Es geht um das Sonderspiel-Erkennungsrelais (SE) im mint (super) von 1977.
Die Existenz dieses Relais gibt mir Rätsel auf. Warum gibt es das???
Wenn ich den Schaltplan richtig lese, 'erkennt' dieses Relais, ob ein
Sonderspiel vorliegt. Das tut es anhand des Blinkrelais (Das Blinken
macht die CPU, die Schaltung blinkt nicht von allein). Wenn's blinkt,
dann gibt es keinen Strom auf die Lampen und der Kondensator C112 lädt
sich. Dadurch schaltet der Transistor T1 durch und das Relais SE zieht
an. Das Relais bleibt so lange an wie es blinkt (und ein paar Sekunden
länger bis sich der Kondensator entladen hat).
Die Abtastlampen werden durch die Walze 3 rechts eingeschaltet (Relais
3WL schaltet das fest integrierte Relais SP (bistabiles RSL
Speicherrelais unten rechts; das schaltet die Abtastlichter ein/aus).
Am Ende des Spiels wird Relais 1IM betätigt. Das schaltet wieder SP und
damit die 3 Abtastlichter aus.
So, der einzige Sinn von das Relais SE scheint zu sein, zu verhindern,
dass 1IM die Abtastlichter ausschaltet. Das konnte ich auch in der
Praxis nachvollziehen. Das Licht schaltet sich bei Sonderspielen
zwischendurch NICHT aus und bleibt auch die ganze Zeit an, wenn man
während der Sonderspiele das Geld rauslässt (was in der Praxis ja eher selten vorkommt, dass jemand während einer Serie aufhört zu spielen). WARUM? Warum diese
aufwändige Schaltung und was bringt es, diese (von außen unsichtbare)
Lichter anzulassen. Ich kann das Verhalten nicht verstehen. Hat
jemand eine plausible Erklärung für diese Schaltung? Dass das irgendein
Überbleibsel von Früher ist, kann man auch ausschließen, weil der Mint
(wie der Mint Super) ein ganz neues Design ist, also keinen Vorgänger
hat. Warum sollte das Licht über die Auswertung hinaus an bleiben müssen?
TLDR: Es macht doch keinen Sinn, die drei Abtastlampen bei einer Serie länger als nötig anzulassen. Das muss doch einen Grund haben. Oder nicht???