Beiträge von Rattenfänger

    Eine Sicherung tut entweder oder tut nicht (durchgebrannt), die kann doch keinen Einfluss auf die Entstehung des Flackern und (lautere) Brummen haben?

    Die Spannungsversorgung ist so aufgebaut, dass sich die verschiedenen Spannungen untereinander stützen und ausgleichen. Eine fehlerhafte Spannung hat auch Einfluß auf die Übrigen.
    Häufigstes Problem in so einem Fall sind die Kondensatoren. Die werden taub oder sogar kurzgeschlossen. Kann man bei diesen Becherkondensatoren manchmal von außen nicht sehen. Messen kann man diese nur wenn sie ausgelötet sind, weil sie teilweise parallel geschaltet sind.
    Anfangs werden sie nur warm und belasten zusätzlich die Spannungsversorgung, dann brennt irgendwann im Betrieb die Sicherung durch.

    Zitat

    Mehrfaches aus-/einschalten bringt keine Abhilfe.

    Wer käme auf die Idee, bei einem Auto dass stottert, klappert, qualmt und ausgeht, es immer wieder zu starten bis garnichts mehr geht?

    Diese alten Dioden sind heute kaum noch zu bekommen. Es gibt aber mehrere Ersatz-Dioden, welche den gleichen Zweck erfüllen.
    Die D1 und D2 sind in den 5,5V und 7V Stromkreisen und sind durch jede beliebige Gleichrichterdiode im Kunststoffgehäuse zu ersetzen.
    Zum Beispiel: BY100 = BY500-100,
    du kannst aber auch eine Standard-Diode 1N4004 nehmen.

    Die Dioden D3 und D4 sind parallel geschaltet und liefern eine Halbwelle der Netzspannung.
    Entweder den empfohlenen Ersatztyp, oder einen höheren 1N400x Typ, 1N4007 zum Beispiel.
    Die D5 ist die Freilaufdiode vom Zählrelais, eine BYY31. Der originale Typ dürfte kaum noch zu bekommen sein. Vergleichbare retro-Typen mit Metallgehäuse sind sehr teuer. Eine defekte kann aber auch durch eine 1N4007 ersetzt werden.
    Diese neuen Dioden sind weitaus leistungsstärker und flexibler einzusetzen. Da wird auch keine Kühlung nötig sein.

    Vorab: Der Super Match hat keinen richtigen Gleichrichter. An einzelnen Strängen wird von der Diode nur eine Halbwelle durchgelassen und mit nachgeschalteten Kondensatoren kompensiert. Dadurch ensteht ein sehr welliger Gleichstrom. Bei einer Spannungsmessung AC kann man immer noch einen Wechselstromanteil messen.
    Besser, du prüfst die Dioden mit dem Diodentest von einem Multimeter, das geht auch im eingelöteten Zustand.
    Beispiel hierund hier.
    Diese Dioden (laut Plan BY100) sind aus den 50ziger und 60ziger Jahren. Eine Beschreibung findest du im Radiomuseum, dort sind auch Ersatztypen angeführt.

    Der Widerstand R4 liegt parallel mit dem Kondensator C3 an der Sicherung Si1. Eine Diode und ein 5Ohm Widerstand sind nachgeschaltet zur Si2, so das R4 und C3 die Halbwelle der Netzspannung dämpfen und glätten sollen. Dafür sind die im Plan angegebenen 50 kOhm 2Watt plausibel.

    Auf der Abbildung von Miwie89 (erster Beitrag) ist dort ein 220 Ohm Widerstand eingesetzt. Auch die andere Widerstände entsprechen dort nicht den Angaben laut Schaltplan. Ich halte es für zwingend notwendig, die Bauteile auf ihre richtigen Werte zu prüfen und ob die Bezeichnungen und die Verdrahtung mit dem Stromlaufplan übereinstimmen.

    Wenn R3 aus der Abbildung von Miwie89 wirklich dem Relais D5 vorgeschaltet ist, ist der Strom über 220 Ohm viel höher, als über die vorgesehenen 2kOhm.

    Dieses Durcheinander ist der damaligen Reperaturweise vor Ort geschuldet. Wenn dort die Relais nicht zuverlässig gearbeitet haben oder brummten, wurde einfach ein kleinerer Widerstand genommen. Ials nächstes waren dann die Spulen überlastet. Die wirkliche Ursache waren aber die Kondensatoren welche ermüdeten.

    Wenn der Bremsmagnet nicht mechanisch hängt, bitte den Strompfad der Selbsthaltung prüfen. Die Schaltung habe ich hier angehängt (mit fG an Geldspielfreunde).
    Dabei einmal auf die Lötfahnen an allen Kontakten Bremsmagneten achten, diese sind manchmal zusammengedrückt.
    Wichtig! Türtrennstecker verwenden!
    Beidiesen Geräten liegt Netzspannung an vielen stellen an. Nur im Stromlosen Zustand am Gerät arbeiten!

    Kondensatoren und Spannungsregler.


    Das WT300 ist ein Schaltnetzteil, dort wird nicht die Spannung geregelt sondern die Leistung.
    Wer den Unterschied zwischen einem linear geregeltem Netzteil und einem Schaltnetzteil nicht kennt, sollte es besser nicht aufschrauben.
    Den Austausch der beiden Transistoren hat Riiko hier im Forum einmal in einem Beitrageinmal ausführlich beschrieben.
    Das Reparieren dieser Netzteile benötigt einiges an Equipment. Ein Trenntrafo ist aus Sicherheitsgründen unerlässlich. Ein gutes Oszilloskop, besser noch ein mehrkanal Speicheroszi.
    Im Netzteil werden Spannungen bis zu 360Volt mit mehreren KHz getakte. Das Hantieren an solchen Bauteilen ist nicht ungefährlich.
    Ich repariere solche Netzteile auf Anfrage, gebe aber keine Anleitungen wegen des Gefahrenenpotenzials an Unbedarfte weiter.

    Der ST62T60BB6 ist ein ROM-Bausteine der ST62xx 8-Bit HCMOS-Mikrocontrollerfamilie. Der ST62E60B ist die löschbare EPROM-Version.

    Aus dem Datenblatt:
    DESCRIPTION
    Different programming boards are designed for programming the various EPROM and OTP devices of the ST62 microcontroller family. For a particular device, all available packages (except SSOP) are supported by the same programming board.
    It can run either in standalone or remote mode (connected to a PC). In standalone mode, the microcontrollers can be programmed by simply pressing a key to start copying the code from a master EPROM device or a master microcontroller. Two-color LEDs indicate if the operation has passed or failed.
    In standalone mode an EPROM memory or a master MCU is plugged into the programming board. The code from the EPROM or the master MCU is read and programmed into the ST62 EPROM or OTP device. Both VERIFY and BLANK CHECK functions are provided.
    Übersetzt:
    BESCHREIBUNG
    Für die Programmierung der verschiedenen EPROM- und OTP-Geräte der ST62-Mikrocontrollerfamilie sind verschiedene Programmierkarten vorgesehen. Für ein bestimmtes Gerät werden alle verfügbaren Pakete (außer SSOP) von derselben Programmierkarte unterstützt.
    Sie kann entweder im Standalone- oder Remote-Modus (an einen PC angeschlossen) ausgeführt werden. Im Standalone-Modus können die Mikrocontroller durch einfaches Drücken einer Taste programmiert werden, um mit dem Kopieren des Codes von einem Master-EPROM-Gerät oder einem Master-Mikrocontroller zu beginnen. Zweifarbige LEDs zeigen an, ob der Vorgang erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist.
    Im Standalone-Modus wird ein EPROM-Speicher oder eine Master-MCU in die Programmierkarte eingesteckt. Der Code vom EPROM oder der Master-MCU wird gelesen und in das ST62-EPROM- oder OTP-Gerät programmiert. Sowohl die Funktionen VERIFY als auch BLANK CHECK sind verfügbar.

    Den Chip kann ich mit meinen E-Prommern leider nicht lesen und schreiben. Dafür gibt es spezielle Prommer wie z.B. von SMC

    Richtig, der blanke Zylinder ist der Netzfilter.
    Du kannst ihn auch erst einmal weg lassen und das Gerät direkt anschließen. Bin kein Freund von sowas, aber zum Probieren geht das.
    Auchtung! Du arbeitest am Anschluss der Netzspannung. Wenn Du dir das nicht zutraust, lass das einen Fachkundigen machen!
    Ich habe bei einer adp-Krone einmal den Netzanschluss eines nachvolgegerätes verwendet.