Zahlen auf dem Bildschirm.

    Da wird wohl die Steuerung in einer Schleife laufen. Um festzustellen woher dieses Fehlverhalten kommt, sollte Lelex0 die einzelnen Module abstecken. Also den ersten Stecker von der Münzeinheit herunter, das Gerät einschalten und prüfen ob er nicht mehr flackert oder blinkt. Dann den ersten wieder aufstecken und den zweiten Stecker der Münzeinheit raus (bei ausgeschaltetem Gerät), bis die Ursache gefunden ist. Das kann er mit den Lampensteuerung und den Schaltern genauso machen.
    Da wir keine Unterlagen haben, wird es auch schwierig sein, einzelne Spannungen und Signale an den Modulen zu messen. Also hilft nur probieren und testen, Platinen und Module zum tauschen wird Lelex0 ja auch nicht haben.

    Sorry Frank
    Dann habe ich das verwechselt mit dem alten Handbüchern von den el-mech Kometen. Sollte auch keine Kritik sein.
    Das dieses ein Gerät wärend des Übergangs von CPU und SuS ist, hattet Ihr ja vorher schon geschrieben. (Beiträge #5 bis #9).
    Der Selbstest funktioniert ja, und die Servicetastatur sollte an der CPU auch funktionieren. Bei dieser CPU ist ja noch kein Anschluß für den 5poligen Adapter des Testgerätes vorhanden.
    Die Anzeige unter der Auszahleinheit wurde bei Geräten weggelassen und manchmal auch das Kabel von der CPU nach unten.
    Bei diesen Geräten wird das Ergebnis vom Selbsttest in den Displays der Sonderspiel und Creditanzeige dargestellt. Für einzelne Test´s und Funktionen benötigt er aber die Teastatur.
    Wurden in dem Zuge nicht auch die Münzeinheiten geändert? Lange und kurze Rohre, mit und ohne Münzaufsatz. Das sollte man vieleicht einmal in der Anleitung nachlesen.

    Hallo
    Dein Automat (Tischgerät) ist nicht identisch mit dem Wandgerät. Siehe Foto. Es hat ein Spiel und Speichermodul und keine "große weiße CPU". Deshalb passen meine Anweisungen nicht.
    Dein Gerät hat aber 3 oder 4 LED´s für die Spannungen auf dem Netzteil (Markierung), schau einmal ob diese Leuchten.
    Das Du einen Selbsttest machen kannst ist schon einmal gut, und das alle Anzeigen bis 9 durchlaufen ist ebenfalls ok.
    Es bleibt aber bei dem Problem, dass dein Gerät im Standby immer wieder startet. Du könntest versuchen, die Stecker für die Auszahleinheit, Lampensteuerung oder Tastensteuerung einzeln abzuziehen um herauszufinden ob der Fehler durch das betreffende Bauteil verursacht wird.
    Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung des Testgerätes, wenn Du eines bekommen könntest.

    Hallo
    Wenn der Automat mit dem Wandgerät identisch ist, müßte er eine "Weiße Steuereinheit" haben.
    Schrit 1:
    Leuchten die LED´s für die Spannungen auf dem Netzteil? Beachte einmal alle LED´s auf der Steuereinheit und die Beschreibung dazu.
    Berichte das Ergebnis hier.
    Schritt 2:
    Weil die Lichter immer wieder ausgehen genau wie die Anzeige, nehme ich an, dass die CPU immer wieder neu startet.
    Du kannst versuchen die Stecker der einzelnen Module (Auszahlung, Schalter und Lampensteuerungen) einzeln abzuziehen um herauszufinden, über welche Verbindung der Fehler ausgelöst wird.
    Schritt 3:
    Wenn es dir gelingt, dass die CPU nicht dauernd startet, kannst Du einen Foultest machen. Dafür must Du den Serviceknopf einmal kurz eindrücken. Beispiel
    Dabei ist das Ergebniss interessant, welches auf dem Display steht, unter der roten Abdeckung vor der Auszahleinheit.

    Zitat

    Tippe auf einen zu engen Kontaktabstand an den Nocken der sich vielleicht bei Erwämung und Ausdehnung

    Das ist eher unwahrscheinlich. Hier stehen die Schalter der Zählwerke unter verdacht, diese könnten Klemmen oder durch Verschmutzung falsch schalten.
    Aber aus der Ferne ist das alles nur vermutet.
    Bei einer Instandsetzung gehören gerade die Zählwerke zerlegt, gereinigt und richtig zusammengesetzt.(siehe hier)

    Knicko, da hast Du recht. Der Turbo Disk hat keine Verschlüsselung.
    Der Punkt "Sicherheit" ist nur für einige Einschränkungen in der Annahmebereitschaft zuständig. Also braucht Grodib eine Anschluss-Platine ohne Verschlüsselung. Trotzdem sollte der [definition=1]AKZ[/definition] beim Enschalten seinen Selbsttest machen, Banknotentransport vorwärts und rückwärts. Die beiden roten Led´s im [definition=1]AKZ[/definition] zeigen nur an, dass Spannung anliegt und sagen nichts über die Funktion aus.
    Was mir noch aufgefallen ist, ich habe zwei verschiedene E-Proms für den EBA410. Einmal mit Stapler und einmal ohne, nicht das er noch ein anderes E-Prom braucht.

    Und der [definition=2]Akzeptor">Akzeptor[/definition] läuft mit beiden?


    Das sollte er.
    Knicko, wenn Grodip eine Verschlüsselungsplatine hat und den [definition=1]AKZ[/definition]-Taus mit Verschlüsselung freischalten kann, dann sollte der doch laufen.
    Ich vermute einen Fehler am [definition=1]AKZ[/definition], der sollte einmal im anderen Gerät getestet werden.

    Bei diesen Geräten waren Relaisfehler eher selten. Die Relais sind gekapselt und sehr langlebig. Anfällig sind die Schleiferkontakte und Nockenkontakte. Oft wird der Fehler gemacht, die Zählwerke mit Sprüh-Öl zu behandeln. Dadurch leiden die Schalter in den Zählwerken.
    Die verblichenen Walzen kan man nur schlecht aufarbeiten, reinigen und den Charme der alten Patina genießen.
    Die Scheiben haben eine Friktions-Kupplung (sechs Filzstopfen). Wenn die hart und spröde sind, drückt die Verzahnung so fest gegen die Sperrklinke, dass sie sich nicht löst wenn der Magnet anzieht.
    Den Antrieb zerlegen und die Friktionskupplung reinigen. Leider gibt es keinen Ersatz mehr für die Filzstopfen, da must du nach Vergleichbaren suchen. Von NSM gab es für die Kupplung ein Spezialfett für Kunstoffteile. Ein Hilfsmittel ist, wenn du alles gereinigt hast die Kunstoffoberfläche mit Cockpitspray abzureiben (sehr dünn, es darf nicht verlaufen und nur dort wo die Stopfen gleiten).
    Für deinen Merkur Capri mach einmal einen neuen Beitrag auf, wenn nicht ich, dann findet sich Jemand anderes dafür.